Für Studis sehr instabiles Einkommen!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kostenlose Verpflegung in der Pause und bei jeder Schicht 500g Brot/Semmeln nach Wahl zum Mitnehmen.
Außerdem gibt es ab und zu ein gemeinsames Essen. (Aus der Kaffeekasse)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zusammenfassend:
- Schichtvergabe
- Kommunikation durch Vorgesetzte
- Lästern unter Kollegen
- Planung
- Arbeitsbedingungen
- Gleichberechtigung
Verbesserungsvorschläge
Wie bereits in einer anderen Bewertung verfasst, fühlt man sich als Student wie ein Leiharbeiter, der spontan ab und zu bestellt werden kann. Diese Instabilität ist gerade mal schlecht, wenn man sich alles selbst finanziert.
Also: Hören Sie Ihren Mitarbeitern zu!!
Vielleicht sich auch mehr in den digitalen Raum wagen!
Arbeitsatmosphäre
In der Einlernung wird man oft kritisiert. Sowohl von Vorgesetzten als auch von Kunden. Sehr unmotivierend.
Feiertagsschichten sind besonders stressig.
Manchmal machen sich die anderen Kollegen mit längerer Berufserfahrung um einen lustig, wenn man etwas nicht weiß.
Image
Die Backwaren bei Wolf gehören zu den Besseren in Augsburg und Umgebung. Leider mit verbesserungswürdigen Arbeitsbedingungen.
Work-Life-Balance
Zu Beginn habe ich genug Arbeitsstunden bekommen, in einer Filiale, die auch gut mit dem Bus zu erreichen ist. Diese verringerten sich leider mehr und mehr über die Monate hinweg, bis ich im letzten Monat meine Schichten gerade mal auf einer Hand zählen konnte. Die Gründe? Mein Stundenplan mit 4 Tagen wöchentlicher Verfügbarkeit sei ein bisschen zu kompliziert, die Filiale ist plötzlich voll usw.
Gute 80% meiner eingetragenen Schichten werden spontan gestrichen und (wenn ich Glück habe) in einer anderen, viele Kilometer weiter entfernten Filiale verlegt. Also gleich mal 30 extra Minuten Hinweg zu einer 6 Uhr morgens Schicht einplanen! Auf der Karriereseite wird jedoch geworben, dass man "möglichst wohnortnah" eingesetzt wird. Ich habe kein Problem damit, ein- oder zweimal im Monat woanders einzuspringen, aber ich kenne inzwischen andere Filialen besser als meine eigene.
In einem Monat ist man so gut wie arbeitslos, im nächsten Monat hat man Schicht nach Schicht nach Schicht, die man nehmen MUSS, weil man gar nichts im vorherigen Monat verdient hat. Ausgerechnet in Zeiten, wo man eigentlich lernen sollte.
So spontan und instabil kann niemand leben.
Karriere/Weiterbildung
In die Arbeit kommen, Semmeln verkaufen, heimgehen. Mehr nicht.
Gehalt/Benefits
StdLohn liegt bei 14,50 €. Sonn- und Feiertage 40% Zuschlag, bei mikriger Einteilung kann man aber überhaupt nicht mit einem vollen Kühlschrank rechnen.
Trinkgeld kommt in die gemeinsame Kaffeekasse.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mülltrennung wird grundsätzlich ernstgenommen. Nicht verkaufte Backwaren werden entweder recycelt oder gespendet.
Kollegenzusammenhalt
Man findet sich in einer Gruppe.
Umgang mit älteren Kollegen
Die meisten sind sehr nett mit viel Lebenserfahrung!
Vorgesetztenverhalten
Bezirksleitung dreht bei Krankmeldung komplett durch, bin öfter todkrank arbeiten gegangen
Arbeitsbedingungen
Im Sommer ist die Theke voller Wespen, Lüftung funktioniert oft nicht. Die Siebträger sabbern außerdem kochendes Wasser auf den Händen.
Pausenräume sind lächerlich klein. Sitzt eine Person da, muss man sich draußen ein Bierkasten aufstellen oder (wenn es draußen zu kalt ist) sich im Gastbereich zu den Kunden setzen. Sehr schlecht, wenn man mal bisschen Ruhe, gerade vom menschlichem Kontakt, braucht. Pausen müssen bei Stoßzeiten öfter unterbrochen werden.
Nicht selten muss man die Öffnungszeiten überziehen, um bei den Kunden besser anzukommen. In der Spätschicht um 19:10 (Schließung: 19:00) rennt man in der Filiale hin und her, ist am Putzen von mehreren Bereichen, Bedienen und Räumen zugleich und das alles muss in ca. einer Viertelstunde fertig sein. Wenn man mal länger braucht, wird man zum Sündenbock.
Bei der Früschicht läuft es ähnlich.
Außerdem muss man 10-15 Minuten (je nach Filiale) vor seinem Schichtbeginn anfangen zu arbeiten, natürlich unbezahlt.
Kommunikation
Es macht keinen Unterschied, ob man ordnungsgemäß ein paar Wochen im voraus einen freien Tag für einen Termin eingetragen hat oder nicht. Man wird trotzdem ausgerechnet an dem Tag eingeteilt.
Jegliche Vorgesetzten haben nicht einmal eine Minute Zeit, um ein Anliegen zu besprechen.
Gleichberechtigung
Öfter muss ich die Arbeit von Kollegen mit mehrjähriger Erfahrung übernehmen, damit sie sich unterhalten können, ob mit anderen Kollegen oder mit Stammkunden.
Wenn man sie höflich nach Hilfe frägt, wird man angemotzt.
Werde ich mal im Gespräch erwischt, wird's sofort beendet und blitzschnell eine Aufgabe für mich gefunden.
Für einige inkompetenten Kollegen werden Ausreden gemacht.
Interessante Aufgaben
Immer wieder neue Latte-Art Motive ausprobieren :)