16 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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16 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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16 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Nach rund zweieinhalb Monaten intensivem Bewerbungsprozess mit mehreren Gesprächen, einer umfangreichen Use-Case-Präsentation und einem vierstündigen Kennenlerntag mit fünf Teams erhielt ich vom Geschäftsführer eine persönliche Zusage für die Standortleitung Hamburg. Es folgte ein konkretes Vertragsangebot.
Meine Gehaltsvorstellung hatte ich bereits im ersten Gespräch transparent kommuniziert und dazu eine positive Rückmeldung erhalten. Auf das spätere Angebot reagierte ich mit einem konstruktiven Kompromissvorschlag. Statt einer inhaltlichen Antwort erhielt ich überraschend eine Absage mit der wenig nachvollziehbaren Begründung einer neuen, offenbar noch unklaren Standortstrategie.
Besonders unprofessionell empfand ich, dass der Geschäftsführer, mit dem ich zuletzt persönlich telefonisch und schriftlich im Austausch stand, die Absage weder selbst kommunizierte noch erläuterte. Nach seiner Zusage und den konkreten Vertragsverhandlungen brach der direkte Kontakt einfach ab. Die Personalabteilung konnte auch auf Nachfrage keine nachvollziehbare Erklärung liefern.
Bereits zuvor war der Prozess von organisatorischen und kommunikativen Schwächen geprägt: verspäteter Gesprächsbeginn, ausbleibende Rückmeldungen, offenbar fehlende Vertretungs- und Übergaberegelungen sowie verspätet und zunächst fehlerhaft übermittelte Unterlagen. Wiederholt musste ich selbst aktiv werden, damit das Verfahren überhaupt weiterging.
Für die Besetzung einer Führungsposition mit Verantwortung für rund 40 Mitarbeitende empfinde ich dieses Maß an fehlender Verbindlichkeit und Prozesssicherheit als ausgesprochen unprofessionell.
Besonders ärgerlich ist der Umgang mit der investierten Zeit und dem Engagement aller Beteiligten. Nicht nur ich habe erheblichen Aufwand betrieben, auch die Hamburger Teams wurden intensiv in das Auswahlverfahren eingebunden.
Positiv hervorheben möchte ich ausdrücklich diese Teams: offen, engagiert und sympathisch. Der persönliche Kennenlerntag war hervorragend gestaltet.
Mein Fazit: Der Widerspruch zwischen den vermittelten Unternehmenswerten und dem tatsächlich erlebten Umgang ist erheblich. Ein Unternehmen, das Menschen und Führungskräfte entwickelt und für Wertschätzung, Vertrauen, Kommunikation und Verantwortung steht, sollte diese Werte zunächst selbst glaubwürdig vorleben.
Gerade bei schwierigen Entscheidungen zeigt sich professionelle Führung. Diese habe ich beim Abschluss des Bewerbungsprozesses deutlich vermisst.
Hier besteht aus meiner Sicht erheblicher Verbesserungsbedarf – organisatorisch, kommunikativ und insbesondere auf Ebene der Geschäftsführung.
Fragen zum bisherigen beruflichen Werdegang, zur Führungs- und Berufserfahrung sowie zur Motivation für die Position. Dazu ein umfangreicher Use Case mit Präsentation und vertiefendem Gespräch zur Standortentwicklung. Beim persönlichen Kennenlernen mit den fünf Teams verschiedene praktische Aufgaben, kleine Rätsel und simulierte Beratungssituationen.
Professionelle Interview-Kräfte mit professionellem Zeitmanagement einstellen. Ehrlichkeit, Werschätzung, Interesse am Gegenüber, Gehalt offenlegen, Informationen bereit haben.
Ich habe mich auf eine ausgeschriebene Führungsposition beworben und eine Absage erhalten. Auf meine Nachfrage nach den Gründen wurde mir mitgeteilt, dass die Stelle bereits besetzt sei.
Mein Verbesserungsvorschlag: Sobald eine Position vergeben wurde, sollte die Stellenausschreibung zeitnah deaktiviert oder entfernt werden. Das schafft Transparenz, vermeidet unnötige Bewerbungen und vermittelt Bewerbenden einen professionellen Eindruck.
Fachinformatiker Systemintegration
Die Absage kam nach Gespräch und Hospitation als automatische Mail. Hier wäre eine persönliche Rückmeldung angemessen gewesen, besonders weil dies nach der Hospitation so besprochen wurde. Das weiß der Arbeitgeber auch und hat sich dafür entschuldigt.
Eine Kontakttelefonnummer im Bewerbungsprozess wäre gut falls Indeed mal nicht erreichbar ist
Keine
Nach zwei Monaten habe ich immer noch keine Rückmeldung erhalten, obwohl im Bewerbungsgespräch angekündigt wurde, dass diese nach zwei Wochen erfolgt. Selbst eine negative Rückmeldung ist besser, als gar nicht mehr vom zuständigen Recruiter zu hören. Auch stellte sich im Bewerbungsgespräch heraus, dass sich die Aufgaben deutlich von den in der Stellenausschreibung unterscheiden. Auch hier ist mehr Transparenz von Nöten.
Gründe für die Bewerbung, Fragen zu fachlichen Themen und bisherigen Erfahrungen
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