6 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Bewerbungsverfahren war zweistufig. Für die zweite Runde war eine zehnminütige und zehnseitige Präsentation zu einer Akquisestrategie für ein Bundesland zu erstellen, in dem beWirken tätig ist – ein realer Case. Die Präsentation wurde erstellt und im Gespräch positiv bewertet; auch der eigene Eindruck war, dass das Gespräch gut verlief und die vorgestellten Ideen als innovativ und relevant für das Unternehmen eingestuft wurden.
Danach blieb über Wochen jede Rückmeldung aus. Erst auf eigene Nachfrage erfolgte eine standardisierte Absage durch eine dritte, bis dahin nicht involvierte Person. Auf die anschließende Bitte um Feedback zum Verfahren und zur Bewerbung – verbunden mit dem Hinweis, dass eine persönliche Absage gegenüber den wenigen Kandidat:innen der zweiten Runde in einem zweistufigen Verfahren üblich sein sollte – kam eine weitere standardisierte E-Mail der Geschäftsführung, die lediglich auf die Komplexität des Verfahrens verwies. Ein inhaltliches Feedback blieb aus.
Auffällig ist der Umfang der geforderten Vorleistung: ausgearbeitete Konzepte, die beWirken im Anschluss unabhängig vom Ausgang des Verfahrens weiterverwenden kann. Der Umgang mit mir als Bewerberin nach der Präsentation verstärkt diesen Eindruck zusätzlich. Es ist bei dem zeitlichen Aufwand durchaus erwartbar, dass in einer kleinen Runde von letzten Bewerber*innen zumindest die Arbeit wertgeschätzt und persönlich abgesagt wird oder eben mit einer persönlichen Mail nicht erst auf Nachfrage drei Wochen später. Gehalt: 3950 Brutto.
Ich habe das Bewerbungsgespräch als extrem unprofessionell empfunden. Meine Gesprächspartnerin war im HO und hat während des Gespräch Pakete angenommen, mich warten lassen und konnte keine Fragen beantworten, weder zur Organisation noch zum weiteren Prozess, weil sie "selber erst einen Monat da ist".
Nach einem sehr sympathischen ersten Gespräch wurde ich zu einem zweiten eingeladen. Dort traf ich dann auf den Gründer von beWirken. Im Voraus hatte man mir per Mail das Pitchdeck der Firma zukommen lassen, damit ich mir noch einmal einen besseren Überblick verschaffen könne. In Vorbereitung arbeitete ich diese Folien durch, notierte Rückfragen und konkrete Vorschläge zur Umsetzug der Vorhaben. Letzteres schien meinen Gesprächspartner zu überraschen und nicht positiv. Eher war man verwundert über den Schwerpunkt den ich gelegt hatte. Um es einmal deutlich zu machen, die Firma ist bekannt für den Schwerpunkt, den ich gewählt hatte..... Am Ende des Gesprächs wurde deswegen noch überlegt, ob ich an anderer Stelle des Unternehmens nicht besser geeignet wäre. Mit den Worten man würde sich Anfang der kommenden Woche melden, hörte ich niemals wieder etwas von dem Unternehmen. Selbst auf eine Rückfrage per Mail von mir have ich auch jetzt knapp zwei Wochen später noch keine Antwort erhalten. Meine Enttäuschung ist hier vor allem auch menschlich, da ich von einem Unternehmen, welches sich als sozial bezeichnet etwas anders erwartet hätte.
Es überrascht mich nicht mehr, dass diese Stelle sehr lange offen war, wenn man dort so mit den Bewerber*innen umgeht. Schade, denn das Ziel des Unternehmens ist durchaus Unterstützung wert.
Anfang September ein mittelmäßiges Bewerbungsgespräch mit der neuen (Co-)Leitung System Change und Impact Funding gehabt. Nach 3 Wochen mit einer kurzen Mail bzgl. Updates gebeten. Keine Rückmeldung. Nach weiteren 3 Wochen den anderen Co-Leiter per Mail kontaktiert...bisher auch immer noch keine Rückmeldung erhalten (auch 3 Wochen später).
Wirklich enttäuschend von einem eigentlich sozial-orientierten Unternehmen geghostet zu werden.
In der Absage schrieb die Geschäftsführerin, dass von Nachfragen zu Feedback für die Weiterentwicklung abgesehen werden soll und das Unternehmen dafür keine Ressourcen zur Verfügung stellt. Ich empfand diese Formulierung als wenig wertschätzend, da sie keinen Raum für Rückmeldungen oder einen konstruktiven Dialog lässt. Aus meiner Sicht wirkt dies unhöflich, abschreckend und wenig professionell. Besonders ironisch erscheint mir dies vor dem Hintergrund, dass das Unternehmen von den Bewerbenden ein Motivationsschreiben verlangt – also durchaus die Bereitschaft einfordert, Zeit und Mühe in den Bewerbungsprozess zu investieren, selbst jedoch keinerlei Bereitschaft zur Rückmeldung zeigt.