2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Einer dieser Mitarbeiter hat den Arbeitgeber in seiner Bewertung weiterempfohlen.
Sicherer, guter Arbeitsplatz
4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Breitenbach Software Engineering GmbH in Fürth gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gute Arbeitsatmosphäre. Ich kann weitgehend eigenverantwortlich arbeiten und meine Arbeitszeit den eigenen Bedürfnissen anpassen. Gefühl von Sicherheit aufgrund des hochwertigen Kundenstamms.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
wenig Innovation oder Innovation an den falschen Stellen. Organisation verbesserungswürdig. Mangelnde Struktur und Dokumentation.
Verbesserungsvorschläge
Ganz wichtig: Einführung eines Ticketsystems in der Hotline. Arbeitsabläufe analysieren und verbessern. Agiles Projektmanagement. Nachwuchs mehr fördern und für umfangreichen Wissenstransfer sorgen, bevor die erfahrenen Mitarbeiter ihr Wissen mit in die Rente nehmen. Ach ja: da es keine Kantine gibt, wäre es toll, über einen Systemmenülieferanten nachzudenken. Edit: mittlerweile haben die Mitarbeiter eine Essergemeinschaft gebildet, um bei einen Lieferanten für Betriebsverpflegung Essen bestellen zu können. Hierfür steht ein Raum zur Verfügung, in dem die Mitarbeiter Gefrierschränke und einen Ofen aufbauen durften.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist gut. Lockerer, aber stets professioneller Umgang mit den Kollegen und den Vorgesetzten.
Image
Die Software ist extrem leistungsfähig, jedoch ist das Look and Feel und die UX nicht mehr zeitgemäß. Daran wird gearbeitet, was nach außen sicher ein Imageplus bringt. Offenbar ist das Image aber bereit sehr gut. Viele namhafte Großkunden sprechen für sich, sowie im Innenverhältnis die vielen Mitarbeiter, die teilweise seit mehreren Jahrzehnten hier beschäftigt sind.
Work-Life-Balance
Da ich noch nicht sehr lange dabei bin, kann ich das nicht ganz qualifiziert beurteilen, da ich noch nicht im Projektgeschäft bin und den dabei üblicherweise entstehenden Druck selbst (noch) nicht so sehr abbekomme. Die Anzahl meiner Überstunden hält sich in überschaubaren Grenzen und ich kann meine Arbeitszeit im Rahmen der Gleitzeit recht frei gestalten, sprich ich komme recht früh, kann aber auch früher gehen. Ich habe noch nicht mitbekommen, dass die Kollegen übermäßig viel arbeiten. Es gibt einige, bei denen es zwar abends spät wird, aber diese kommen morgens auch entsprechend später. Man darf über die täglichen Gleitzeitmöglichkeiten hinaus pro Jahr 6 ganze Gleittage nehmen.
Karriere/Weiterbildung
Hab ich selbst noch nicht erfahren, denke jedoch, dass Mitarbeiter unterstützt werden, wenn sie sich weiterbilden wollen. Diese müssen sich aber proaktiv darum kümmern. Ein vom Arbeitgeber veranlasstes Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten, außer innerhalb des eigenen Produktportfolios, ist mir nicht bekannt. Die Karrieremöglichkeiten dürften aufgrund der Strukturen etwas begrenzt sein. Das ist mir aber auch nicht wichtig. Mir reicht es, an meinen Aufgaben zu wachsen und für meine Leistung respektiert und angemessen entlohnt zu werden.
Gehalt/Sozialleistungen
Das Gehalt entspricht dem von mir verhandelten und es geht pünktlich, eher zu früh als zu spät, auf dem Konto ein. Weitere Sozialleistungen wie Urlaubs-/Weihnachtsgeld, VWL, Direktversicherung o. ä. gibt es nicht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ist mir persönlich nicht so wichtig, daher schwer für mich zu bewerten. Der Müll wird getrennt. Es gibt für die Mittagessensbeschaffung spülmaschinenfeste Glasschalen.
Kollegenzusammenhalt
Alles bestens. Wie schon geschrieben, sind die Kollegen sehr hilfsbereit und nett. Man kann jeden jederzeit um Rat fragen. Ich habe noch kein Mobbing oder ähnliches wahrgenommen. Alle gehen freundlich und fair miteinander um.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Altersdurchschnitt hier ist recht hoch, insofern sind die meisten Mitarbeiter "ältere Kollegen" mit denen genau so gut umgegangen wird wie mit den jungen.
Vorgesetztenverhalten
Teilweise bekommt man Aufgaben zugeteilt, für die man noch gar nicht qualifiziert ist. Dann verliert man oft viel Zeit, um das erforderliche Wissen zu erarbeiten, bzw. man raubt anderen Kollegen die Zeit. Ein Einarbeitungskonzept wäre da sinnvoller. Ansonsten gilt für die Vorgesetzten das Gleiche wie für die Kollegen. Freundlich, hilfsbereit. Vorgesetzte zeigen auch Interesse am Menschen und nicht nur am Mitarbeiter. Konflikte habe ich noch nicht erlebt. Ziele sind in meinem Arbeitsbereich nicht erforderlich, daher habe ich da auch keine Vorgaben erhalten.
Arbeitsbedingungen
Die (an unserem Standort Einzel-)büros sind sehr geräumig. Die großen Fenster sind überwiegend mit elektrischen Rollos ausgestattet. Es gibt keine Klimaa-, aber eine Belüftungsanlage. Ich habe noch keinen kompletten Sommer erlebt, aber es scheint recht angenehm temperiert zu sein. Die Möbel sind zweckmäßig, aber etwas veraltet. Die Stühle scheinen hochwertig, jedoch für meinen Rücken nicht angenehm. Ich habe einen eigenen Stuhl mitgebracht (was anstandslos erlaubt wurde). Bei der Hardwareausstattung wird scheinbar etwas gespart und das gerade günstigere gekauft. Dadurch ergibt sich, gerade bei den Monitoren, ein etwas unruhiges Bild an "Monitorwäldern" bei den Mitarbeiter mit unterschiedlich großen und verschiedenen Bildschirmmodellen, was nicht sehr ästhetisch aussieht, mich persönlich aber nicht wirklich stört. Bei Softwareprodukten setzt man überwiegend auf eigene Produkte oder open source. Neue Mitarbeiter in der Entwicklung müssen sich zum Beispiel in die eigene Entwicklungsumgebung einarbeiten. Hier wäre eine Orientierung an gängigen Standards meines Erachtens effektiver.
Kommunikation
Es fehlen viele Informationen, die man zur Arbeit braucht. Die wahnsinnig umfassende und leistungsstarke Software ist fast nicht ausreichend zu dokumentieren und dadurch hat man kaum Möglichkeiten, sich die Informationen selbst zu beschaffen, außer langjährige Kollegen zu fragen. Diese sind immer sehr hilfsbereit und nehmen sich Zeit, jedoch ist das umfangreiche Wissen unter den Kollegen sehr breit gestreut. Man braucht schon einige Erfahrung, um selbst zu lernen, wem man welche Fragen stellen kann und auch ab wann man fragen sollte. Man versuchst natürlich sich erst selbst zu helfen und muss dabei entscheiden, wie viel Zeit man darin investieren kann. Hat man dann den richtigen Ansprechpartner gefunden, kann man aber sicher sein, dass er hilfsbereit und kompetent zur Seite steht. Informationen über Betriebsergebnisse habe ich noch nicht erhalten, das ist aber auch nichts, was ständig passieren muss und ich bin noch nicht sehr lange dabei.
Gleichberechtigung
Ich habe bisher nicht bemerkt, dass Frauen anders als Männer behandelt werden.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind wahnsinnig abwechslungsreich und zumeist spannend. Aufgrund der hohen Flexibilität der Software gibt es fast immer verschiedene Lösungsansätze für jede Aufgabenstellung, was selbst vermeintlich einfachen Anforderungen eine ungeahnte Tiefe verleihen kann. Das kann zwar etwas ärgerlich sein, verschafft aber eine hohe Befriedigung und Freude über die Lösungsfindung.
Gute Kollegen und zusammenhalt. Vorgesetze und Projektleitung fehlt es leider an Kompentenz
2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2016 im Bereich IT bei Breitenbach Software-Engineering GmbH in Möhnesee gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Arbeitskollegen, Büro Räume
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Projektplanung, Kommunikation, Ressourcen Planung und Verteilung, Personalführung.
Verbesserungsvorschläge
Für komplexe Projekte auch interne sollte ein Projektleiter eingesetzt werden, damit die vorhanden Ressourcen auch optimal eingesetzt werden. Konzepte sollten vom ganzen Team ausgearbeitet werden. Meetings um die interne Kommunikationen zu verbessern. Mitarbeiter motivieren ist besser als unter druck zu setzt. Ein paar Worte des Lobes erhöht auch das Arbeitsklima.
Arbeitsatmosphäre
Lob von Vorgesetzten war sehr selten. Es war eher so das die Mitarbeiter für die Fehlplanung verantwortlich gemacht werden. Nur haben diese leider keine Entscheidungsbefugnis.
Image
Die Firma hat viel Potenzial ist aber noch sehr unbekannt. Es sollte sich nach außen besser Präsentieren und sichtbarer werden. Ein moderne Webpräsenz sollte für ein Software Unternehmen ein must have sein!
Work-Life-Balance
Im Normalfall bekommt man Urlaub auch sehr Kurzfrisstig ohne Probleme. Es wird nach Gleitzeit gearbeitet und von den Arbeitszeiten ganz Ok. Kernzeit ist von 9 - 16 Uhr.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt keine Weiterbildung. Es gibt keine Kriterien für einen beruflichen Aufstieg.
Gehalt/Sozialleistungen
Die Gehälter sind ok und werden pünktlich bezahlt. Es werden keine Sozialleistungen angeboten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Dazu kann ich leider nichts sagen.
Kollegenzusammenhalt
Die Mitarbeiter sind freundlich und halten zusammen auch in schwierigen Situationen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich habe festgestellt das es kein unterschied macht wie lange man Betriebs zugehörig ist.
Vorgesetztenverhalten
Es werden unrealistische Ziele gesetzt. Projektplanung gegen unendliche Ressourcen, kann leider nicht zum Erfolg führen und bring nur die Mitarbeiter unnötig in Stresssituationen. Bei komplexen Projekten sollten Konzepte vom ganzen Team entwickelt werden und nicht von einer einzigen Person. Zudem sollte dann auch ein Projektleiter eingesetzt werden.
Arbeitsbedingungen
Arbeitsplätze sind vom Belüftung (Klimaanlage), Beleuchtung super. Leider wird bei der EDV Ausstattung für die Entwicklung gespart. Diese bekommen nicht einmal Whiteboards ins Büro. Zumindest haben die Programmierer nun zwei Monitore auch wenn diese oft als Altbeständen und ungleich sind.
Kommunikation
Leider hapert es sehr an der internen Kommunikation, man erfährt die wichtigsten Sachen nur im "Küchentalk". Einmal im Jahr werden die Ergebnisse kumuliert präsentiert. Leider werden die relevanten Themen von den Vorgesetzten geheim gehalten statt es offen zu kommunizieren.
Gleichberechtigung
Ich habe keine Benachteiligungen feststellen können. Frauen werden in allen Abteilungen gleichberechtigt eingesetzt.
Interessante Aufgaben
Wie schon beschrieben war die Projektplanung suboptimal und darum die Arbeitsbelastung erhöht.