Persönliche Empfehlung für Freiberufler: höchstens zwei Jahre
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sehr großes Netzwerk an Unternehmern und Entscheidungsträgern, einige sinnvolle Events, gute Kontakte, größtenteils sehr nette und hilfsbereite Kollegen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Freiberuflerverträge sind einseitig. Der Verband nutzt alle Vorteile, die ein Freiberufler bietet. Gleichzeitig begegnet er dem Freiberufler nicht auf Augenhöhe, sondern behandelt ihn/sie wie einen Angestellten. Attraktivere Konditionen für Freiberufler würden helfen, mehr erfahrene Fachleute zu gewinnen.
Verbesserungsvorschläge
Meine Meinung: Die Führungsebene braucht dringend frischen Wind und zwar auch mit erfahrenen, diversen und jüngeren Unternehmerinnen und Unternehmern statt mit ehemaligen oder amtierenden Politikern. Die Mischung macht's und die fehlt hier eindeutig. Es braucht eine Denkweise, die im Jahr 2026 angekommen ist.
Arbeitsatmosphäre
Durchschnitt
Kollegenzusammenhalt
Größtenteils gut.
Vorgesetztenverhalten
Ich habe persönlich die Erfahrung gemacht, dass sobald ein Vorhaben die Karrierepläne der, meiner Ansicht nach, stark politisch geprägten, antiquierten und homogenen Führungsebene berührt, oder auch nur der Eindruck entsteht, dass es das tut, wird es blockiert als unterstützt.
Interessante Aufgaben
Der Kontakt zu Unternehmern und Menschen macht mir persönlich riesigen Spaß. Wenn bloß auch die Bedingungen, die Führung und die Vision stimmen würden, hätte ich hier fünf Sterne vergeben.
Arbeitsbedingungen
Man sollte sich genau bewusst sein, worauf man sich einlässt. Es ist ein Freiberuflervertrag und aus meiner Sicht schützt er vor allem die Interessen des Verbandes, kaum die des Freiberuflers. Wegen des riesigen Netzwerks ist es für eine gewisse Zeit (max. 2 Jahre) sinnvoll. Auf Dauer war es für mich aber nichts.

