1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
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Anfangs war er sehr engagiert, aber zum Ende hin war sein Charakter um 180 Grad gedreht. Ich kann tatsächlich kein gutes Haar an ihm lassen. Schade.
Alles weitere würde zu sejr ins Detail gehen und der Rest wär zu privat.
Zum Glück ist der Betrieb inzwischen insolvent gegangen und dicht gemacht worden. Mein Chef arbeitet jetzt woanders, also fällt der Punkt meiner Meinung nach weg.
Mein Chef konnte nicht durchgreifen und hat sich den Arbeitnehmern untergeordnet, weil er keine Verantwortung übernehmen wollte.
Nach außen hin sehr gut. Wir waren immernoch alle gute Arbeiter in einer 5-Sterne-Bäckerei, allerdings hat mein Chef den Ruf zerstört. Seine Dreierbeziehung war in jedermanns Munde, wie er über Kunden redete, etc.; sehr unangenehm.
Regelmäßig 13-Tage-Wochen, etliche Überstunden (mein Rekord war 23 Uhr bis 13:30 Uhr) und an freien Tagen musste man doch spontan arbeiten kommen.
Ich wurde klein gehalten, weil ich dort auch meine Ausbildung gemacht habe.
Mindestlohn.
Der Müll wurde getrennt, aber meine Kollegen haben Chemikalien in den Abfluss gekippt oder Batterien im Restmüll entsorgt.
In der Backstube sehr gering, jeder war Einzelkämpfer. Allerdings zwischen den Verkäuferinnen, den Konditorinnen und mir sehr gut. Wir saßen schließlich im selben Boot.
Es wurde keine Rücksicht genommen, übrigens auch nicht auf einen Kollegen mit Behinderung.
Der Chef hat dem Backstubenleiter, seines Zeichens ein arroganter, egoistischer Einzelgänger, jegliche Verantwortung überlassen. Der war regelmäßig überfordert, was sich auch auf die Stimmung untereinander auswirkte.
Einige wurden hin und wieder eingehalten, aber im großen und ganzen war gab es keine.
Es wurden keine Kommentare oder Kritik der Läden an die Backstube weitergeleitet. Die Verkäuferinnen hatten immer mal wieder Kritik oder Fragen und als wir uns untereinander ausgetauscht haben, hat mein Chef das unterbinden lassen, damit wir nicht mitbekommen, wie er in den Läden über uns redet und bei uns über die Verkäuferinnen.
Homophobie mir gegenüber, Frauenhass (zwei Bäckerinnen wurden weggemobbt) und Ausländer wurden gar nicht erst eingestellt.
Abgesehen von wenigen Malen, die ich an einer Hand abzählen kann, hatten wir alle zu wenig Verantwortung und mussten den Backstubenleiter fragen, was wir wann und wie machen sollen. Das negativ-Highlight: die Biotonne auskratzen. Einfach echt widerlich.