Tolle Kollegschaft mit restriktiver Führung
Gut am Arbeitgeber finde ich
teils offene und erliche Kommunikation
digitale Ausstatungswünschen wird immer nachgekommen.
Möglichkeit zum eigenen Firmenwagen.
Das FM war außergewühnlich gut und lieb.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wenn man als Familienvater die gesetztlichen Ansprüche geltend macht könnte dies einem auch noch vorgeworfen werden. Ein Unternehmen dass sich selbst als Familienunternehmen bezeichnet sollte seine Ideale überdenken.
Verbesserungsvorschläge
Insentivs einführen. Berufliche und Private Ziele sollen entlohnt und gewertschätzt werden.
jährliches Feedbackgespräch einführen.
mehr Transparenz in den Gehaltsgruppen.
Mitarbeiter bleiben auch ohne super Flurgespräche im Unternehmen, wenn sie aus dem Homeoffice arbieten.
Onboarding einführen.
Weniger nachtragend ggü. Fehlern sein.
Familie first ist heutzutage auch für Väter in Ordnung und richtig
Homeoffice Zuschuss einführen
Nichtraucherurlaubsausgleich einführen.
soziale Events organisieren
Sommerevent einführen
Mentoring sicherstellen.
Arbeitsatmosphäre
Ist im allgemeinen gut und locker. Die Büroräume sind moderner, jedoch nicht auf dem Standad wie die von modernen Büros. zwischen den Kollegen ist der Autausch zwar meist sehr oberflächlich aber vorhanden. Es gibt eine moderne Hardwareausstattung für die Großraumborüflächen oder 2 bis 6 Mannbüros.Einige Mitarbeiter haben sogar höhenverstellbare Schriebtische, dies bleibt aber ein Sonderfall. Auch hier steht die Tür zur GF immer offen und kann auchwirklich so geutzt werden. Das eigene Kantinen-Restaurant ist gut und wird mit ein paar Euros von AG bezuschusst.
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prinzipiell denke ich ist die Außenwirkung positiv
Work-Life-Balance
Für mich war diese meist gegeben. Überstunden sind mit einem gewissen Anteil mit dem Gehalt abgegolten. Meistwird es jedoch so gehandhabt: Mehr Arbeit führt zu Überstunden, welche entweder im selbigen oder Folgemonat als Urlaub genutz werden können, oder man macht individuell weniger Stunden wenn weniger Arbeit anfällt. Durch die neue Personalleitung wurde jedoch die Homeoffice-Regelung deutlich eingeschränkt, was gerade für Pendler vorallem deutlich mehr Reisezeit bedeutet. Da das Unternehmen jedoch voll digital ausgerichtet ist, hat sich mir diese Regelung nicht erschlossen, jedoch sind die Auswirkungen auf die fehlende Freizeit und der erhöhte Stress auf dem Arbeitsweg deutlich zu spüren. Wieso hier das wohl des AN nicht im Vordergrund steht bleibt mir unklar. Eine vom AG organisierte Freizeitgestaltung gibt es jedoch nicht (a la "aktive Pause", Feierabendsport und co.).
Karriere/Weiterbildung
Am Anfang war diese gut, nach der Zeit hat diese stark nachgelassen. Zwar wird propagiert, dass jeder AN jährlich mindestens eine Weiterbildung machen muss, sind die eigenen wünsche jedoch zu kostspielig oder nicht "die Richtigen" kann diese auch mehrmalig ausbleiben. Die Karrieremöglichkeiten sind bedingt gegeben: Teamleitung, bzw. Projektleitung.
Was mir persönlich gefehlt hat ist ein gutes und Strukturiertes Mentoring. Das wissen im meinem Projektteam wurde nur sperlich oder gar nicht an ich weitergegeben. Das ist aus Unterneherischer Sicht Katastrophal.
Gehalt/Benefits
Ich denke für München ganz okay. Man könnte sicher mit 3 bis 5 Jahren Erfahrung die 80k pro Jahr bekommen (Planung). Inflationsbonus oder Gehaltsanpassung müssen individuell und teilweise sehr hart verhandelt werden. Es gibt keine "Insentivs" oder der gleichen. Alle MA-Gespräche müssen vom MA ausgehen. Sonstige soziale Zuschüsse gab es für mich nicht (Kitazuschuss oder ähnliches)
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Der Fokus liegt m.M.n. auf Wirtschaftlichkeit nicht auf Nachhaltigkeit, was sich entsprechen in den Projekten darstellen könnte.
Kollegenzusammenhalt
Kollegen auf gleicher Ebene verstehen sich sehr gut und sind i.d.R. Kollegial zueinander. Leider wird nur selten über das Gehalt gesprochen, was ich persönlich nicht gut finde. Dies zeigt sich auch in den stark unterschiedlichen Gehältern (von denen mir Bekannt waren) in den selben Qualifikationsbereichen. Ein weiteres Problem ist m.M.n. ein fehlender Betriebsrat der die Angestellten dahingehend auch unterstützen könnte.
Umgang mit älteren Kollegen
teilweise kam es mir so vor, als würde es versucht, langlährige Mitarbeiter, die nicht in der Gunst der Personalleitung fallen, aus dem Unternehmen zu trietzen.
Vorgesetztenverhalten
das hängt natürlich immer von der jeweiligen Person ab. Prinzipiell gibt es die Geschäftsführung die eigentlich sehr sozial kompetent ist, da diese jedoch nicht mehr in die Personalführung eingebunden ist, ist diese nun an eine Art Standortleitung gegangen. Hier hat sich mir der Eindruck aufgedrängt, dass es Mitarbeiter gibt die als "Lieblinge" bezeichnet werden können. Dies hat sich m.E.n darin gezeigt, dass es leichter Gehaltsanpassungen, gewünschte Fortbildungen oder höhere Boni gab gezeigt. Prinzipiell hatte ich das Gefühl, dass nur Highperformer, die deutlich über das vertragliche Soll leisten, auch entsprechend gefördert und monetär gewärtschätzt werden. Wenn mann jedoch die Familie immer an erste Stelle stellt, kann einen das schnell aufs Abstellgleis führen.
Arbeitsbedingungen
Ich würde die Arbeitsbedingungen für das Jahr 2025 als Standard bezeichnen:
40h/woche
30 Tage Urlaub
ggf. Firmenfahrzeug (ELT oder Verbrenner)
cooperate Benefits Platform
teilweise mobiles Arbeiten möglich
moderne Austattung sowohl für Büro als auch das Homeoffice.
Wenn man besondere Wünsche wie Tastatur oder Maus hatte, wurden diese immer zeitnah umgesetzt.
Mir fehlte jedoch das Kontrastprogramm zur Arbeit -> Firmenevents, Soziale Events etc.
Kommunikation
Die Kommunikation unter Kollegen ist meist sehr oberflächlich, mit einigen wechselt man fast nie ein Wort mit Anderen dafür öfters und auch intensiever. Mir hat der freundliche Umgangston immer gut gefallen, sowohl unter Kollegen als auch zu den Vorgesetzten. Weniger gut hat mir die fehlenden Mitarbeiter- bzw. Feedbackgespräche gefehlt. Diese werden m.E.n. für die HKLS Abteilung nicht durchgeführt, jedoch schon in der ELT Abteilung. Soche Mitarbeitergespräche müssen immer von MA organisiert und angefragt werden. Persönlich finde ich das schade, da es gerade schüchterne Kolleg*innen benachteiligt und ist m.M.n nicht zeitgemäß.
Gleichberechtigung
Ich hatte nicht das Geühl, dass der AG transparent mit dem Thema umgeht. Ich wurde deutlich anders behandelt als AN ohne Familie (ausbleibende Gehaltsanpassungen, keine Inflationsboni, keine Fortbildungen/Schulungen wie abstimmt)
Interessante Aufgaben
Es handelt sich um ein TGA Planungs- und Objektüberwachungsbüro das mittlere bis große Projekte betreut. Es werden sowohl Projekte von öffentlicher Hand als auch von privaten Investoren ausgeführt. Es kann also passieren, dass man 3 Jahre für ein Projekt arbeitet, somit ist es relativ ob man die Aufgaben interessant findet.