Leider kein faires Modell für selbstständige Fotograf:innen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kommunikation über die Plattform funktioniert technisch gut. Die Buchung der Einsätze ist unkompliziert, und Aufträge sind meist klar strukturiert. Wer bereit ist, sich dem System anzupassen, erhält regelmässig Arbeit. Auch die Bildbearbeitung durch das Unternehmen ist professionell ausgeführt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Bezahlung steht in keinem Verhältnis zum Aufwand und zu den Anforderungen. Man bringt eigenes Equipment mit, trägt alle Kosten selbst und hat keinen Einfluss auf die Preisgestaltung. Der kreative Beitrag der Fotograf:innen endet beim Hochladen der Bilder. Viele direkte Kundenbeziehungen gehen verloren, da das Unternehmen exklusive Partnerschaften mit Grosskunden eingeht. Das führt zu einem starken Gefühl der Abhängigkeit und Unsicherheit.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen sollte die Arbeitsbedingungen für Fotograf:innen fairer gestalten. Dazu gehören eine angemessene Entlohnung, transparente Kommunikation über Margen und Zusatzverkäufe sowie eine Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg. Auch die Spesenregelung und der Umgang mit Fahrwegen sollten überdacht werden. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe würde sowohl die Qualität als auch die Motivation deutlich steigern.