3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Kostenloser Kaffee und gelegentlich auch Essen (dafür möchte ich mich bedanken), das Auseinandersetzen mit einem tollen Produkt (habe dadurch meine Liebe zu Kaffee entdeckt und viel Wissen darüber sammeln können), breites Arbeitsspektrum (Kommissionieren, Warenannahme - & Kontrolle, Lagerorganisation, Abpacken verschiedenster Kaffeesorten), spannendes und vielfältiges Sortiment an Kaffeebohnen & Blends
niedrige Ausbildungsvergütung, mangelnde Wertschätzung, respektloser Umgangston, mangelnde Organisation
Kollegen waren in Ordnung, aber es herrschte oft Überforderung. Zu viel Arbeit wurde auf zu wenige Mitarbeiter verteilt. Es gab zudem keinen Pausenraum.
Es fielen regelmäßig Überstunden an (insbesondere in der Weihnachtszeit!), was der gesetzlichen Rolle einer Ausbildung (Vermeidung von Mehrarbeit nach BBiG) leider widerspricht.
Die Vergütung im 3. Lehrjahr bewegte sich mit ca. 733 € netto am absolut niedrigsten gesetzlichen Minimum. Im Verhältnis zu der erbrachten Leistung empfand ich diesen Betrag als viel zu wenig und dreist. Mein Alltag bestand aus harter körperlicher Arbeit im Lager und in der Produktion, wie dem Abpacken von Kaffee und dem Tragen schwerer Kaffeesäcke. Bei oft 16.000 Schritten am Tag und Aufgaben, die ich im Alleingang bewältigen musste, wird man hier leider eher als günstige Vollzeit-Hilfskraft ausgenutzt, statt eine strukturierte Ausbildung zu erhalten.
Die Betreuung während der Ausbildung war leider unzureichend. Über den gesamten Zeitraum von drei Jahren gab es für mich keinen fest definierten Ansprechpartner, der mir im Alltag unterstützend zur Seite stand. Die Geschäftsführung besaß zwar formell einen Ausbilderschein, war jedoch in meinem tatsächlichen Tätigkeitsbereich so gut wie nie präsent. Eine fachliche und persönliche Anleitung fand dadurch im Arbeitsalltag praktisch nicht statt. Ich kam mir eher vor wie ein regulärer Angestellter, an dem man durch die magere Ausbildungsvergütung viel Geld sparen kann.
Die operativen Aufgaben im Lager haben mir an sich große Freude bereitet. Das Kommissionieren von Kundenbestellungen, das Abpacken von Kaffee sowie die täglichen Abläufe im Warenein- und -ausgang waren abwechslungsreich. Leider wurde die Motivation im Alltag regelmäßig durch ein unausgereiftes Warenwirtschaftssystem ausgebremst. Zudem trugen die unstrukturierten internen Betriebsabläufe dazu bei, dass der anfängliche Spaßfaktor spürbar überschattet wurde. Nach 3 Jahren war ich froh, die Ausbildung vollendet zu haben und dem Unternehmen den Rücken zu kehren.
Als Auszubildender erfährt man in diesem Betrieb leider wenig Wertschätzung, und das eigene Potenzial wird maßlos unterschätzt. Der Umgangston der Führungsebene mit den Mitarbeitern ist oft unangebracht und lässt den nötigen Respekt vermissen. Es fehlt im Alltag spürbar an Empathie und einem partnerschaftlichen Umgang auf Augenhöhe, was das Arbeitsklima stark belastet.
Der Dienstplan wurde immer erst kurz vor Beginn des nächsten Monats geteilt und oft wurde man so eingeteilt dass man die vereinbarten Stunden im Monat gar nicht erreichen konnte.
Vereinbarte Stunden konnten nie erreicht werden, dadurch auch weniger Monatsgehalt. Möglichkeit Provision zu erhalten war auch nicht realistisch.
Arbeit war sehr eintönig