9 von 58 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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9 Werkstudent:innen bei Bäckerei-Konditorei Wolf haben den Arbeitgeber im Durchschnitt mit 2,9 von 5 Punkten bewertet.
Ihr Unternehmen?
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9 Werkstudent:innen bei Bäckerei-Konditorei Wolf haben den Arbeitgeber im Durchschnitt mit 2,9 von 5 Punkten bewertet.
Die Boni, das Essen zum Mitnehmen, einen guten Teil der Kolleginnen und Kollegen
Das Klima der Angst in der Filiale, der Hinweis auf psychische Unterstützung befindet sich inmitten des "Wolf Coaches".
Offensichtlich ist das Unternehmen deutlich im Spannungsfeld "Familienunternehmen" und "veränderte Arbeitswelt" unter Druck: Detailversessenheit sollte zugunsten einer besseren Unternehmenskultur und zufriedener Mitarbeiter aufgegeben werden.
Bezieht sich auf Filiale: Frauentorstr. und Beruf: Werkstudent
Lob gab es nur am Anfang, wenig Vertrauen, vorgeworfen wurde mir sogar eine Sache, für die ich nichts konnte.
Interne Kommunikation fehlt aufgrund des Respekts vor Konsequenzen, Image entspricht nicht dem guten öffentlichen Image des Geschäfts
Urlaub immer mit Diskussionen verbunden
Angeblich wird weggeworfenes Essen zum größten Teil recycelt
Sehr unterschiedlich: unter anderen geringfügig Beschäftigten sehr gut, mit Teilzeit auch eher gut, Vollzeitkräfte fragen manchmal, gelegentlich gibt es aber auch Kritik für Dinge, die man noch nie gemacht hat.
Filialleitung unprofessionell, grundsätzlich noch sehr in Hierarchien verhaftet
Klimaanlage funktioniert, manche Teile kaputt
Zum größten Teil über WhatsApp, allgemein wenig und unprofessionell: quasi keine Mails, auch keine Antworten auf E-Mails, zum Teil mehrere Anrufe hintereinander, Nachrichten auf WhatsApp auch abends gegen 20 Uhr.
Gehalt zum spätestmöglichen Zeitpunkt, Benefits (Essen mitnehmen) ziemlich gut, Einlernen von Neuen wird stillschweigend erwartet bzw. man wird alleingelassen
Das Tätigkeitsfeld ist ganz gut und schwer ganz zu meistern, je nach Chef/in bekommt man manchmal etwas gezeigt, manchmal nicht
Kostenlose Verpflegung in der Pause und bei jeder Schicht 500g Brot/Semmeln nach Wahl zum Mitnehmen.
Außerdem gibt es ab und zu ein gemeinsames Essen. (Aus der Kaffeekasse)
Zusammenfassend:
- Schichtvergabe
- Kommunikation durch Vorgesetzte
- Lästern unter Kollegen
- Planung
- Arbeitsbedingungen
- Gleichberechtigung
Wie bereits in einer anderen Bewertung verfasst, fühlt man sich als Student wie ein Leiharbeiter, der spontan ab und zu bestellt werden kann. Diese Instabilität ist gerade mal schlecht, wenn man sich alles selbst finanziert.
Also: Hören Sie Ihren Mitarbeitern zu!!
Vielleicht sich auch mehr in den digitalen Raum wagen!
In der Einlernung wird man oft kritisiert. Sowohl von Vorgesetzten als auch von Kunden. Sehr unmotivierend.
Feiertagsschichten sind besonders stressig.
Manchmal machen sich die anderen Kollegen mit längerer Berufserfahrung um einen lustig, wenn man etwas nicht weiß.
Die Backwaren bei Wolf gehören zu den Besseren in Augsburg und Umgebung. Leider mit verbesserungswürdigen Arbeitsbedingungen.
Zu Beginn habe ich genug Arbeitsstunden bekommen, in einer Filiale, die auch gut mit dem Bus zu erreichen ist. Diese verringerten sich leider mehr und mehr über die Monate hinweg, bis ich im letzten Monat meine Schichten gerade mal auf einer Hand zählen konnte. Die Gründe? Mein Stundenplan mit 4 Tagen wöchentlicher Verfügbarkeit sei ein bisschen zu kompliziert, die Filiale ist plötzlich voll usw.
Gute 80% meiner eingetragenen Schichten werden spontan gestrichen und (wenn ich Glück habe) in einer anderen, viele Kilometer weiter entfernten Filiale verlegt. Also gleich mal 30 extra Minuten Hinweg zu einer 6 Uhr morgens Schicht einplanen! Auf der Karriereseite wird jedoch geworben, dass man "möglichst wohnortnah" eingesetzt wird. Ich habe kein Problem damit, ein- oder zweimal im Monat woanders einzuspringen, aber ich kenne inzwischen andere Filialen besser als meine eigene.
In einem Monat ist man so gut wie arbeitslos, im nächsten Monat hat man Schicht nach Schicht nach Schicht, die man nehmen MUSS, weil man gar nichts im vorherigen Monat verdient hat. Ausgerechnet in Zeiten, wo man eigentlich lernen sollte.
So spontan und instabil kann niemand leben.
In die Arbeit kommen, Semmeln verkaufen, heimgehen. Mehr nicht.
StdLohn liegt bei 14,50 €. Sonn- und Feiertage 40% Zuschlag, bei mikriger Einteilung kann man aber überhaupt nicht mit einem vollen Kühlschrank rechnen.
Trinkgeld kommt in die gemeinsame Kaffeekasse.
Mülltrennung wird grundsätzlich ernstgenommen. Nicht verkaufte Backwaren werden entweder recycelt oder gespendet.
Man findet sich in einer Gruppe.
Die meisten sind sehr nett mit viel Lebenserfahrung!
Bezirksleitung dreht bei Krankmeldung komplett durch, bin öfter todkrank arbeiten gegangen
Im Sommer ist die Theke voller Wespen, Lüftung funktioniert oft nicht. Die Siebträger sabbern außerdem kochendes Wasser auf den Händen.
Pausenräume sind lächerlich klein. Sitzt eine Person da, muss man sich draußen ein Bierkasten aufstellen oder (wenn es draußen zu kalt ist) sich im Gastbereich zu den Kunden setzen. Sehr schlecht, wenn man mal bisschen Ruhe, gerade vom menschlichem Kontakt, braucht. Pausen müssen bei Stoßzeiten öfter unterbrochen werden.
Nicht selten muss man die Öffnungszeiten überziehen, um bei den Kunden besser anzukommen. In der Spätschicht um 19:10 (Schließung: 19:00) rennt man in der Filiale hin und her, ist am Putzen von mehreren Bereichen, Bedienen und Räumen zugleich und das alles muss in ca. einer Viertelstunde fertig sein. Wenn man mal länger braucht, wird man zum Sündenbock.
Bei der Früschicht läuft es ähnlich.
Außerdem muss man 10-15 Minuten (je nach Filiale) vor seinem Schichtbeginn anfangen zu arbeiten, natürlich unbezahlt.
Es macht keinen Unterschied, ob man ordnungsgemäß ein paar Wochen im voraus einen freien Tag für einen Termin eingetragen hat oder nicht. Man wird trotzdem ausgerechnet an dem Tag eingeteilt.
Jegliche Vorgesetzten haben nicht einmal eine Minute Zeit, um ein Anliegen zu besprechen.
Öfter muss ich die Arbeit von Kollegen mit mehrjähriger Erfahrung übernehmen, damit sie sich unterhalten können, ob mit anderen Kollegen oder mit Stammkunden.
Wenn man sie höflich nach Hilfe frägt, wird man angemotzt.
Werde ich mal im Gespräch erwischt, wird's sofort beendet und blitzschnell eine Aufgabe für mich gefunden.
Für einige inkompetenten Kollegen werden Ausreden gemacht.
Immer wieder neue Latte-Art Motive ausprobieren :)
Eigentlich sehr angenehm, bloß wenn es stressig wird kann es sein, dass die Stimmung kippt. Teilweise wird auch über andere Kolleg*innen gelästert.
Wie gesagt, leider kommen oft die Arbeitspläne zu spät.
Kann ich als Werkstudent*in kaum beurteilen.
Wie zuvor schon angedeutet ist das Gehalt unfair verteilt. Als Werkstudent*in oder GB ist es in Ordnung, allerdings könnte ich mir das Ganze niemals als Teilzeitkraft, geschweige denn Vollzeitkraft vorstellen. Das fühlt sich an wie Ausbeutung - mehr arbeiten, weniger Geld bekommen als andere.
Finde ich so gut wie es eine große Firma umsetzen kann.
Ganz gut, alle ziehen an einem Strang und es wird auch gern geholfen, wenn es mal Probleme gibt.
Finde ich bis jetzt sehr kompetent, allerdings kaum offen für neue Ideen und Vorschläge.
Angenehm, außer bei vielen Kunden. Dann sind alle direkt stark gestresst, vor allem in Filialen in denen es Personalmangel gibt.
Die Arbeitspläne kommen leider meist auf den letzten Drücker, sodass kaum die eigene Freizeit geplant werden kann.
Ist mir bis jetzt geschlechtlich noch nichts Negatives aufgefallen, aber eine Sache habe ich anzumerken: Das Gehalt ist teilweise sehr unfair. Menschen die schon Jahre in der Firma sind verdienen teilweise viel weniger als Menschen, die vor ein paar Wochen angefangen haben.
Es ist eigentlich jeden Tag das Gleiche.
Es gab 5 Brötchen und ein Kuchen und ein Getränk für gratis..
Mobbingkultur gang und gäbe..
Vielleicht sollte man die Führungskräfte aus elitäreren Schichten wählen, mit pädagogischem Background um explizietes Mobbing der Mitarbeiter/ Studenten vorzubeugen. Erwachsenenbildung und Erziehung sollte in jedem großen Unternehmen Standard sein. Zumindest wie man führen sollte und wie man solche ständigen Auseinandersetztungen der Mitarbeiter entflammt und wieder beruhigt, sollte eine Führungskraft können. Unsere hat damals noch mehr differenziert, uns es gab nur ein Machtkampf zwischen zwei Führungskräften und ihren Spionen.. tagtäglich!!
Kollegen sind nur am lästern gegen andere Kollegen. Gruppierungen, Hass und Mobbing ist alltag.
Wegen der guten Backwaren ist die Bäckerei sehr beliebt, aber die Arbeitsbedienungen sind scheußlich schlecht.
Als Werkstudent bekommst du so wenig Stunden zugeteilt, dass du um mehr Einteilung betteln musst. Sie halten dich als flexible Arbeitskraft um dich kurz mal bestellen zu können. Kaum vereinbar mit Studium, da du ja auch Vorlesungen und Seminare besuchen musst. Wenn du den Stunden nicht zusagst wirst du noch vom Vorgesetzten angefahren.
Du machst dein job als Student und gehst.. mehr ist da nicht drin.
Du bekommst nur Mindestlohn und darauf noch zu wenig Arbeitsstunden.. wenn man abhängig von der Tätigkeit ist, kann man kaum mit sicherer Einkunft rechnen.
Das Brot das am Abend noch übrig blieb gab man an Bedürftige.
Studenten sind nur da um hinzuhalten. Sie bekommen wenig Stunden zugeteilt und müssen dann immer sofort einspringen, wenn ein Kollege fehlt. So sehr flexibel kann niemand sein.
Es sind meist alle gleichaltrig gewesen, deshalb kann ich darüber nix sagen.
Hat mich einfach mit meinem Vornamen angesprochen, weil mein Nachname ihr einfach zu authentisch und befremdlich war.. Duzen dürfte ich sie trozdem nicht. Das war absichtlich rassistisch, wobei auch andere Mitarbeiter mit Migra-Hintergrund beleidigt wurden...
Die Bäckerei an sich ist recht toll und hat super qualitative Backware. Schöne Räumlichkeiten.
Kein offenes Ohr für Probleme. Lästern,dass sich die Balken biegen
Wir waren fast nur unter Frauen. Die gingen sich dann dauernt in die Haare. Es waren vielleicht 2 Jungs da die Aushalfen, die waren aber die Attraktion für alle und einfach nur "süß"
Man ist kontinuierlich am bedienen.. so vergehen Stunden und am Ende bist auch einfach nur fertig und ausgelaugt.
Sein Entgegenkommen gegenüber Mitarbeitern, die ihre Bezeichnung wörtlich nehmen.
Dass er so viel richtig macht, weil ich deswegen hier schon wieder so viel Zeit verschrieben habe.
Dazu könnte ich hier durchaus auch was schreiben, ich denke aber, dass meine Kritik sich auf einem Level bewegt, das Außenstehende nicht verstehen. Ich weiß aber, dass sie auch heute bei meinen Vorgesetzten noch gerne gehört und geschätzt wird - deshalb trage ich sie Ihnen wenn dann auch direkt an :-) Bei Wolf arbeiten wir im Hintergrund an der fortlaufenden Verbesserung unseres Unternehmens - auch wenn einzelne Wölfe nicht mehr mit dem Rudel ziehen.
Wenn die richtigen Leute aufeinandertreffen, ist die Arbeitsatmosphäre sehr locker und entspannt bei gleichzeitiger Achtung des Kunden. Es ist ein straffes, aber faires Arbeitsklima, das durch kleine Späßchen nebenher seine Glasur erhält.
Beste Brezen der Stadt. Mehr sei nicht gesagt.
Natürlich sei mehr gesagt. Bevor ich mich damals beworben habe, hatte ich als Student ein wenig Scheu, in die Bäckerei Wolf zu gehen, weil alles so edel und hochpreisig aussieht. Das ist es aber eigentlich gar nicht, und auch die Leute sind alle sehr herzlich, zumindest in den allermeisten Fällen. Sogar die Kundschaft wird hier in die große Wolffamilie eingebunden und versteht sich denke ich ein Stück weit als Teil des Unternehmens. So geht es auch mir, der weiterhin Kunde bleiben wird, nicht nur weil ich Mitarbeiter war, sondern auch deshalb, weil Wolf die einzige Augsburger Bäckerei ist, mit deren Anspruch an Qualität des Produkts, Nachhaltigkeitsgedanken und Zusammengehörigkeitsgefühl ich d'accord gehe.
Ich habe bzgl. Work-Life-Balance die Erfahrung gemacht, dass hier stark auf die Bedürfnisse des Einzelnen Rücksicht genommen wird. Wer viel arbeiten will, kriegt viele Stunden, wer wenig arbeiten will und das klar kommuniziert, kriegt auch weniger Stunden. Mamis dürfen dann arbeiten, wenn die Kinder versorgt sind, Studenten dürfen ihre Arbeitszeit um ihren Stundenplan herumlegen. Als Katholik wurde mir immer der Sonntag freigegeben, ohne zu murren. Sicher freut sich die Bäckerei Wolf, wenn die Leute viel arbeiten, das ist ja nur logisch. Aber sie nimmt auch Rücksicht auf die Wünsche des Arbeitnehmers.
Diesen Punkt kann ich eigentlich nicht richtig bewerten, da Karriere für mich als Werkstudent nie groß vorgesehen war. Allerdings weiß ich, dass Wolf immer mal wieder Mitarbeiterschulungen und auch Sonderschulungen wie z.B. einen Barista-Lehrgang anbietet. Ansonsten gilt das gleiche wie auch beim Gehalt: wer sich reinhängt, wird belohnt. Auch mir wurde signalisiert, dass ich könnte, wenn ich wollte. Aber ich wollte nicht - und diese Entscheidung wurde respektiert.
Die Gehälter bei der Bäckerei Wolf sind sehr unterschiedlich, was dadurch zustande kommt, dass hier Leistung belohnt wird. Ich als jemand, der sich reingehangen hat und versucht hat, die Firmenphilosophie mitzutragen, wurde zusätzlich zum sehr wertschätzenden Umgang auch als an sich ungelernter Werkstudent überdurchschnittlich gut bezahlt. Es gibt Aufschlag auf Nacht-, Sonntags- und Feiertagsstunden, dazu kommen noch die mit 20% meiner Erfahrung nach eher hohen Mitarbeiterrabatte und der kostenlose Bezug, der einem jeden Arbeitstag zugestanden wird. Wobei letzterer eigentlich schon so viel ist, dass man nichts mehr extra kaufen braucht.
Auch in puncto Umwelt- und Sozialbewusstsein ist die Bäckerei Wolf keineswegs untätig. Sei es die Umstellung auf kompostierbare Brotbeutel aus Stärke, Rabatte für selbstmitgebrachte Becher, Mitnahmebesteck aus Holz, wiederverwendbare Pfandgläser für den Salat oder die Verwendung von nachhaltigkeitszertifiziertem Kaffee. Ich denke den Augsburger Zukunftspreis bekommt man nicht einfach so.
Wichtig ist auch der regionale Bezug der Zutaten. Was lokal wächst und produziert wird, wird auch lokal geholt, aus Pöttmes, aus Nordendorf, aus Stettenhofen. Wolf ist und sieht sich als ein Augsburger Unternehmen und zahlt deshalb auch absichtlich dort seine Steuern, darüber hinaus wird sich für den bunten Kreis, den SKM oder auch den Stadtjugendring engagiert.
Über die Jahre, die ich für die Bäckerei Wolf gearbeitet habe, bin ich wirklich Teil des Rudels geworden. Dadurch, dass man täglich zusammen hinter dem gleichen Tresen steht, weiß man, welche Probleme der ein oder andere von Zeit zu Zeit mit der in Teilen doch anspruchsvollen Arbeit am Kunden hat und kann die Kollegen deshalb punktgenau entlasten. Wenn dann noch Verständnis da ist auch für persönliche Schwierigkeiten, die es eben manchmal gibt - einfach prima.
Bei älteren Kollegen wird drauf geschaut, dass die nicht das ganz schwere Zeug schleppen und die ganz langen Schichten schieben müssen. Ich hatte immer den Eindruck, dass gegenüber älteren Kollegen eine ganz besondere Art der Ehrerbietung gepflegt wurde, besonders dann, wenn die entsprechenden Damen schon jahrelang im Betrieb waren. Einmal habe ich mitbekommen, dass sich gegenüber einer Kollegin inkorrekt verhalten wurde. Daraufhin wurde sich dann aber auch anständig entschuldigt, wie es sich gehört.
Zu meinem Verkaufsleiter und auch zur Familie Wolf hatte ich immer ein freundschaftliches, wenn nicht sogar herzliches Verhältnis. Man wird hier als Mitarbeiter definitiv gesehen und wahrgenommen. Die Führungskräfte sind bei Wolf alle "handverlesen", wodurch garantiert wird, dass der Geist der Bäckerei Wolf erhalten bleibt und quasi von oben herab in die Filialen getragen wird.
Meine direkte Vorgesetzte in meiner Stammfiliale war vom normalen menschlichen Umgang her eine total umgängliche und liebe Person, auf der Arbeit aber ein Tiger. Man wusste immer genau dass alles, was man tut, gesehen wird, und bekam auch noch für kleinste Handgriffe fair und verständlich Verbesserungsvorschläge angetragen, wie auch Lob, wenn es angemessen war. Die wissen schon, dass nicht jeder jede Arbeit immer gleich perfekt erledigt, und haben Verständnis dafür. Ich hätte mir keine bessere Vorgesetzte wünschen können.
Die Arbeitsumgebung ist optisch natürlich ansprechend gestaltet, da mit dem Verkaufsraum ja auch der Kunde angesprochen werden soll. Aber auch der Rückbereich ist, zumindest in den meisten Fällen, bei aller Zweckmäßigkeit schön gestaltet. Es kommt halt immer drauf an, wie die Architektur es hergibt.
An eines muss man sich definitiv gewöhnen: der zwischenzeitlich hohe Geräuschpegel besonders zu Stoßzeiten. Zur effizienteren Benutzung geben die Geräte oft akustische Signale um zu sagen, was sie von einem wollen. In einem vollen Verkaufsraum, in dem natürlich jeder zuerst dran sein möchte, muss man dann von Zeit zu Zeit schon auch mal ein bisschen lauter rufen, damit auch jeder das bekommt, was er möchte. Ich denke aber, dass das in so gut wie jedem Gastrobetrieb so ist.
Als Mitarbeiter im Verkauf erhält man alle für die Arbeit maßgeblichen und auch privat interessante Informationen wie z.B. über anstehende Mitarbeiterrabatte vom Hauptsitz in der Stuttgarter Straße. Diese werden für jeden einsehbar ausgehangen, inzwischen glaube ich sogar elektronisch, für noch schnellere und geordnetere Kommunikation. Sämtliche Produktinformationen sowie Schulungsunterlagen sind in jeder Filiale vorhanden und für jeden, der sich dafür interessiert, einsehbar.
"In dieser Kategorie bewerten Mitarbeiter ob Frauen dieselben Aufstiegschancen haben, [...]"
Nein, haben sie nicht. In einem Unternehmen wie der Bäckerei Wolf, in deren Verkaufsbereich hauptsächlich Frauen arbeiten, ist die Chance aufzusteigen für Frauen meiner Einschätzung nach sogar überproportional hoch. Mir sind lediglich zwei Fälle bekannt, in denen junge Männer in der Filialleitung sitzen - und das durch ihre Verdienste und ihr Engagement, nicht durch ihr Geschlecht bedingt.
Auch die Ebene der Verkaufsleitung ist von beiden Geschlechtern gleichermaßen besetzt. Da gibt es echt nichts auszusetzen.
Interessante Aufgaben in einer Bäckerei, da wird der ein oder andere sich wohl nichts drunter vorstellen können. Ich jedenfalls hatte immer Spaß daran, mir das Wissen um Herkunft und Zusammensetzung der Produkte anzueignen und mir dann neue Verkaufsargumente dafür zu überlegen. Was interessante Aufgaben sind, muss jeder für sich selbst definieren - langweilig wird's aber sicher nie!
Schichten weiter im Voraus planen wäre wünschenswert.
Ein positives Arbeitsklima, nette Kollegen und wertschätzende Führungskräfte gleichen den stressigen Alltag im Verkauf aus.
Beste Bäckerei in Augsburg!
Als Werkstudent habe ich um die 20h wöchentlich gearbeitet. Zumeist fielen die Arbeitstage auf das Wochenende, was dem Studium werktags natürlich zu Gute kommt. Die Schichten an sich sind oft sehr lange, aber auf angemessene Verteilung (z.B. kein direkter Wechsel zwischen Früh- und Spätschicht) wird geachtet. Generell muss man sich bewusst sein, dass es sich um eine 7-Tage Woche handelt.
Jeder hat die Chance sich hier hochzuarbeiten, wenn er es möchte.
Wichtig beim Gehalt ist es einen- für sich fairen- Lohn auszuhandeln.
Stetige Weiterentwicklung im Hinblick auf umweltfreundliches Verpacken und umweltfreundliche Produkte. Top!
Das ist immer abhängig vom jeweiligen Team. Ich habe hier stets positive Erfahrungen gemacht.
Je nach Team gibt es mehr oder weniger ältere Kollegen. Jüngere und ältere Mitarbeiter haben ihre jeweiligen Stärken, wodurch man voneinander lernt und wobei man aufeinander Rücksicht nimmt.
Stets habe ich mich unterstützt und wertgeschätzt gefühlt. Bei Problemen haben Vorgesetzte immer ein offenes Ohr und handeln lösungsorientiert.
Besonders positiv hervorzuheben ist die Verpflegung während der Arbeitszeit.
Durch Übergabe- oder Abmeldegespräche wird man immer auf den aktuellsten Stand der Dinge gebracht.
Dennoch kommt es bei Schichtplanungen oder Einspringen bei Krankheitsfällen manchmal zu Missverständnissen.
Jeder hat die gleichen Chancen und wird fair behandelt.
Da die Aufgabenbereiche sehr vielfältig sind, haben Mitarbeiter immer wechselnde Tätigkeiten. Dadurch wird es nie langweilig.
Als der Café-Bereich schließen musste, wurden die Mitarbeiter dazu angehalten, Lebensmittel aus der Küche mit nach Hause zu nehmen, so dass diese nicht sinnlos weggeschmissen wurden.
Bei der Erstellung des Schichtplans wurden Vollzeitkräfte, Azubis und Alleinverdiener bevorzugt behandelt.
Schutzmaßnahmen kamen zu spät oder wurden nicht sinnvoll umgesetzt. Die Durchreiche für Bäckertüten wird vom Kunden rücksichtslos als Bezahlfenster umfunktioniert; Kunden lehnen sich über die halbe Theke und nehmen den Mundschutz zum Sprechen ab! Als Arbeitnehmer fühlt man sich in dieser Situation nicht sicher.
Neue Arbeitnehmer unterstützen und fördern, statt zu sehr zu fordern und mit Aufgaben zu überwältigen.
Nach ein paar Monaten ist man bei einer angenehmen Arbeitsatmosphäre angelangt, nachdem man anfangs mit zu vielen Aufgaben und unklaren Anweisungen allein gelassen und bei daraus resultierenden Fehlern getadelt wird.
Der hohe Workload vergrault arbeitswilliges Personal. Hinten herum wird dann erzählt, heutzutage wolle niemand mehr für sein Geld arbeiten. Nach außen spielt man heile Welt.
Manchmal wurde man privat angerufen, um kurzfristig einzuspringen. Wenn das nicht möglich war, wurde einem das Gefühl gegeben, unzureichende Arbeit zu leisten. Wenn man einspringen konnte, wurde man bis in den Himmel mit Dankbarkeit überschüttet. Man hat das Gefühl, die Wertschätzung eines selbst wird von der Flexibilität abhängig gemacht.
Müll wird teilweise gar nicht oder nicht ordentlich getrennt.
Anfangs fühlt man sich überhaupt nicht aufgenommen, einen Platz im Team muss man sich erkämpfen, das liegt in meiner Filiale vor allem am ständig wechselnden Personal. Nach 6 Monaten sind noch 5 Angestellte vom Anfang da von insgesamt 16, die anderen kamen und giengen, viele schon nach dem ersten Arbeitstag, weil der Workload zu hoch war.
Filialleitung und Verkaufsleitung waren meist freundlich, abgesehen von zuvor erwähnten Problemen.
Die Arbeitsbedingungen sind tagesabhängig und abhängig vom Aufgabenbereich und reichen von sehr gut bishin zu sehr schlecht. Man kann samstags vormittags allein in der Küche eingeteilt sein, während 20 Frühstücksbestellungen aufgegeben werden oder bei einem unerwarteten Kundenansturm wird einem dann schon mal eine Pause gestrichen. Teilweise werden verpflichtende Pausen nicht eingehalten, weil sie aufgrund von Unterbesetzung nicht möglich sind.
Im großen und ganzen wird gut im Team kommuniziert, Probleme werden angesprochen, Kritik und Lob - wenn angebracht - geäußert.
Einstiegsgehalt angemessen. Eine vorangekündigte Gehaltserhöhung blieb aus. Zu Weihnachten gab es eine kleine Aufmerksamkeit vom CEO.
Das Aufgabenspektrum ist sehr vielfältig. Meist muss man jedoch alles in zu kurzer Zeit lernen, was die meisten Angestellten so überfordert, dass sie nach kurzer Zeit aufgeben.