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Inkompetenz kennt keine Grenzen

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Produktion in Ahaus gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Anfangs war er sehr engagiert, aber zum Ende hin war sein Charakter um 180 Grad gedreht. Ich kann tatsächlich kein gutes Haar an ihm lassen. Schade.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles weitere würde zu sejr ins Detail gehen und der Rest wär zu privat.

Verbesserungsvorschläge

Zum Glück ist der Betrieb inzwischen insolvent gegangen und dicht gemacht worden. Mein Chef arbeitet jetzt woanders, also fällt der Punkt meiner Meinung nach weg.

Arbeitsatmosphäre

Mein Chef konnte nicht durchgreifen und hat sich den Arbeitnehmern untergeordnet, weil er keine Verantwortung übernehmen wollte.

Image

Nach außen hin sehr gut. Wir waren immernoch alle gute Arbeiter in einer 5-Sterne-Bäckerei, allerdings hat mein Chef den Ruf zerstört. Seine Dreierbeziehung war in jedermanns Munde, wie er über Kunden redete, etc.; sehr unangenehm.

Work-Life-Balance

Regelmäßig 13-Tage-Wochen, etliche Überstunden (mein Rekord war 23 Uhr bis 13:30 Uhr) und an freien Tagen musste man doch spontan arbeiten kommen.

Karriere/Weiterbildung

Ich wurde klein gehalten, weil ich dort auch meine Ausbildung gemacht habe.

Gehalt/Benefits

Mindestlohn.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Der Müll wurde getrennt, aber meine Kollegen haben Chemikalien in den Abfluss gekippt oder Batterien im Restmüll entsorgt.

Kollegenzusammenhalt

In der Backstube sehr gering, jeder war Einzelkämpfer. Allerdings zwischen den Verkäuferinnen, den Konditorinnen und mir sehr gut. Wir saßen schließlich im selben Boot.

Umgang mit älteren Kollegen

Es wurde keine Rücksicht genommen, übrigens auch nicht auf einen Kollegen mit Behinderung.

Vorgesetztenverhalten

Der Chef hat dem Backstubenleiter, seines Zeichens ein arroganter, egoistischer Einzelgänger, jegliche Verantwortung überlassen. Der war regelmäßig überfordert, was sich auch auf die Stimmung untereinander auswirkte.

Arbeitsbedingungen

Einige wurden hin und wieder eingehalten, aber im großen und ganzen war gab es keine.

Kommunikation

Es wurden keine Kommentare oder Kritik der Läden an die Backstube weitergeleitet. Die Verkäuferinnen hatten immer mal wieder Kritik oder Fragen und als wir uns untereinander ausgetauscht haben, hat mein Chef das unterbinden lassen, damit wir nicht mitbekommen, wie er in den Läden über uns redet und bei uns über die Verkäuferinnen.

Gleichberechtigung

Homophobie mir gegenüber, Frauenhass (zwei Bäckerinnen wurden weggemobbt) und Ausländer wurden gar nicht erst eingestellt.

Interessante Aufgaben

Abgesehen von wenigen Malen, die ich an einer Hand abzählen kann, hatten wir alle zu wenig Verantwortung und mussten den Backstubenleiter fragen, was wir wann und wie machen sollen. Das negativ-Highlight: die Biotonne auskratzen. Einfach echt widerlich.

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