7 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
7 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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7 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich finde es sehr gut, dass gleich zum Start die CEO's mit in das Erstgespräch kommen. Ich erwarte trotzdem, dass sich dann jeder sich auf das Gespräch konzentriert und nicht nebenbei gearbeitet wird.
Die Absage war voll OK, eine sehr schön geschriebene Standard-Mail. Allerdings hätte ich mir gern persönliches Feedback gewünscht, zumal ich mehrmals danach fragte und weder nach dem Erst- noch nach dem Zweitgespräch ein bekam.
Eine Antwort zu schreiben, ist ein Standard des Anstandes in einer Gesellschaft.
Es gibt nicht so vieles zu verbessern.
Das Gespräch war angenehm, Gesprächspartner waren sehr nett und freundlich.
Alle offene Fragen und Punkte wurden zur Klarheit sehr detailiert beantwortet.
Transparent agieren, Entscheidungsgründe benennen, insbesondere wenn man den Claim angibt, man würde objektiv unter Berücksichtigung des Anforderungsprofils entscheiden (was bei mir keinen Sinn gemacht hat, weil es sich um eine Initiativbewerbung gehandelt hat und ich offen für verschiedene Modelle war). Wenn es allgemeine Anforderungen sind, hätte man diese erst recht im Vorfeld kommunizieren sollen, solche Anforderungen wurden null deutlich gemacht. Empfänger-bezogen kommunizieren, nahbar sein, den anderen nicht einfach ignorieren, nicht so tun, als wären Mustertexte individuell verfasste Nachrichten, indem man bei der Begrüßungs- und Abschiedsformel/Signatur seinen personalisierten Rahmen verwendet (und dadurch der Empfänger getäuscht wird), auf Rückfragen antworten. Bei Ausschreibungen wird nach der Gehaltsvorstellung gefragt, aber die Ausschreibung selbst nennt keine Gehaltsspanne. Warum? Dann machen sich die Bewerber-Kandidaten potentiell einiges an Arbeit, um die Unterlagen zu erstellen und das Formular mit Freitext-Feld auszufüllen, nur damit es dann an den Gehaltsvorstellungen scheitert, was die BAYOONET AG mit der Forderung danach selbst als entscheidendes Kriterium anerkennt. Gerade wenn es so ein objektives Anforderungsprofil gäbe wie behauptet, dann müssten auch das Budget und zumindest die fairen minimalen Kosten für die benötigte Arbeitskraft klar sein. Das ist doch viel effizienter, effektiver, fairer und minimaler Aufwand, wenn das Budget in der Ausschreibung für alle benannt würde.
Das sind alles Sachen, die offensichtlich sind, wenn man sich einmal in die Perspektive des Bewerbers hineinversetzt, menschlich miteinander umgehen würde, die Verantwortung in der eigenen Rolle begreift (soziale Verantwortung ist auch ein Claim des Unternehmens) und sein System testet. Die BAYOONET AG hat den Anspruch, aus Mitdenker:innen zu bestehen - so der Claim in der Außendarstellung. Dies wird im Bewerbungsprozess leider nicht deutlich. Durch die gelebte Intransparenz kommen hier leider genauso nichtsaussagende, verschleiernde, geringschätzende Standardtexte und eine Ignorierungspolicy zustande wie bei so vielen anderen Unternehmen. Schade.
Völlig überraschend habe ich heute in meinen E-Mails eine Nachricht von BAYOONET erhalten, einem Unternehmen, an das ich mich nur noch vage erinnere, da ich mich dort im März beworben habe - inzwischen ist Juli. Man teilt mir mit, dass nach sorgfältiger Prüfung (vielleicht allzu sorgfältig, haha!) der Unterlagen die Entscheidung gefallen sei, die Vorauswahl (hahaha) ohne mich abzuschließen. Ich kann den Mitbewerber:innen nur wünschen, dass sie ebenfalls schon während der Vorauswahl einen anderen, schnelleren und besseren Arbeitgeber gefunden haben, wie ich :)
Ein paar Minuten Zeit zu finden, um eine Rückmeldung an die Bewerber zu senden.
Etwas empathischer auf Bewerber:innen eingehen. Gespräch war recht steif, ich wurde nach Schulungen gefragt, die nicht in der Stellenanzeige vermerkt sind. Ein bisschen offener gegenüber Lernwilligkeit und Soft skills, statt einfach sehr breit gefächerte Voraussetzungen zu verlangen, vor allem wenn man branchenfremd ist :)