Im Grunde ein tolles Unternehmen, doch leider einer sehr schwierigen, wenig wertschätzenden Führung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Bis auf den einen Punkt...Alles.... Generell ist der AG auf jeden Fall sehr weiterzuempfehlen. An anderen Standorten läuft die Zusammenarbeit mit der Führungskraft sehr gut, mit Entwicklungsmöglichkeiten und tollen Perspektiven und sehr zufriedenen Mitarbeitenden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wie erwähnt...
Verbesserungsvorschläge
Kritischer Blick auf die Führungskräfte seitens der oberen Führungsebene. Adäquates Eingehen auf Sorgen und Anliegen der Mitarbeitenden die im beruflichen Kontext mit Führungskräften stehen. Leider wird hier zwischen den Ebenen vieles totgeschwiegen und jahrelang geduldet und hochqualifizierte Mitarbeitende gehen als letztes Möglichkeit des Selbstschutzes, was dem Unternehmen bei jedem verlorenen Mitarbeitenden viel Geld und Knowhow kostet.
Arbeitsatmosphäre
Die Kolleg*innen sind super: Nett, hilfsbereit, offen und wertschätzend, man fühlt sich wohl und gut aufgehoben. Auch die vielen Veränderungen sind positiv, vor allem die diesbezügliche Transparenz und Information der Geschäftsführung in den Videobotschaften. Die Arbeit mit den Kunden ist sehr sinnerfüllend und macht sehr viel Spaß. Im Grunde war das mein Traumjob. Wenn der eine gravierende Punkt nicht wäre.
Image
Das Image nach außen ist super.
Work-Life-Balance
Durch den Druck der FK stet die Work-Life-Balance leider unter einem sehr schlechten Stern.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung müssen bei der FK sehr hart "erkämpft" werden. Das Weiterkommen auf der Karriereleiter steht und fällt mit dem Willen der FK und diese ist sich selbst am Nächsten. Wenn man Freude am Lernen hat, sucht man sich somit andere Wege um sich weiterzuentwickeln.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt wurde trotz Qualifikation, Weiterbildung, sowie Zusatzausbildung mit denen sich das Unternehmen nach außen qualitativ gut vermarkten kann, von der FK stets klein gehalten. Leider gab es keine Chance einer leistungsgerechten Bezahlung, da die FK in diesem Punkt nicht auf die Leistung und Qualität der Arbeit, sondern auf ihr persönliches Empfinden geschaut hat. Auch ein Gespräch mit der Fachabteilung konnte nicht überzeugen. Die zusätzliche Altersvorsorge ist richtig gut, wenn man länger als zwei Jahre im Unternehmen bleibt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Zum Thema Nachhaltigkeit könnte das Unternehmen einen größeren Beitrag leisten, z. B. indem in Elektroautos und Ladestationen in den Gesundheitszentren investiert wird. Auch wenn Gebäude angemietet werden, wäre das möglich. Die Außendienstler fahren größtenteils mit ihren eigenen PKW, um etwas für das Unternehmen zu bewerkstelligen und letztlich auch den Umsatz zu steigern. Hier gibt es keine Anpassung an die Menge der zurückgelegten Kilometer.
Kollegenzusammenhalt
Alle Kolleg*innen im Zentrum sind unfassbar toll und jederzeit offen und hilfsbereit. Dies habe ich auch mit vielen anderen Kolleg*innen anderer Zentren im Austausch erlebt. Wirklich sehr besonders.
Umgang mit älteren Kollegen
Abgesehen von dem obigen Thema..ist alles prima.
Vorgesetztenverhalten
Leider ganz schlimm: Machtgetrieben, unfair, ausbeutend, beleidigend, diskriminierend und manipulativ. Maßregelungen, hoher Druck und leider auch schlimmes Bossing. Sehr viel Kontrolle und wenig Handlungsspielraum außerhalb der Sichtweise der FK. In einem Unternehmen, welches gesunde Führung vermarktet, während die eigenen Mitarbeitenden unter der FK reihenweise kündigen und die übergeordnete Führung trotz zahlreicher Hinweise nicht aktiv wird, ist das schon sehr bitter.
Arbeitsbedingungen
Tolle Ausstattung und Arbeitsmittel. Büros hell und schön gestaltet. Dass der eigene PKW genutzt werden muss, ist leider nicht wirklich schön..
Kommunikation
Ich möchte das hier differenzieren: Die Kommunikation zwischen den Kolleginnen und den übergeordneten Stellen bei BG prevent ist durchweg sehr gut. Egal, welche Anliegen ich hatte, es wurde wertschätzend kommuniziert, Anliegen ernst genommen und Probleme gelöst. Die Führungskraft war hingegen stets abwesend, hatte bei Anwesenheit den größten Redeanteil ohne die Gabe und den Wunsch den Mitarbeitenden zuzuhören. Hier fehlt es vor allem Respekt, Empathie, Lösungsorientierung und leider auch an Fachwissen. Diese Kommunikation ist machtgeprägt und lässt leider nur eine Perspektive zu, nämlich die der FK, welche sich selbst in schillernden Farben darstellt. In Meetings spricht somit zu 90% eine Person, während die anderen Teilnehmenden schweigen und sich ihrem Schicksal fügen. Impulse werden durch die FK bewertet und versiegen infolgedessen leider oftmals, zudem leidet die Motivation.
Gleichberechtigung
Frauen haben es unter der Führungskraft leider schwer. Im Unternehmen selbst und im Kollegium ist schon eine Gleichberechtigung zu spüren.
Interessante Aufgaben
Der Aufgabenbereich ist großartig. Viel Kundenkontakt, man kann sehr viel zu einer besseren Gesundheit der Unternehmen und deren Mitarbeitenden bewirken, sowie sich intern und extern gut vernetzen um somit individuelle Hilfen und Unterstützungen zu fördern.


