6 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Man sollte sich wenigstens die Mühe machen nach einem Zweitgespräch einen Einzeiler per Mail zu senden, dass man nicht weiter berücksichtigt wird.
Das erste Gespräch vor Ort war sehr vielversprechend und hat mein Interesse geweckt. Anschließend ging es in die zweite Runde mit Schweden. Danach gab es keinerleich Feedback. Eine kurze Mail auf meine Rückfrage, dass man sich am nächsten Tag bei mir meldet…am nächsten Tag kam leider auch Nichts. Auf meine Rückfrage, ob man mich vergessen hat, kam keine Antwort.
1 Monat später habe ich eine Einladung von meiner damaligen Ansprechpartnerin zum Erstgespräch für eine andere Bewerberin und eine andere Stelle bekommen. Aus Rücksicht vor der anderen Bewerberin, habe ich auf die Mail geantwortet mit dem Hinweis, dass die Mail falsch versendet worden ist und damit die andere Bewerberin eine Chance hat, die Mail neu versendet werden umuss. Ebenso habe ich nochmal darauf hingewiesen, dass ich immer noch keine Rückmeldung erhalten habe.
Natürlich war mir sehr schnell klar, dass es eine Absage wird, nachdem ewig keine Rückmeldung kam. Spätestens von mir, weil Wertschätzung in dem Vorstellungsgespräch sehr hoch priorisiert worden ist, sich aber so null bestätigt hat.
Unternehmen sollte von Anfang an mit offenen Kartenspielen.
Das Gespräch an sich war angenehm, die Kontaktperson war pünktlich, nett und hat viele Informationen über Position und das Team gegeben. Jedoch, als ein Unternehmen, welches die Vision verfolgt, einen gesunden und aktiven Lebensstil zu fördern, sich selbst als jung, dynamisch und schnelllebig nach außen präsentiert, und als ersten ihrer Core-Values "Innovation" anpreist, kein Home Office anzubieten, scheint mir sehr kontrovers und unfortschrittlich, gerade in Zeiten von New-Work. Gute Führung baut auf Vertrauen. Die Pflicht jedoch, 5 Tage die Woche ins Büro zu kommen, vermittelt das Gegenteil, nämlich Kontrolle. Und daraus resultiert idR. Demotivation. Ich verstehe, dass der Maschinenbaubetrieb vom Dorf sich nicht von solchen Prinzipien lösen kann, aber bei einem schwedisch-geführten Unternehmen in zentraler Lage Hamburgs, verstehe ich es nicht. Vielleicht überdenken die entsprechenden Entscheidungsträger diese Regelungen noch einmal, da ich der Meinung bin, dass dem Unternehmen so viele sehr gute Kandidaten entgehen.
Vielleicht ist es Absicht, dass diese Information nicht bereits in den Jobbeschreibungen enthalten ist, sodass sich Personen überhaupt erst bei dieser Firma bewerben, aber mein Tipp an die Firma: Teilt doch bitte direkt in euren Ausschreibungen die Information, dass Home Office bei euch keine Möglichkeit ist. Somit erspart Ihr vielen Bewerbern die Mühe und das verwirrte Erstaunen am Ende des Bewerbungsgesprächs.
Was man als Unternehmen bedenken sollte, das Headhuntig nutzt, dass insbesondere auch das Verhalten der jeweiligen Beauftragten auf das Unternehmen bzw. die Marke (negativ) zurück fällt. Hier Augen auf bei der Partnerwahl.