7 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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7 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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7 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich hatte kürzlich ein Interview bei BCG, was insgesamt die schlechteste Interviewerfahrung war, die ich je bei einer Bewerbung gemacht habe. Der Ablauf des Gesprächs an sich war zwar in Ordnung, und die Interviewerin war zunächst professionell und sachlich. Leider wurde dieser Eindruck während der Case Study erheblich getrübt.
Die Interviewerin war während der Case Study unangemessen unfreundlich. Sie übte sehr schnell und häufig Druck aus und schien sichtlich genervt von meinen Antworten. Anstatt eine konstruktive Atmosphäre zu fördern, fühlte es sich an, als ob meine Erklärungen und Ideen sie irritierten. Der Umgang mit mir war wenig wertschätzend, was besonders enttäuschend war, da ich mich wirklich reingehängt und mein Bestes gegeben habe.
Es ist natürlich, dass nicht jeder Gesprächspartner einen immer perfekten Eindruck hinterlässt, aber es ist wichtig, als Unternehmen eine respektvolle und unterstützende Atmosphäre zu gewährleisten, besonders bei einem so intensiven Bewerbungsprozess. Die Art und Weise, wie Bewerber behandelt werden, sollte nicht nur die Fähigkeiten testen, sondern auch die Professionalität und Wertschätzung des Unternehmens widerspiegeln.
Die Vorbereitung auf das Interview war für mich sehr aufwendig, und es war enttäuschend, dass diese Mühe nicht mit einem respektvollen und konstruktiven Dialog belohnt wurde. Ich verstehe, dass BCG hohe Standards setzt und erwartet, dass Bewerber auch in stressigen Situationen souverän bleiben, aber der Umgang mit mir hätte deutlich respektvoller und professioneller sein können.
Nichts zu beanstanden
- Während des Assessments musste ich mir als Frau sexistische Sprüche ("Zeig mal was du unter der Bluse zu bieten hast", "Du wirst doch eh genommen, weil du eine Frau bist") von unreifen, männlichen Mitbewerbern anhören. Anscheinend ist das die Art von Egomane, nach der man hier Ausschau hält, denn die zufällige Häufung an einem Ort kann ich mir nicht anders erklären. Soetwas ist mir zumindest noch nie auf anderen Assessment Centern (mit überwiegend männlichen Bewerbern) oder generell in meinem Leben passiert.
- Ich habe mich bereits anfangs in einer Fragerunde kritisch zur Work-Life-Balance und sinnloser Reisetätigkeit geäußert, in der man Mitarbeiter wie Pakete durch ganz Deutschland verschickt. Mich haben noch 1-2 Consultants versucht zu überzeugen, obwohl Wochen mit 55-60 Stunden als normal dargestellt werden. Für den Rest des Assessments wurde ich dann links liegen gelassen und zum Abschluss habe ich im Gegensatz zu den anderen Mitbewerbern nicht mal ein Feedback erhalten.
- Consultants, die sich auf dem Assessment Center in München darüber unterhalten, ob sie noch am selben Abend kurz nach Wien fliegen, obwohl sie den nächsten Tag wieder in München sein müssen. Dann die bürointerne Post, Wäscherei und das Fitnessstudio, die angepriesen werden, welche die Consultants nutzen müssen, weil sie das sonst neben dem Job und den übertriebenen Arbeitszeiten eh nicht schaffen würden. Muss ein tolles Image sein, das hier verkauft wird, aber wenn man die Überstunden auf den Stundenlohn runterrechnet, ist das die reinste Ausbeute.
Mehr Zeit für Gespräche einplanen.
Bewerbungsprozess professionell aufsetzten, vielleicht von einem Kunden best practise übernehmen