kommt darauf an was erwartet wird
Gut am Arbeitgeber finde ich
Spannende Projekte, tolles Office, sehr tolles Officemanagement. Geschäftsführung zwischenmenschlich auf höchstem Niveau.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Überstunden wurden mir nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht ausgezahlt. Ein Freizeitausgleich wurde mir nicht angeboten.
Eine Nachzahlung durch Kilometerüberschreitung des Firmenwagens wurde aber eingefordert. Rückwirkend betrachtet, ein sehr schäbiges Verhalten.
Intransparenz bei Bonus und Karriere.
Nachtrag: Meine oben geschriebene Bewertung wurde anwaltlich angezweifelt. Das sagt dann doch sehr viel darüber aus, wohin die Reise geht und wie im Unternehmen mit Kritik umgegangen wird.
Verbesserungsvorschläge
1. Die teils negativen Bewertungen rühren glaube ich daher, dass neue Mitarbeiter teils völlig unrealistische Erwartungen an den Arbeitsalltag in einer Unternehmensberatung haben. Hier muss dringend schon in den Vorstellungsgesprächen klar gemacht werden, was es bedeutet, bei einer Unternehmensberatung zu arbeiten und abzuprüfen, ob der Bewerber das wirklich will. Mit einer 9to5 - Einstellung wird man schnell unglücklich.
2. Die Kriterien für Beförderungen sind nicht immer für jeden nachvollziehbar.
3. Wenn es in den Projekten zu Problemen kommt, insbesondere auf zwischenmenschlicher Ebene, reagieren und nicht abwarten, bis einem die "Sicherung" durchbrennt.
4. Berechnung des Bonus transparent gestalten.
5. Den Mitarbeitern die Wahl lassen, ob Überstunden über den Bonus ausbezahlt oder durch Freizeit ausgeglichen werden sollen.
Arbeitsatmosphäre
Man fühlt sich als Teil des Ganzen, mit- statt gegeneinander.
Work-Life-Balance
Je nach Projektphase viele Überstunden, eine Auszahlung oder Freizeitausgleich hat in meinem Fall nicht stattgefunden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
keine Mülltrennung, da würde mehr gehen. Elektrofahrzeuge als Dienstwagen waren keine Option.
Karriere/Weiterbildung
Wer Leistung zeigt, kann Karriere machen, Beförderungen waren aber teilweise schwer nachvollziehbar und wirkten willkürlich. Es gibt ein festes Set an Weiterbildungen und Zertifizierungen für alle neuen im Kollegium. Zusätzliche sind abhängig vom Projekteinsatz, wenn sinnvoll werden diese genehmigt.
Kollegenzusammenhalt
Jeder unterstützt, es muss aber aktiv nachgefragt werden. Sehr freundschaftlicher Umgang, zumindest intern. Mit den externen Kollegen (Freelancern) kann man im Projekt großes Glück haben, oder eben Pech.
Umgang mit älteren Kollegen
Die jenigen, mit denen ich arbeiten durfte wurden pfleglich behandelt.
Vorgesetztenverhalten
War für mich immer Tadellos. Selbst als ich aus gesundheitlichen Gründen die Kündigung einreichte, wurde mir mit Verständnis und Respekt begegnet und sehr sensibel gefragt, was noch machbar ist und wo ich entlastet werden muss. Edit: Bewertung, obwohl diese sachlich und Fair war, wurde anwaltlich angefochten. Das sollte zu Denken geben.
Arbeitsbedingungen
Tolles Büro an der Weinsteige mit Terrasse und schönem Ausblick. Wenn Büro voll belegt ist, wenig Platz und teilweise laut.
Kommunikation
Regelmäßiges Meeting mit Informationen über aktuelle Themen und Entwicklungen. Geschäftsführung nimmt sich Zeit und hat ein offenes Ohr.
Gehalt/Benefits
Abhängig der Erfahrungsstufe und dem Verhandlungsgeschick.
Gleichberechtigung
ich vermute, jedes Geschlecht verdient gleich.
Interessante Aufgaben
Projekte bei Großkonzernen sind eigentlich immer Spannend, hängt aber stark von der jeweiligen Abteilung beim Kunden ab.