9 von 72 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Produkte....
HR
Das Unternehmen sollte dringend die Funktionalität und Leistungsfähigkeit der HR in der MA überprüfen, da hier einiges im Argen liegt. Ich persönlich würde das schon als Unternehmensschädigung sehen, da mir viele negative Vorfälle aus dieser Richtung berichtet wurde.
In dem Team wo ich tätig war gut, aber manchmal war es durch sehr hohes Arbeitsaufkommen stressig.
Ist im Laufe der Zeit nicht mehr das Beste.
Eines von dem was versprochen wurde und nicht gehalten wurde. Überstunden inklusive u.s.w.
Das war zu diesem Zeitpunkt ein sehr gutes Team, wo jeder wusste was er zu tun hat.
Zur vollen Zufriedenheit.
Direkte Vorgesetzte hatten nicht immer das Durchsetzungsvermögen, was erforderlich gewesen wäre. Leider zum Nachteil der Mitarbeiter.
Schade.....
Etwas eng, weil zu schnell gewachsen. Viele arbeiten im Baucontainer.
Es wurde leider viel versprochen, aber nicht nicht gehalten. Die HR scheint sich mit Gesetzen nicht auszukennen (oder will es nicht). Es wird regelmäßig versucht, den Mitarbeiter über den Tisch zu ziehen. Die HR stellt meines Erachtens den größten Kritikpunkt dar, was Unzufriedenheit einiger Kollegen angeht.
War für mich OK.
Zur vollen Zufriedenheit.
Sehr interessante Aufgaben und Produkte die in ihrer Komplexität seines Gleichen suchen.
Nichts.
Siehe oben. Als letztes bleibt mir zu sagen. Sollte jemand mit dem Gedanken spielen bei Berliner Glas arbeiten zu wollen weil er woanders nichts kriegt. Bereitet euch auf diese Firma Mental vor sonst werdet ihr dort sehr schnell untergehen. Berufsanfänger sollten diesen Arbeitgeber nicht als ihren Ersten Arbeitgeber wählen und lieber woanders anfangen und erste Arbeitserfahrungen zu sammeln.
Man sollte unbedingt ganz oben in der Hierarchie anfangen die Leute rauszuschmeißen. Danach einen Großteil aller die darunter liegen. Bei den Prozessingenieuren müsste man schauen welche man unbedingt braucht und welcher wirklich etwas leistet. Da gibt es auch Handlungsbedarf. Bei der Personalabteilung müsste man auch mal schauen. Da hört man viel schlechtes. Danach einen Großteil der Belegschaft entfernen und zwar zuerst diejenigen die Respektlos sind, dann die Dauer-Kranken und als letztes die Low-Producer. Viele hoffen das dieses durch die Übernahme seitens ASML geschieht.
Auf den Punkt gebracht: Verkrustete Strukturen aufbrechen; einige alte Zöpfe abschneiden; sich externe Hilfe für Themen wie Führung und Mitarbeiterentwicklung einholen. Unbedingt !
ist sehr schlecht. Es ist ein stetiges Kommen von Neuen Mitarbeitern und stetiges Gehen von befristet eingestellten Mitarbeitern deren Nase nicht in das Unternehmen passt. Es wird in dieser Firma viel Gemobbt und Neue Mitarbeiter oder ältere Ungeliebte Kollegen werden gerne mal als Dumm oder nicht Teamfähig Denunziert und das aus niedersten Beweggründen.
Ich habe gestern mit einem Abteilungsleiter einer anderen Firma geredet das viele aktive oder ehemalige Mitarbeiter die jetzt bei ihm sind schlecht über Berliner Glas reden. Er hat mich gefragt ob das schlechte Image dort wirklich stimmt. Ich habe ihm das bestätigt. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
steht eher nicht so an Erster Stelle weil ist ein 3-Schicht Betrieb (außer man ist Prozess-Ingenieur, Gruppen-Leiter, Team-Leiter oder etwas höheres) und durch die Übernahme seitens ASML und der hohen Nachfrage nach noch mehr Stückzahlen war da mal ein 24/7 Modell geplant gewesen was zum Glück noch von den Mitarbeitern abgelehnt und abgewendet wurde. Dieses Modell kann nach der Übernahme von ASML dieses Jahr wieder angeordnet bzw. vorgeschlagen werden und dann wird man sehen ob sich das durchsetzt. Durch das Hire und Fire Modell dieser Firma durchaus möglich.
Sehr schwer und hängt davon ab wie beliebt man ist.
Es wird nach Groß-Außenhandels-Tarif Vertrag bezahlt obwohl eher ein Metall-Tarifvertrag mit höheren Gehältern bzw. Std. Löhnen gelten müsste. Es gibt viele Zulagen die den schwachen Tarif-Vertrag der gezahlt wird nicht ganz ausgleichen. Den Tarif-Vertag zu ändern versucht der unfähige Betriebsrat, der in der Vergangenheit und in den letzten Jahre nichts gerissen hat. Das Schlimme ist, für Berlin ist das Gehalt was gezahlt wird sogar noch im mittleren Bereich obwohl man für das, was man in dieser Firma ertragen und leisten muss viel zu wenig ist.
Es gibt zwar mal ein Umwelt-Wettbewerb wo die Mitarbeiter Vorschläge machen sollen um weniger Müll zu produzieren. Letztendlich ist diese Firma alles andere als Umweltfreundlich. Jeder Laie sieht was an einem Tag an Unmengen von Plastik-Müll entstehen wenn man mal durch die Abteilungen geht und in die Müllbehältnisse schaut. Oder einfach mal die Logistiker bei ihren Mülltransporten beobachten. Da kann einem nur schlecht werden. Profit steht für diese Firma an erster Stelle. Danach kommt irgendwo viel weiter unten vielleicht mal der Umweltschutz bzw. der Gedanke und das Bewusstsein dafür.
Das Aller-Letzte. Als neuer Mitarbeiter merkt man schon nach sehr kurzer Zeit was für komische Verhaltensgestörte Menschen dort arbeiten wo man sich denkt was haben diese in dieser Branche überhaupt verloren. Wer da überleben will sollte sich sehr gut Einschmeicheln können. Das gilt nicht nur bei den Kollegen sondern auch den Vorgesetzten.
Umgang untereinander ist generell das größte Problem dieser Firma. Die Älteren Kollegen sind sogar diejenigen die den neuen Kollegen das Leben schwer machen und keinen Respekt kennen. Jeder der dort irgendwie denkt er hätte eine Machtposition inne und sei es nur Wissen an neue Kollegen weiterzugeben nutzt das für sich aus und lässt das raushängen und den ungeliebten Arbeitskollegen spüren.
Ist abhängig von den Vorgesetzten den man bekommt. Ist reine Glückssache. Die Vorgesetzten die ich kennenlernen durfte waren wenn ich es vorsichtig formuliere Vorgesetzte mit denen man sich nicht wünscht zusammenzuarbeiten. Wertschätzung, Dankbarkeit, ehrliche Worte oder einfach nur das Gefühl zu vermitteln gebraucht zu werden gab es mir gegenüber von keinem Vorgesetzten in dieser Firma.
Sehr schwer, weil durch die immer höhere Nachfrage an Stückzahlen, immer neu eingestellten Arbeitskollegen die wieder Integriert und angelernt werden müssen und ständigen Umbauten von den einzelnen Abteilungen, man sich nur sehr schwer auf seine eigentliche Arbeit konzentrieren kann.
beschränkt sich auf das Nötigste wobei auch kein einheitlicher Ablauf in jeder Abteilung stattfindet. Jeder Gruppenleiter handhabt die Kommunikation anders. In manchen Abteilungen gibt es eine Schichtübergabe wo bereits schriftlich in einer Tabelle Punkte abgehandelt und unterschrieben werden, in anderen Abteilungen rein mündlich und in wieder anderen gar nicht. Kommt wohl auf den Gruppen-Leiter an.
gibt es nicht. Als neuer Mitarbeiter bzw. Produktions-Mitarbeiter bist du ganz unten in der Hierarchie der Nahrungskette.
gibt es mit Sicherheit, kommt aber drauf an wo man arbeitet und als was. Allerdings beschränken sich viele Aufgaben auf die Clamps, Pre-Aligner und Robot-Gripper die von ASML gebraucht werden weil diese die Kohle bzw. den Gewinn machen. Abteilungen mit anderen interessanten Aufgaben/Produkten werden immer mehr zurückgefahren bzw. geschlossen z.B. Medical Appliance Bau von Kameras.
Absolut Garnichts
Das gute Mitarbeiter schlecht geredet werden und diese dann eiskalt rausfliege und das von Kollegen die nur wegen der Herkunft schlecht machen
Einige Frühlingspersonen könnten auch Mal Ausländischer Herkunft sein. Diskriminierung und Moping ist schon traurig aber wenn alle die Augen zu machen dann kann man auch nichts verbessern
Es wird noch geredet und man wird wie ein Ausserirdischer behandelt.Fehler dürfen nicht passieren da wird schnell hinter einem schlecht geredet und man wird abgestempelt da man die Meinung der Inkompetenten Kollegen einholt die dann über einen schlecht her reden
Für mich hat die Firma einen klares Ausländer Problem auch wenn sie einige Ausländer eingestellt haben werden diese meistens gleich respektlos und unfreundlich behandelt und wenn dann einer gehen muss sind dann meistens diese
Was ist das kennen die nicht
Man wird erstmal schön flach gehalten damit der Stundenlohn ja nicht steigt Karriere Weiterbildungen die wirklich helfen eventuell in fünf Jahren
Wenn man betrachtet das draussen noch schlechtere Jobs gibt gibt es hier zwei Sterne jedoch wenn man so tut als ob man eine Super Firma wäre dann wären zwei bist drei Euro mehr locker drin
Kann ich nicht viel sagen dazu
Schadenfroh bishin die Kollegen raus zu eckeln ist Standart in der Abteilung
Die älteren Kollegen haben selber kein Respekt und Anstand daher gibt es kein Umgang man ignoriert sich einfach
Wenn man mit der Meinung anderer Schritte befolgt dann sollte man sich hinterfragen was diese Leute selbst alles machen in der Firma Beispiel: Diebstahl Verstöße gegen die Hausregeln ect.
Einarbeitung zwei Tage weder nach Arbeitsvorgang noch nach Zeichnungen einfach nur vorgemacht und dann nachmachen. Die restliche Zeit bei mir jetzt eine Ewigkeit sieht wie folgt aus ich erledige die Arbeit der langjährige Beschäftigte bastelt sein Privat Messer neben bei während der Arbeitszeit
Kommunikation gleich null man sollte aufpassen überhaupt was zu sagen
Exeztiert nicht langjährige Mitarbeiter Mopen die neuen und die Teamleitung bekommt das nicht Mal mit
Viel zu Monoton keine Abwechslung und auch keine Möglichkeit sich weiter zu entwickeln
Das wissenschaftliche und technische Verständnis von Management ist äußerst schwach: Machen Sie sich keine Sorgen, Sie werden befördert, wenn Sie das Verhalten von verantwortungsvollen IngenieurInnen vortäuschen!
Kurz gesagt: Es gibt keine langfristigen Merkmale oder Investitionen!
Die KollegInnen sind gut, aber sie haben es satt, eine Menge von Versuchsfehlern zu begehen, die vom schlechten Management und den ständigen personellen Wechseln ausgehen.
Tut mir leid, da ist nichts hängen geblieben.
Der Platz würde nicht ausreichen.
Vielleicht mal Kritik annehmen und nicht nur von oben herab Anweisungen geben. Das Management-Team besteht nur aus dem Vorstand, alle anderen halten die Klappe. Viel Potenzial wird vergeudet.
Insgesamt ziemlich beengt und viel Glas (zur Überwachung).
nach außen hui
viel Druck und Unzufriedenheit
wenig
Manger werden ordentlich bezahlt, Angestellte lala
wenig Einsatzfreude, viele haben resigniert
ok
miese Kantine, beengt
findet nicht statt
ok
es gibt viel zu tun
Der Zusammenhalt zwischen den Kollegen ist super.
Probleme werden Versucht zu lösen (meistens)
Je nach Abteilung und vorgestzten kan man Probleme schnell Klären.
Sehr gute Erreichbarkeit der Arbeit.
Abbau von Überstunden muss einheitlicher geregelt werden.
Berlinerglass sollte Arbeitnehmer freundlicher werden, hier ist mehr Schein als sein. Betriebsvereinbarungen werden mit dem Betriebsrat geschlossen die das Arbeitsverhältnis wesentlich verschlechtern.
Ein Großteil wird nur über Leiharbeit eingestellt, und wird man Übernommen sind es immer nur Befristete Arbeitsverträge. Berlinglass nutzt den Verdi Tarifvertrag der eigentlich nicht zu dieser Branche passt. Es sollte ein IGBCE Tarfivertrag eingeführt werden. Die Personalabteilung Arbeiter extrem langsam und über die Köpfe der einzelnen Abteilungen hinweg. ( sie ist extrem Arbeitgeber Freundlich)
An bestehende Betriebsvereinbarungen wird sich In gewissem Abteilungen durch angeblichen Personalmangel nicht gehalten.
Gern werden auch Schichten mitten in der Woche oder am Freitag einmal Umgeplant.
Sollte man durch eine 6 Tage Woche Überstunden sammeln wird es auch Schwer diese Abzubummeln oder Auszugleichen.
Arbeitmehmer Freundlicher werden.
Aktuell mehr Schein als Sein.
Mehr Schein als Sein
Leider sehr Schelcht.
Ständig wechselnde Schichten.
Gern auch mal Schnell Samstagsarbeit 6( Tagewoche dann)
Kosten sollten nicht an dem Personal gespart werden.
Das Gehalt wird als Groß gelobt, doch vergleicht man es ist es ehr im Unteren bereich amgesiedelt für diese Branche.
Das Alter wird Respektiert ob Jung oder Alt es wird Versucht Rücksicht zu nehmen.
Es kommt immer auf die Abteilung an.
In der Produktion ist eine Abwechslung ehr selten. Was aber Normal ist.
Eine höchst anspruchsvolle Tätigkeit in einem modern ausgestatteten Unternehmen.
Die Peersonalpolitik der Produktions-Mitarbeiter (Über die Kollegen im Büre kann ich nichts sagen) gegenüber ist kalt und rau, man hat nicht das Gefühl ein wertvolles Mitglied dieser Firma zu sein, viel eher fühlt man sich als würde man als notwendiges übel geduldet.
Viele Probleme ließen sich damit lösen den Mitarbeitern mal einen Taler mehr zu geben wenn sie es verdienen, den Leistung ist völlig irrelevant. Es macht für mich als Arbeitnehmer keinen Unterschied ob ich mir mühe geben oder nicht. Leistung muss sich lohnen, das versteht sich eigentlich von selbst.
hat in den letzten Jahren stark abgebaut
Nach Außen achtet die Firma auf ein sehr gutes Image, intern hört man nur sehr wenig Positives.
Eigentlich 5 Sterne da eine große Flexibilität bestand, mitlerweile weht der Wind langsam aus einer anderen Richtung.
Grundsätzlich werden Weiterbildungen unterstützt und angeboten, aber selten ohne Haken, auch das war mal anders.
9 Jahre dabei und bekomme den gleichen Lohn wie ein Kollege frisch aus der Lehre, sehr motivierend.
Wenn der Umsatz an oberster Stelle steht bleiben andere Sachen auf der Strecke.
Das Kollegiale verhalten ist überdurschnittlich gut.
Es wird auf Rücksicht genommen (Keine Nachtschicht für ältere Kollegen z.b.)
keine klaren Aussagen, bei Problemen wird der Schwarze Peter von einem zum anderen geschoben.
Neuste Technologien nicht immer effektiv eingesetzt.
Im direkten umfeld gut aber Abteilungsübergreifend bzw. von oben nach unten eher mieß.
Führungspositionen werden meißtens Extern besetzt, aufstiegsmöglichkeiten oder Finanzielle verbesserungen für Produktionsmitarbeiter gleich null.
Hier wird viel viel Potenzial verschenkt.
Relativ großer Mittelständler mit flacher Herarchie, spannende Entwicklungstätigkeit am Rande des derzeit technisch machbaren, dabei immer Focus auf die Wirtschaftlichkeit, im Unternehmensvergleich außergewöhnlich gut gelebte Projektstrukturen, spannende Aufgaben des Einzelnen haben fühlbaren Einfluss auf den Unternehmenserfolg, ich persönlich habe extrem gute Zusammenarbeit in den Teams erlebt
offener Meinungsaustausch, wenig "Politik"
Öffentlich wenig bakannt, in der Glas-Branche aber hoch angesehen
OK, keine übersteigerten Erwartungen an die Arbeitszeit, aber eine Baseline wird natürlich erwartet (Mittelständler, kein Großkonzern)
OK
OK
insgesamt gut
OK, so weit ich es beurteilen kann
klare Ziele und Absprachen werden gemacht und eingefordert, gute Einbindung in Entscheidungen
OK
Entscheidungen werden transparent gemacht, monatliche Informationen zur geschäftlichen Lage der Business-Units sind ebenfalls transparent, Kommunikation zw. den Kollegen recht offen
OK, so weit ich es beurteilen kann
Arbeit am limit des technich machbaren, aber immer mit komerziellem Fokus
Meinem Gruppenleiter waren die Belange seiner Mitarbeiter, Wünsche, Verbesserungsvorschläge und Kritik an den Arbeitsbedingungen ziemlich egal. ("...das machen wir aber schon immer so","die Anderen kommen doch auch damit zurecht","das ist zu teuer","wir können da jetzt nichts ändern sonst schaffen wir den Liefertermin nicht...") Motivieren konnte er auch nicht. Bei einem mangels Feedback von ihm von mir nach ca. 3 Monaten erbetenen Mitarbeitergespräch: "Mit deiner Innovationsstärke bin ich ja überhaupt nicht zufrieden..","Wir haben hier Leute die arbeiten schon länger als zwei Jahre über Zeitarbeit bei uns.." Neue Kollegen werden auch selten gegrüßt und Leiharbeiter vom Kantinenpersonal abwertend behandelt.
Durch die vielfältige und sehr innovative Produktpalette finde ich das Image des Unternehmens trotzdem gut. Ich habe in dieser Firma auch hauptsächlich freundliche und hilfsbereite Menschen kennen gelernt. Und bin wohl nur eben in die "falsche" Abteilung gerutscht.. Und kann mir nur wünschen, dass sich die Geschäftsführung fluktuationsintensivere Bereiche ihres Unternehmens mal genauer anschaut. In meiner ehemaligen Abteilung lag vieles im Argen und ich würde aufgrund der dortigen Personalstruktur und -führung unter diesen Umständen auf keinen Fall mehr dort arbeiten wollen.
In einigen Abteilungen extremer Liefer- bzw. Termindruck. Wird nach unten durchgereicht. ("Die Arbeiter sind zu langsam") In der Produktion 3-Schichtsystem mit Wochenendbereitschaft üblich. Manchmal Schichten im Wochenrhythmus, meistens unregelmäßig ( eine Woche Früh danach drei Wochen Spät danach zwei Wochen Nacht ) Monatsplanung der Schichten (langfristige Freizeitplanungen dann nur über geglückte Schichttausche, Urlaub oder Krankenschein möglich)
Werden nicht aktiv angeboten, kommt auf Vorgesetzten, Länge der Betriebszugehörigkeit und innerbetrieblichen Bedarf an (je nachdem wo´s grad brennt).
Aus eigener Erfahrung und Gesprächen nach werden alle geeigneten Kandidaten (außer Management und Ingenieure) zur Einstellung über Zeitarbeitsfirmen genötigt. Auch in sensiblen bzw. Hochqualitätsbereichen. Da drängte sich mir schnell der Verdacht des angeordneten Lohndumpings auf.
Betriebskindergarten gibts keinen. Zuletzt weniger als eine Handvoll Auszubildende pro Jahrgang in der Produktion bei 500 Mitarbeitern ist auch schwach. Kantine bietet ziemlich teures Essen in dürftiger Qualität in Aluminiumasietten. Oder man isst eben kalt. (hauptsächlich belegte Brötchen) Bioprodukte sind noch nicht angekommen. Für Spät- und Nachtschichten sieht die Versorgung mit gesundem und motivierendem Essen und Getränken noch schlechter aus. Chipkartensystem d.h. Leiharbeiter müssen in der Kantine bar zahlen, kommen so nicht in den Genuss von Mitarbeitervergünstigungen, werden von den dortigen Küchenkräften auch anders behandelt und können an den meisten Getränkeautomaten keine Getränke bekommen.
Der überzogene Leistungsdruck bei wesentlich schlechterer Bezahlung der Leiharbeiter fördert nicht gerade das Teamplay. Leiharbeiter werden von den Festangestellten als billigere Jobkonkurenten und als Druckmittel gegen den etwas schwachen Betriebsrat angesehen. Die meisten Kollegen waren trotzdem sehr nett und hilfsbereit.
Langdienende Kollegen werden geschätzt und aufgrund ihres Erfahrungsschatzes sehr respektiert.
Siehe Arbeitsatmosphäre. Mein ehemaliger Gruppenleiter und dessen Vorgesetzter sind von ihren Fähigkeiten und Kenntnissen der Mitarbeitermotivation und Personalentwicklung vermutlich immer noch sehr positiv überzeugt. :) (Ich kann Berliner Glas nur wünschen, dass man den Beiden früher oder später doch auf die Füße tritt, der hohe Personalverschleiß ist nämlich in den meisten Fällen nicht auf die Verschlissenen direkt zurückzuführen :)
Durch starke Klimatisierung, schlechten Schallschutz und überbelegte Großraumbüros hoher Lärmpegel. Auch in der Produktion.
Wegen des hohen Leistungsdruckes durch den motivations- und kommunikationsunfähigen Chef meines Geschäftsbereichs viel Stress und auch häufige unschöne Reibereien auf Ebene des Führungs- und Arbeitsvorbereitungspersonals.
Frauenquote in Produktion und Entwicklung gut. Im mittleren und oberen Management kaum Frauen.
Gibt interessante Aufgaben im Unternehmen. Meine Aufgaben waren recht eintönig im Ablauf, aber sehr wichtig und anspruchsvoll. Und sollten in Höchstgeschwindigkeit bei unzureichenden Arbeitsbedingungen erledigt werden. Doppelstress.