Gut am Arbeitgeber finde ich
Im Vergleich zu Erzählungen meiner Mitschüler in der Berufsschule waren meine Aufgaben in der Ausbildung eigenverantwortlich und selbstständig. Lerneffekt hoch. Hilfe und Unterstützung war von allen Kollegen und Vorgesetzten aber immer parat. Agenturarbeit ist für gewöhnlich nicht mit 40 Std./Woche erledigt. Es ist aber auch nicht übertrieben und Arbeitseinsatz wird belohnt. Konnte viele interessante Kontakte knüpfen. Obwohl ich nach der Ausbildung eine Vollzeit begann, wurde mir für die Zwischenzeit ein Arbeitsvertrag als Übergang angeboten, den ich selbstverständlich angenommen habe.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Bis auf die in allen Firmen üblichen Kleinigkeiten, nichts erwähnenswertes.
Verbesserungsvorschläge
EDV-Ausstattung verbessern!
Arbeitsatmosphäre
Bedingt durch die ein oder andere für Agenturen übliche Stresssituationen aufgrund des branchenüblichen hohen Arbeitsaufkommens (spricht für die Agentur) konnte es auch mal rauher werden. Allerdings nie lange und es war keiner nachtragend, insofern war das Betriebsklima in der Summe gut, der Umgang hauptsächlich freundlich bis freundschaftlich. Mit einigen Kollegen sind auch außerbetrieblich Freundschaften entstanden. Freitägliches Feierabendbier eingeschlossen. :-)
Karrierechancen
Bin heute Vollzeitstudent. Aufgrund der Ausbildung konnte ich ohne Probleme einen Studentenjob bei einem der Agenturkunden ergattern.
Arbeitszeiten
agenturüblich: Viel, aber für Agenturen nicht übermäßig viel Arbeit. Leistungsabhängige Boni gab es auch.
Ausbildungsvergütung
agenturüblich: Nicht fürstlich, aber auch keine Hungerlohn.
Die Ausbilder
Ich absolvierte meine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann bei BESTFALL. Im Vergleich zu vielen Erzählungen von Kollegen aus der Berufsschule war meine Arbeit absolut abwechslungsreich. Das große Plus: Ich war in meiner Arbeit jederzeit selbstständig und eigenverantwortlich, ohne dass mich ständig jemand überwachte. Ich konnte mich aber jederzeit an die Kollegen und Vorgesetzten wenden. Der Lerneffekt war überdurchschnittlich hoch.
Spaßfaktor
Nicht jeder Tag war ein Freudenfest (Willkommen im echten Leben), insgesamt hatte ich aber viel Spaß an der Arbeit.
Aufgaben/Tätigkeiten
Schon nach relativ kurzer Zeit war ich als Projektleiter Events tätig. Durfte auch eigene Projekte und Kunden betreuen. Planung, Durchführung und kaufmännische Abwicklung von Einzelveranstaltungen und Kongressen. Außerdem waren Teil meiner Tätigkeit: Akquise sowie das Erstellen von Ausschreibungen. Einblicke in die PR-Arbeit inklusive.
Variation
Viele interessante Kunden, besonders aus dem Bereich öffentlicher Dienst, Finanzbranche und Medien. Auch außerhalb von RLP. Mehr Abwechslung geht nicht.
Respekt
In den ersten Monaten wurde zunächst einmal erwartet, dass ich mich beweise (finde ich absolut angemessen). Schnell wurden mir mehr und mehr eigenverantwortliche Aufgaben sowie direkter Kundenkontakt übertragen. Kritik wurde genauso oft geübt, wie Lob verteilt wurde. Mein Selbstvertrauen ist aufgrund der erfolgreichen Projektarbeit schnell gewachsen.