11 von 25 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
11 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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11 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gerade als Berufseinsteiger bietet Bestfall vielfältige Aufgabenbereiche mit spannenden Kunden, in denen man tolle erste Berufserfahrungen sammeln und viel lernen kann. Wenn man Wünsche oder Probleme äußert, wird in der Regel versucht, diese möglich zu machen beziehungsweise zu lösen.
Die Art und Weise wie zum Teil mit den Mitarbeitern umgegangen und gesprochen wird. Es gibt von Chef-Seite teilweise einen sehr ruppigen und aufbrausenden Tonfall, der einschüchternd wirken kann und nicht zu einer produktiven und ruhigen Gesprächsatmosphäre beiträgt.
An der internen Kommunikationskultur arbeiten.
Manchmal ruhig und angenehm und manchmal aufbrausend und sehr schroff.
Der Branche entsprechend.
Man kann in verschiedene Bereiche reinschnuppern und viel mitnehmen.
Nichts
Alles
Alles
Nichts.
Alles.
Herrscher-Komplex unter Kontrolle kriegen.
Kein Vertrauen in Mitarbeiter, Ton und Verhalten teilweise unter aller Kanone. Es herrscht ein Klima der Angst. Wer denkt und Sachen hinterfragt (bzw. Verbesserungsvorschläge macht), wird fertiggemacht und als Versager abgestempelt.
Interessiert hier niemanden. Man wird auch in der Freizeit kontaktiert.
Tipp: Wenn Weiterbildungen zugesagt werden, unbedingt schriftlich festhalten.
Wer gut aushandelt, hat gute Karten.
Es gibt Mülleimer.
Jeder ist sich selbst am nächsten.
Unmöglich. Dem Mitarbeiter wird keine Wertschätzung entgegengebracht, die Kommunikation ist (wie einige Vorredner bereits angemerkt haben) unterirdisch.
Die Firma ist geistig und technisch auf dem Stand der 2000er Jahre stehen geblieben.
Gebrüll, Geschrei, Vorwürfe, Beschuldigungen - entweder persönlich oder via Skype/EMail.
Ja.
Gute Einblicke in den Berufsalltag und sehr spannende Möglichkeiten der Teilhabe wurden geboten, wodurch sich ein gutes Bild über die Branche gemacht werden konnte.
Das Zeiterfassungssystem ist etwas gewöhnungsbedürftig.
Etwas moderneres Equipment (kein großes Manko)
Die Arbeitsatmosphäre ist häufig von Stress und Angespanntheit geprägt. Die Masse an zu bewältigenden Aufgaben lässt manchmal wenig Raum für Entspannung. Allerdings ist oft Platz für Witze unter den Kollegen, was die Situation regelmäßig auflockert.
Es werden Spielräume bei den Arbeitszeiten zugelassen, weil ein Gleitzeitmodell gelebt wird. Es gibt also vorgegebene Zeiträume,statt fester Zeitpunkte, in welchen man die Schicht beginnt oder beendet und eine Pause nehmen kann.
Es wurde ein faires Praktikantengehalt gezahlt.
Es wird großen Wert auf die Umwelt gelegt. (Wenig Papier etc.)
Das Kollegium ist sehr Hilfsbereit. Bei Fragen und Problemen wurde immer unterstützt und beraten.
Das Verhalten war immer respektvoll und ehrlich. Bei Problemen oder Fragen konnte immer eine Antwort oder Hilfe erwartet werden. Regelmäßiges Feedback und Tipps wurden auch geboten.
Es wurde die Möglichkeit geboten selbst Texte zu produzieren, was bei einem Praktikum keine Selbstverständlichkeit ist.
Nettes Team, interessante Aufgaben.
Zu den Arbeitsumständen finden sich ja hier bereits umfangreiche Bewertungen, daher möchte ich darauf nicht weiter eingehen. Was das Fachliche betrifft: Als PR-Agentur hat Bestfall leider keinerlei Kompetenz im Bereich Neue Medien/Social Media. Online-PR beschränkt sich hier lediglich auf die Nutzung von Presseportalen. Für jemanden, der nur klassische PR-Arbeit bevorzugt und der dem immensen Druck gewachsen ist, ist es vielleicht in Ordnung. Für jemanden, der allerdings das ganze PR-Portfolio inklusive Social Media sucht, ist das vermutlich kein interessanter Arbeitgeber.
Gute Netzwerkmöglichkeiten bei Veranstaltungen und Terminen
Vorgesetztenverhalten ist unmöglich. Die Kommunikation für Kunden zum Thema Work-Life-Balance, Vereinbarkeit von Beruf & Familie, Zeitmanagement, usw wirkt in Anbetracht der Umstände in der Agentur wie blanker Hohn. Das Privatleben leidet massiv unter der meist unmenschlichen Arbeitsbelastung. Der Mitarbeiter wird nicht als wertvolle, qualifizierte Kraft betrachtet (egal, wie viel er leistet und wie gut er ist) sondern bekommt immer wieder vor Augen gehalten, dass er austauschbar ist. Die Mitarbeiter werden gerne auch mal gegeneinander aufgestachelt. Eine "gleiche" Bezahlung bei gleicher Qualifikation oder gar besserer Leistungen findet man nicht. Alles in allem war die Arbeit in der Firma eine große seelische wie körperliche Belastung. Freundschaften haben gelitten, Partnerschaften wären fast daran gescheitert.
Gesamtes Führungskonzept überdenken. Gewinne bzw. Ausgleiche nicht auf den unbezahlten Überstunden der Mitarbeiter austragen. Selbst Leben, was für Kunden in der Pressearbeit gepredigt wird.
permanentes Fluchen+Schreien, massiver Druck + Schuldzuweisungen von Führungsseite; Arbeitnehmer muss täglich das Unmögliche möglich machen (mit hohem Stundenaufwand, der dann den Kunden in der Endabrechnung gerne mal "geschenkt" wird), totale Frustration auf Arbeitnehmerseite, es wird permanent davon gesprochen, den Job zu wechseln
Bröckelt zunehmend, unter anderem wohl weil sich immer mehr der zahlreichen Ex-Mitarbeiter zu Wort melden und die Personal-Praktiken bekannt werden. Aber auch das Verhalten der Führungsspitze auf Veranstaltungen und im Umgang mit so manchem Kunden trägt sicherlich enorm dazu bei, dass die Agentur nicht mehr den Ruf hat, den sie vor Jahren bei der "Ausgründung" hatte.
Freizeit ist Luxus. Über bemängelte Work-Life-Balance aufgrund des völlig unrealitischen Arbeitsaufkommens wird sich auf Führungsebene höchstens lustig gemacht. In der Regel bekommt man zu hören, dass man selbst dran schuld ist: Die von einer Person zu leistenden 300 - 400 Rahmenvertragsstunden (im Monat!!!) könne man durchaus "schneller" und "sauberer" ableisten. Gruppenzwang: Geht man tatsächlich zur vertraglich geregelten Uhrzeit, gibt´s aggressive Blicke und öfters auch (hinter dem Rücken) bissige Kommentare. In den inneren Kreis wird nur aufgenommen, wer bereit ist, immer 150% zu geben und damit auch seine Abende zu verbringen. Ändert aber nichts daran, wie man auf Führungsebene wahrgenommen wird. Der oft postulierte Spruch "Leistung muss sich lohnen" wird nicht gelebt - nicht nur beim Gehalt, sondern viel zu oft auch bei der Wertschätzung.
Wenn man sich selbst was sucht und lange bittet, kann man sich maaal weiterbilden ... prinzipiell fehlt aber sowieso die Zeit dazu und bei dem Arbeitsaufkommen und der Einschränkung des Privatlebens natürlich auch die Lust.
Die Löhne entsprechen keineswegs der häufig sehr hohen Verantwortung und stehen eigentlich nicht in Relation zur zu leistenden Arbeit. Sozialleistungen werden gar keine angeboten. Großzügig wird dagegen auf Führungsebene von der "absolut freiwilligen" Schenkung eines Urlaubstages bei Umzug gesprochen ... Gehalt kam immer pünktlich, liegt aber am untersten Rand der Branchennorm bei fast unmenschlicher Arbeitsbelastung nicht nur zu Spitzenzeiten. Dass das Verhältnis hier nicht stimmt, zeigt auch der immer wieder auftretende, massive Mitarbeiterwechsel.
Mülltrennung ja, Sozialbewusstsein manchmal - aber eher selten und eher dann, wenn es mal um die niedliche Praktikantin geht.
Werden keine eingestellt.
Mangelhaftes Verhalten auf Führungsebene. Respektlos den Mitarbeitern gegenüber.
kleine Räume, alles vollgestopft mit Ordnern, aber immerhin Ergo-Tastaturen für die, die es dringend brauchen und für den Großteil gute Bürostühle (braucht man auch bei 10-12 Stunden täglicher Schreibtischarbeit), im Sommer unerträglich heiß, Pflanzen nur, wenn man sie selbst mitbringt, Schreibtischlampe muss man auch selbst kaufen oder mit dem Neonlicht vorlieb nehmen.
intern praktisch nicht vorhanden
Kann man sehen wie man will: 2 von 3 auf Leitungsebene sind Männer, die ihre Macht genießen und das auch gerne zeigen.
Interessante Aufgaben und gute Netzwerkmöglichkeiten - aber das ist es nicht wert!
das spannende Kundenspektrum, die abwechslungsreiche Arbeit, folgende Stärken eignet man sich an oder man ertrinkt in der Arbeitsflut: Multitasking-Fähigkeit, Stressausblendung, schnelle Abfertigung von Jobs, freundlich bleiben, auch wenn es brennt, die Ruhe im Sturm zu bewahren, man wird zu einem Autodidakten - unterm Strich ein gutes Training für spätere Jobs, wenn es nicht so an die Nerven gehen würde
man kommt an seine menschlichen und nervlichen Grenzen, schlechte Behandlung gehört zur Tagesordnung, die eigene Psyche verändert sich, man hat keine Geduld mehr mit Menschen, erklärt ungerne, weil man keine Zeit mehr hat, man fühlt sich ständig "gehetzt" - auch im Privatleben, das übrigens stark unter der Arbeit leiden muss, die schlechte Behandlung und die nicht gute Bezahlung werden einen frühzeitig dazu bringen, an Kündigung zu denken. Es ist ein guter Nährboden für nervliche Zusammenbrüche, die einen vielleicht dazu bringen, erst einmal lange keine Arbeitstätigkeit aufnehmen zu wollen. Daher stellt sich die Frage, ob man sich das überhaupt antuen möchte.
Die Arbeitsatmosphäre macht auf Dauer krank, egal wie stressresistent man auch sein mag. Der beste Nährboden für ein Burn-out-Syndrom. Zuviel Arbeit, keine Wertschätzung, wechselhafte Launen, dadurch keine Gewissheit, agressive Grundstimmung, schlechte Kommunikation, man wird "alleingelassen", Druckaufbau bis ins Unerträgliche.
Durch die namenhaften Kunden hat das Unternehmen einen guten Ruf erlangt.
Es wird als normal angesehen, dass man unbezahlte Überstunden macht. Geht man regelmäßig zum offiziellen Arbeitsschluss nach Hause, wird einem unterstellt, man habe zu wenig zu tun. Wenn man nicht aufpasst und konsequent darauf achtet, dann wird man stark ausgebeutet. Was den Urlaub betrifft, sollte der nicht zu lang gehen. Zwei Wochen am Stück sind bereits Luxus bzw. eine Ausnahme.
Keine Weiterbildungen, da keine Zeit und zu teuer - man hat sich alles selbst beizubringen. "Aufsteigen" geht schnell, wenn man keine oder geringe Forderungen stellt und wenn es für die Agentur förderlich ist. Bedeutet jedoch auch: Wesentlich mehr Arbeit und Verantwortung für gleiches oder kaum mehr Gehalt.
Gehalt ok, aber in der Branche nicht als "gut" einzustufen. Das Gehalt-Leistungs-Verhältnis ist wiederum als sehr schlecht zu bewerten.
Mülltrennung teilweise vorhanden. Sozialbewusstsein? Unbekannt.
Die Kollegen sind top, jedoch hat man kaum Zeit, sich auszutauschen. Oft muss man auch auf seine Pause verzichten, um die Arbeit einigermaßen stemmen zu können. Um einen guten Kollegenzusammenhalt aufzubauen bzw. für Austausch, der inspirierend auf die Arbeit wirkt, und gegenseitige Unterstützung ist überhaupt keine Zeit. Teamarbeit? Fehlanzeige. Es geht nur darum, in der Flut der Arbeit nicht zu ertrinken - jeder für sich.
Kollegen über 45?
Unrealistisches Arbeitsaufkommen; kaum oder keine Briefings; schlecht gesetzte Prioritäten - am besten ist schon alles sofort fertig; streng hierarchisch, auch wenn anfangs anders kommuniziert; stets wird Druck erzeugt, auch in ruhigeren Zeiten; durch frühere Konflikte mit Arbeitnehmern herrscht eine stark misstrauische Atmosphäre; Machtkämpfe werden offen und lautstark ausgetragen; cholerische und unfreundliche Grundhaltung wird als "normal" angesehen, die man zu ertragen hat, andernfalls sei man für den Job nicht geeignet; eine starke Realitätsverzerrung, die in diesem kleinen Universum herrscht
Veraltete Technik und Software, Büroräume sind teils zu schmal, teils zu überfüllt.
Kommunikation findet in den Bereichen, in denen es notwendig ist, nicht bzw. nicht ausreichend statt. Briefings werden oft einfach ausgespart, möchte man Fragen klären, wird man unzureichend abgefertigt.
Die Leistung zählt und die Aufopferungsbereitschaft für die Agentur.
Das Kundenspektrum ist spannend, daher hält man es vielleicht etwas länger aus. Abwechslungsreich ist die Arbeit auch. Sie würde auch Spaß machen, wenn der Druck nicht wäre, der großteils nicht von den Projekten heraus entsteht, sondern aufgrund der hausinternen Politik: Die viele Arbeit auf wenige zu verteilen, und das auch nicht immer gerecht.
Im Vergleich zu Erzählungen meiner Mitschüler in der Berufsschule waren meine Aufgaben in der Ausbildung eigenverantwortlich und selbstständig. Lerneffekt hoch. Hilfe und Unterstützung war von allen Kollegen und Vorgesetzten aber immer parat. Agenturarbeit ist für gewöhnlich nicht mit 40 Std./Woche erledigt. Es ist aber auch nicht übertrieben und Arbeitseinsatz wird belohnt. Konnte viele interessante Kontakte knüpfen. Obwohl ich nach der Ausbildung eine Vollzeit begann, wurde mir für die Zwischenzeit ein Arbeitsvertrag als Übergang angeboten, den ich selbstverständlich angenommen habe.
Bis auf die in allen Firmen üblichen Kleinigkeiten, nichts erwähnenswertes.
EDV-Ausstattung verbessern!
Bedingt durch die ein oder andere für Agenturen übliche Stresssituationen aufgrund des branchenüblichen hohen Arbeitsaufkommens (spricht für die Agentur) konnte es auch mal rauher werden. Allerdings nie lange und es war keiner nachtragend, insofern war das Betriebsklima in der Summe gut, der Umgang hauptsächlich freundlich bis freundschaftlich. Mit einigen Kollegen sind auch außerbetrieblich Freundschaften entstanden. Freitägliches Feierabendbier eingeschlossen. :-)
Bin heute Vollzeitstudent. Aufgrund der Ausbildung konnte ich ohne Probleme einen Studentenjob bei einem der Agenturkunden ergattern.
agenturüblich: Viel, aber für Agenturen nicht übermäßig viel Arbeit. Leistungsabhängige Boni gab es auch.
agenturüblich: Nicht fürstlich, aber auch keine Hungerlohn.
Ich absolvierte meine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann bei BESTFALL. Im Vergleich zu vielen Erzählungen von Kollegen aus der Berufsschule war meine Arbeit absolut abwechslungsreich. Das große Plus: Ich war in meiner Arbeit jederzeit selbstständig und eigenverantwortlich, ohne dass mich ständig jemand überwachte. Ich konnte mich aber jederzeit an die Kollegen und Vorgesetzten wenden. Der Lerneffekt war überdurchschnittlich hoch.
Nicht jeder Tag war ein Freudenfest (Willkommen im echten Leben), insgesamt hatte ich aber viel Spaß an der Arbeit.
Schon nach relativ kurzer Zeit war ich als Projektleiter Events tätig. Durfte auch eigene Projekte und Kunden betreuen. Planung, Durchführung und kaufmännische Abwicklung von Einzelveranstaltungen und Kongressen. Außerdem waren Teil meiner Tätigkeit: Akquise sowie das Erstellen von Ausschreibungen. Einblicke in die PR-Arbeit inklusive.
Viele interessante Kunden, besonders aus dem Bereich öffentlicher Dienst, Finanzbranche und Medien. Auch außerhalb von RLP. Mehr Abwechslung geht nicht.
In den ersten Monaten wurde zunächst einmal erwartet, dass ich mich beweise (finde ich absolut angemessen). Schnell wurden mir mehr und mehr eigenverantwortliche Aufgaben sowie direkter Kundenkontakt übertragen. Kritik wurde genauso oft geübt, wie Lob verteilt wurde. Mein Selbstvertrauen ist aufgrund der erfolgreichen Projektarbeit schnell gewachsen.
Es gibt leider nicht Vieles, was hier gut ist. Wenn es etwas gäbe, das erwähnenswert ist, so ist es die Tatsache, dass der Kundenstamm und die Aufgaben interessant sind. Zwangsläufig lernt man schnell und in kürzester Zeit viel dazu (dies muss man sich allerdings selbst erarbeiten).
Das Arbeitspensum ist nicht zu schaffen, da man immer mehr Aufgaben bekommt, als man bewältigen kann. Unbezahlte Überstunden, Arbeiten am Wochenende, ständige Erreichbarkeit auf privaten Mobiltelefonen, auch während des Urlaubs werden stillschweigend vorausgesetzt. Ein Teamzusammenhalt ist nicht gegeben, da die Fluktuation sehr hoch ist. Das Betriebsklima lässt sehr zu wünschen übrig, da alle Arbeitskollegen ständig über das normale (und damit gesunde) Arbeitspensum hinaus arbeiten. Jeder ist hier sich selbst der Nächste, arbeitet unter extremem Zeitdruck vor sich hin und versucht, das Schlimmste abzuwenden. Als neuer Mitarbeiter wird man nicht eingearbeitet. Fragen werden sich verbeten. Fehler dürfen nicht gemacht werden. Die Führungskräfte verhalten sich unsouverän. Kritik wird nicht konstruktiv, sondern aus einer subjektiven Prespektive geübt. Hier liegt einfach alles im Argen.
Urlaub wird ungern genehmigt. Alles, was über zwei Wochen hinausgeht, ist beinahe unmöglich. Während des Urlaubs muss die Erreichbarkeit jederzeit sichergestellt sein, ggf. sogar Mails von Kunden beantwortet werden.
Hier werden keine Weiterbildungsmöglichkeiten geboten.
Wer schnell das PR-Handwerkszeug lernen will, hat hier gute Chancen dafür. Allerdings nicht, weil es ihm beigebracht wird, sondern weil er notgedrungen schnell auf eigenen Füßen stehen muss. Nirgendwo sonst erarbeitet man sich also so schnell so viele Kompetenzen, die man im späteren Berufsleben sicherlich gebrauchen kann.
Dafür, dass es sich um eine PR-Agentur handelt, findet interne Kommunikation so gut wie nicht statt. Das ist schwierig, insbesondere weil sich gerade durch den Austausch in einem solchen Bereich Synergieeffekte ergeben könnten. Stattdessen versucht jeder, den immensen Arbeitsberg abzuarbeiten - was nicht funktionieren kann, weder in der regulären Arbeitszeit, die vertraglich vereinbart ist, noch in den Überstunden, die stillschweigend von jedem einzelnen Mitarbeiter erwartet werden. Wer zur unbezahlten Mehrarbeit ohne Freizeitausgleich nicht bereit ist, hat schon verloren. Dazu kommt ein authoritärer Führungsstil, der das Arbeiten hier nicht gerade angenehm macht. Mitdenken und Teamarbeit sind hier nicht nicht wirklich gefragt. Unter all dem leidet natürlich auch das Betriebsklima - jeder gegen jeden ist hier in vielen Fällen an der Tagesordnung. Teamgedanke - Fehlanzeige. Und das alles bei einer Bezahlung, die unter dem Branchendurchschnitt liegt. Die hohe Fluktuation der Mitarbeiter spricht auch für sich.
So verdient kununu Geld.