1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
Die Uni zeichnet sich durch recht liberale Arbeitsbedingungen aus. Leider fehlt es an modernen Arbeitsmitteln. Die betont pro-Walisische Präferenz macht manchmal Probleme. Das soziale und recht rurale Umfeld ist recht karg. Durch die Umstände ist das Arbeitsleben dort recht entschleunigt, was aber nicht schlecht sein muss. Man lernt dort aus wenig viel zu machen.
Tendenziell gut, wobei es immer ein paar "faule Eier" im Nest gibt. Hier wird durch die Liberalität oft nicht eingeschritten. Im Allgemeinen ist BU aber ein schöner Arbeitsplatz mit netten Leuten.
Bangor University ist in den Uni-Rankings in Großbritannien im hinteren Mittelfeld und als "Party-Uni" verschrien. Das stimmt nur bedingt und in den "Sahnedisziplinen", Psychologie, Sport und Meeres-/Agrarbiologie ist die Uni sehr gut.
Durch die allgemein liberale Einstellung ist eine gute Work-Life-Balance wirklich möglich. Überstunden werden zwar nicht honoriert, aber auch nicht vorausgesetzt. Besondere Anekdote: Auf die Frage, wie Urlaub angemeldet werden muss, antwortete ein Kollege: Solange Du Deinen Job machst, kümmert es keinen, wieviel Urlaub Du machst.
Durch die mangelhaften Arbeitsmittel sind die Karriereperspektiven eher durchschnittlich. Allerdings nimmt die BU sehr häufig Eigengewächse auf und übernimmt diese in feste/langjährige Positionen. Wer bleiben will, bleibt auch. Weiterbildungsmöglichkeiten werden durch die Uni ("lifelong learning") stark unterstützt.
Die Universität bezahlt nach Tarif und gut. Doktoranden erhalten ein erheblich höheres Gehalt als in Resteuropa.
Sowohl das Umwelt- als auch das Sozialbewusstsein ist im Großen und Ganzen gut. Reibereien und feindseeliges Verhalten sind weit unter dem in Deutschland üblichen Schnitt. Die allgemeine Atmosphäre ist liberal, was manchmal aber auch ins gleichgültige abrutschen kann.
Im allgemeinen sind die Kollegen in Bangor aufgeschlossen und hilfreich. Die Zusammenarbeit wird auch häufig durch soziales Beisammensein bestätigt, das durchaus aufrichtig ist.
Die Behandlung von älteren Kollegen ist durchaus sehr gut und respektvoll.
Obwohl die Arbeitsräume z.T. recht antiquiert sind, bemüht sich die Uni stets, diese zu renovieren und so gut es geht auf den neuesten Stand zu bringen. Fehlende Ausrüstung ist ein konstantes Problem. Die gute Arbeitsatmosphäre sorgt aber dafür, dass man mit wenig Material tolle Forschung machen kann. Durch Kooperationen mit besser gestellten Unis ist meistens auch der Zugang zu modernem Gerät möglich.
Die Kommunikation untereinander könnte besser sein. Während es häufig Seminare gibt, ist die Kommunikation dazwischen oft recht gering. Viel hängt dabei von der eigenen Initiative ab. Besonders problematisch ist die zu wenig kommunizierte Wertschätzung der Angestellten
Gleichberechtigung sowie die Behandlung von Behinderten und Minderheiten sind gesetzlich vorgeschrieben und werden von der Uni hervorragend umgesetzt.
Durch die recht schlechte Ausstattung und Finanzierung ist es schwierig, nach links und rechts zu forschen. Wer in einer der Top-Arbeitsgruppen ist, kommt gut zurecht. Allerdings gibt es gute Unterstützung beim einwerben eigener Mittel seitens der Uni.