Team teilweise gut, Organisation und Führung leider schwierig
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ein großer Pluspunkt waren einige der Kolleginnen und Kollegen, mit denen die Zusammenarbeit sehr angenehm war. Außerdem gibt es gewisse Benefits, die das Arbeiten grundsätzlich attraktiver machen und den Arbeitsalltag teilweise erleichtern.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Im Arbeitsalltag sind mit der Zeit leider mehrere strukturelle Probleme deutlich geworden. Besonders schwierig empfand ich die Kommunikation sowie die Führung im Cluster Rhein-Neckar. Entscheidungen und Vorgaben waren häufig nicht transparent.
Teilweise wurden Regeln durchgesetzt, die scheinbar nur an unserem Standort galten, während andere Standorte der gleichen Firma anders arbeiten konnten. Das hat im Team immer wieder für Unverständnis und Frustration gesorgt.
Ein weiteres großes Problem war die hohe Arbeitsbelastung. Trotz Unterbesetzung mussten Termine weiterhin vollständig durchgeführt werden und konnten kaum abgesagt oder angepasst werden. Dadurch kam es vor, dass zwei Mitarbeitende Aufgaben übernehmen mussten, die eigentlich für drei oder vier Personen vorgesehen sind.
Auf Hinweise aus dem Team zur Arbeitsbelastung wurde aus meiner Sicht zu wenig eingegangen, was die Situation zusätzlich erschwert hat.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Transparenz und klare Kommunikation seitens der Führungskräfte wären sehr wichtig. Außerdem sollten Regeln und Arbeitsweisen zwischen den verschiedenen Standorten einheitlicher gestaltet werden, damit keine großen Unterschiede innerhalb derselben Firma entstehen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist eine realistischere Planung der Termine. Bei Personalmangel sollte stärker auf die tatsächliche Situation im Team eingegangen werden, anstatt die gleiche Arbeitsmenge auf weniger Mitarbeitende zu verteilen. Langfristig würde das sowohl die Arbeitsqualität als auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden verbessern.


