5 von 9 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Durch die Belastungen und meine Erkrankung während der Ausbildung hatte ich genug Zeit, mich in meiner Genesungsphase auch beruflich gedanklich neu zu orientieren. Als ich wieder gesund war, habe ich mich bewusst entschieden, einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen, eine Entscheidung, die mir heute deutlich mehr Geld, mehr Zeit und mehr Freiheit bringt.
Der Arbeitgeber ist leider ziemlich festgefahren und wenig empathisch, vor allem wenn es um Auszubildende geht. Probleme wie ADHS wurden bei mir komplett ignoriert oder klein geredet, obwohl das echt eine Belastung ist, die man nicht einfach wegwischen kann. Die Aufgaben, die man bekommt, sind oft monoton und haben kaum mit richtiger Ausbildung zu tun. Meistens fühlt man sich einfach nur beschäftigt, ohne echten Sinn dahinter. Das Misstrauen gegenüber Azubis ist ständig spürbar, Eigeninitiative wird eher gebremst als gefördert. Die Ausbildungsleitung war geprägt von Vorurteilen und wirkte sehr frustriert, was sie leider an uns Auszubildenden ausgelassen hat. Karrierechancen? Nur für die, die sich anbiedern. Die Arbeitszeiten sind streng und von viel Misstrauen geprägt, das macht die Motivation kaputt. Der einzige Lichtblick waren ein paar nette Kollegen, der Rest war einfach belastend. Und jedes Mal, wenn man wegen Schikanen oder Problemen zur Sprache kam, wurde uns mit dem Spruch „Ausbildungsjahre sind keine Herrenjahre“ begegnet. Als ob das jegliches Fehlverhalten rechtfertigen würde. Am Ende hat mich die ganze Erfahrung psychisch stark mitgenommen.
Die Ausbildungsleitung wirkte oft festgefahren und von vielen Vorurteilen geprägt. Es war spürbar, dass persönliche Frustrationen sich negativ auf den Umgang mit Auszubildenden und Mitarbeitern ausgewirkt haben. Ein Wechsel in der Leitung könnte helfen, diese belastenden Dynamiken aufzulösen und das Arbeitsklima deutlich zu verbessern.
Das Ministerium investiert exorbitante Summen in Möbel und Komfort, was man als Steuerzahler schon hinterfragt. Gleichzeitig herrschte vor Ort eine Atmosphäre, die deutlich machte, dass Wertschätzung und ein angenehmes Arbeitsklima keine Priorität sind. Es ging weniger darum, dass man sich wohlfühlen sollte, sondern dass man nur funktionieren muss.
Karriere machen? Nur, wenn man sich anbiedert und „gefühlt“ jeden Schritt kriecht. Abgesehen von vertraglich geregelten Beförderungen ist echtes Vorankommen kaum möglich. Leistung allein reicht hier nicht.
Aber sie werden es dir ins Gesicht sagen, sie wären eine Leistungsgesellschaft. WOW!
Es wurde uns ständig suggeriert, wir sollten uns brav an die Kernzeiten halten, wie gut erzogene Schäfchen. Wer mal früher kommen wollte, um entsprechend früher zu gehen und so etwas mehr vom Tag zu haben, wurde direkt unter Verdacht gestellt, „Arbeitszeitbetrug“ zu begehen, obwohl die 8 Stunden voll gearbeitet wurden. Dieses ständige Misstrauen hat die Motivation enorm belastet.
Mit über 800€ im ersten Ausbildungsjahr mag die Vergütung auf den ersten Blick solide wirken, besonders im Vergleich zu manchen handwerklichen Berufen wie Bäcker. Doch die hohe Frustration durch die belastende Ausbildung relativiert diesen Betrag schnell. Für den Aufwand und die Umstände empfinde ich die Vergütung als nicht angemessen.
Meine Ausbilderin wirkte auf mich, als wäre sie in einer längst vergangenen Zeit stehen geblieben. Für Themen wie ADHS oder individuelle Förderung schien es in ihrem Verständnis keinen Platz zu geben. Statt Offenheit und Empathie habe ich vor allem starre Regeln, Abwehr und eine Atmosphäre erlebt, in der man sich lieber unsichtbar machte, um nicht ins Visier zu geraten.
Der einzige Lichtblick waren meine Azubi-Kollegen und ein paar wenige Mitarbeiter, mit denen ich mich wirklich gut verstanden habe. Abgesehen davon war die Ausbildung für mich der reinste Horror.
Ein Großteil meiner Aufgaben war monoton und wirkte eher wie Beschäftigungstherapie. Viele Tätigkeiten hatten aus meiner Sicht wenig bis gar nichts mit meiner eigentlichen Ausbildung zu tun. Gelegentlich gab es sinnvolle Aufgaben, aber meist waren es Arbeiten, die offensichtlich sonst niemand übernehmen wollte. Das Gefühl, nur das dritte Rad am Wagen zu sein, war ständiger Begleiter.
Die Dienstreisen nach Berlin mit den schicken Fünf-Sterne-Hotels waren definitiv das Highlight, vor allem wenn der Steuerzahler locker mal 90€ pro Nacht bezahlt. Das habe ich ehrlich gesagt genossen. Wenn man da ist, denkt man nicht mal daran.
Langfristig hat mich diese glitzernde Fassade aber eher genervt, weil der Alltag davon meilenweit entfernt war.
Der Umgang mit Auszubildenden war aus meiner Sicht von Respektlosigkeit geprägt. Azubis wurden häufig herabgesetzt und behandelt, als wären sie nur „niedere Wesen“. Dazu kam, dass über ehemalige Azubis, die früher mal eine Ausbildung gemacht oder gekündigt hatten, oft herabwürdigend gelästert wurde. Wertschätzende und respektvolle Kommunikation habe ich leider vermisst.
Büromöbel und pc zur verfügung stelle
kommunizieren ist nicht gut, könnte besser sein
verbessrung wird nicht angenommen
alles gut zur besten zufriedenheit
nichts auszusetzen, alles positiv
nichts zu bemängeln,alles in ordnung
- die Ausbildung war Spitze
- Ausbilder hatte ein offenes Ohr, interne Schulungen, wenn in der Berufsschule/BVA der Lehrstoff zu schwierig wurde
- eigener Bereich mit PC
- verschiedene Einsatzbereiche
- immer ein Ansprechpartner/Ausbilder vor Ort, der sich um den Azubi kümmert und einarbeitet
- damals war die Übernahme nur in Berlin möglich
Als ich dort meine Ausbildung absolviert habe, gab es eine Kernarbeitszeit. Ich finde, bei einer Bundesbehörde ohne Publikumsverkehr ist dieses nicht notwendig.
Die vielfältigen Möglichkeiten sich weiter zu bilden
Zu wenig Aussprache mit Vorgesetzten
Keine Verbesserungen notwendig, da alles vorhanden