Schwer nachvollziehbare Kündigungen trüben den positiven Eindruck
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Work-Life-Balance ist vergleichsweise gut. Die Büroräume sind modern und ergonomisch sinnvoll gestaltet.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es wird versucht eine Leistungskultur zu schaffen. Das allerdings deutlich stärker mit der Peitsche als mit Zuckerbrot. Empathie darf man hier nicht erwarten.
Verbesserungsvorschläge
Wieder mehr auf soziale Aspekte, als ausschließlich auf nackte Zahlen achten.
Arbeitsatmosphäre
Grundsätzlich gut, auch wenn es kleinere Abstriche gibt.
Image
In meinen Augen deutlich besser als es sein sollte.
Work-Life-Balance
Hier ist Babtec sehr stark. Privelliegien (wie Homeoffice) werden bei Bedarf allerdings gestichen. Das war in allen Fällen die ich mitbekommen habe, in meinen Augen allerdings gerechtfertigt.
Karriere/Weiterbildung
Wer hartnäckig ist kann Schulungen und Weiterbildungen erwirken. Aktiv werden Mitarbeiter allerdings kaum zur Weiterbildung/Weiterentwicklung animiert. Ich habe mitbekommen, dass Schulungen nicht bewilligt wurden, weil diese einen Mitarbeiter "attraktiver" für die Konkurrenz machen könnte. Ich denke diese Einstellung spricht für sich.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist, denke ich, eher unterdurchschnittlich. Gehaltserhöhungen werden für jeden mitarbeiter im Voraus festgelegt. Dabei gibt es für die Mitarbeiter keine Verhandlungsmöglichkeiten. Die Sozialleistungen sind auch eher schwach (z. B. gesetzlicher Mindestbeitrag zu vermögenswirksamen Leistungen).
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man verpasst sich aus marketinggründen einen grünen Anstrich.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich war selbst nicht betroffen, habe aber mehrfach mitbekommen, wie ältere Kollegen vorgeführt wurden. Beispielsweise wurde ein älterer Kollege von der Stellung/Stellenbezeichnung her zurückgestuft (ob das gerechtfertigt war, kann ich nicht beurteilen). Es wurde allerdings, ohne gegebene Notwendigkeit, in einer unternehmensweiten Rundmail darüber informiert, das war nach meinem Empfinden äußerst unangebracht.
Vorgesetztenverhalten
Es wurden Mitarbeitern in größerem Umfang aus betrieblichen Gründen und von einem auf den anderen Tag gekündigt. Die Kündigungen wurden nicht nachvollziehbar erklärt und vor sozialen Härtefällen wurde kein Halt gemacht. Es gab auch keine vorausgehende Maßnahmen (wie z. B. Kurzarbeit) und es gibt keinen Betriebsrat der hier in irgendeiner Form entgegenwirken könnte. Etwa sechs Monate nach diesen Kündigungen wurden wieder neue Mitarbeiter (teilweise auf zuvor gekündigten Positionen) gesucht und dafür sogar öffentlich Werbung geschaltet. Der Mitarbeiter als Individuum zählt hier nur solange es der Firma nutzt.
Kommunikation
Es wird nicht offen kommuniziert und man wird als Mitarbeiter (auch wenn man in einen Entscheidungsprozess eingebunden sein sollte) vor vollendete Tatsachen gestellt. Entscheidungen werden häufig nicht erklärt. Das ist allerdings möglicherweise Abteilungsabhängig.


