Toxisches Arbeitsklima und furchtbare Führungskräfte.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Bike-leasing und sehr gutes Miteinander in der Filliale.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Herablassende und toxische Führungskräfte. Schlecht Personalpolitik- eine Verkäuferin ging in eine andere Filliale, allerdings kam keine neue nach mit der Begründung das das Budget dafür fehlt, es stellte sich später heraus das besagte Mitarbeiterin noch über 1 Jahr über die Kosten unserer Filliale mitlief und neues Personal blockte.
Verbesserungsvorschläge
Führungspersonal auf Tauglichkeit prüfen und aussortieren. Die meisten Mitarbeiter kündigen nicht wegen der Firma sondern wegen der Vorgesetzten.
Es gibt keinen Grund eine toxische Führungskultur fortzuführen.
Arbeitsatmosphäre
Geprägt von ständigem Druck aber alles in einem nichts außergewöhnliches für den Einzelhandel.
Image
Für Kunden alles tip top, für das Personal meistens nicht.
Work-Life-Balance
Nicht vorhanden. Gewerkschaftlich ausgehandelte verbindliche, freie Wochenenden pro Monat, die auch im Tarifvertrag so stehen werden nicht eingehalten. Mitarbeiter die weinend auf die Arbeit kommen vor Überlastung und sagen das sie einfach nicht mehr können.
Nach Einforderung dieser freien Wochenende wurde gesagt "nur wenn es möglich ist und die Filliale dadurch keine personellen Mängel hat" - also nie.
Nächster Schritt für mich wäre das Arbeitsgericht aber da ich gekündigt habe fällt das weg.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Projekte wie "toogood2go" wurden bewusst von der Führung der Fleischabteilung abgelehnt. Es wird lieber in Massen weggeworfen anstatt Lebensmittel abzugeben die noch gut sind.
Karriere/Weiterbildung
Beim Vorstellungsgespräch wurde erwähnt das ich meinen Meisterbrief machen könnte. Nach zweimaliger Nachfrage war klar das das eine theoretische Option ist wenn man alles macht was Famila sagt. Man steckt in der Rolle fest und hat fast keine Chance auf Aufstieg und ich habe das Gefühl das ist auch ganz bewusst so gehalten. Im der Stellenanzeige stand damals "wir honorieren Leistung- bei der Übernahme von Zusatzaufgaben verdiene bis zu 250€ pro Monat dazu". Nachdem ich eigenständig recherchiert habe stellte sich raus das dieser Bonus wohl nur für Abteilungsleiter gelte. Steht aber immer noch in den aktuellen Stellenanzeigen und ist quasi nicht zu erreichen. Auch da wird mit etwas geworben was nicht eingehalten wird.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt in der Fleischerei selbst ist super.
Vorgesetztenverhalten
Das aller letzte. Für die Fleischabteilung sind die Vorgesetzten die sogenannten Fachberater. Der Fachberater der für meine Filliale (RD/ECK) verantwortlich ist, ist das beste Beispiel dafür was in der Branche falsch läuft. Man sollte vielleicht mal Eignungstest einführen für Führungspersonal welche feststellen ob man überhaupt zwischenmenschlich in der Lage ist Personalverantwortung zu übernehmen.
Mal ein Beispiel in welche Richtung das so ging:
Ich habe einmal gefragt ob es möglich wäre den Urlaub für nächstes Jahr später als zum Oktober einzureichen, da ich ja im Oktober noch nicht weiß wie ich nächstes Jahr Urlaub haben möchte. Antwort Fachberatung: "Wenns dir nicht passt such dir einen neuen Job."
Arbeitsbedingungen
Sind normal.
Kommunikation
Innerhalb der Abteilung in Ordnung, Kommunikation zwischen Mitarbeitern, Abteilungsleitung UND Fachberatern nicht gut.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist für die Branche normal. Weder gut noch schlecht. Jedoch wird für das normale Gehalt überdurchnittlicher Einsatz gefordert.
Gleichberechtigung
Wenn man mit dem Strom schwimmt und alles hin nimmt gleitet man problemlos durch.
Interessante Aufgaben
Jeden Tag das gleiche aber das ist halt der Job.

