2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Aus meiner Sicht wäre es ein wichtiger Schritt, die Erfahrung und das Fachwissen der Mitarbeitenden stärker in Entscheidungen einzubeziehen. In den Teams steckt viel Know-how, das aktuell zu wenig genutzt wird. Eine offenere Kommunikation auf Augenhöhe und echtes Zuhören könnten die Qualität der Arbeit und die Motivation deutlich steigern.
Zudem wäre es aus meiner Sicht sinnvoll, erfahrene Führungskräfte mit klarer strategischer Kompetenz einzubinden, idealerweise ergänzt durch eine zusätzliche Geschäftsführung mit fundierter Branchenerfahrung. Das könnte helfen, dem Unternehmen wieder mehr Richtung und Stabilität zu geben.
Während meiner Zeit im Unternehmen hatte ich den Eindruck, dass der Fokus häufig auf weniger relevante Details gelegt wurde, anstatt sich auf die wirklich wichtigen Ziele zu konzentrieren. Entscheidungen wirkten oft kleinteilig, was Prozesse unnötig verkomplizierte und verzögerte. Zudem herrschte ein hoher Leistungsdruck, verbunden mit großer Verantwortung, auch in Situationen, in denen man selbst nur begrenzten Einfluss auf das Ergebnis hatte. Das empfand ich als belastend und wenig motivierend.
Das Image des Unternehmens ist nach außen hin noch in Ordnung, doch intern zeigt sich ein anderes Bild. Während der Wettbewerb zunehmend agiler und effizienter agiert, wirkt das Unternehmen in vielen Bereichen träge und rückwärtsgewandt. Obwohl der Name einst für Größe und Stabilität stand, ist heute davon nicht mehr viel übrig, die Organisation ist deutlich geschrumpft und hat über die Jahre an Substanz verloren.
Teilweise entsteht der Eindruck, dass Entscheidungen nicht im Sinne der Kunden getroffen werden. Statt sich als erfahrenes Unternehmen mit Tradition zu positionieren, wird versucht, sich als Start-up zu inszenieren, was weder zur Realität noch zur Unternehmensgeschichte passt. Besonders bedauerlich ist, dass dieser Wandel von den Verantwortlichen offenbar als Erfolg wahrgenommen wird. Aus meiner Sicht ist es traurig zu sehen, wie ein Unternehmen mit so viel Potenzial und Historie schrittweise abgebaut wurde.
Auch die Work-Life-Balance ließ meiner Meinung stark zu wünschen übrig. Die Arbeitsbelastung war dauerhaft hoch, Aufgaben stapelten sich, und es blieb kaum Raum für Erholung. Der psychische Druck war spürbar und wirkte sich auch auf das Privatleben aus, da man die Anspannung oft mit nach Hause nahm.
Weiterbildung und persönliche Entwicklung schienen im Unternehmen keine hohe Priorität zu haben. Es wurde wenig gefördert, und oft wirkte es so, als reiche der vorhandene Titel aus, um jede Aufgabe zu übernehmen, unabhängig von tatsächlicher Qualifikation oder Weiterentwicklung. Karrierechancen waren aus meiner Sicht stark eingeschränkt und nicht nachvollziehbar. Beförderungen schienen vor allem einem kleinen, vertrauten Kreis vorbehalten zu sein, in dem Männer deutlich überrepräsentiert waren. Das wirkte auf mich wenig transparent und demotivierend.
Gehalt war okay, ich kann mir auch denken warum
Die Branche ist naturgemäß nicht besonders umweltfreundlich, das ist nachvollziehbar. Umso wichtiger wäre es aus meiner Sicht, dass das Unternehmen aktiv Verantwortung übernimmt und Maßnahmen ergreift, um nachhaltiger zu agieren. Leider konnte ich während meiner Zeit keine nennenswerten Bemühungen in diese Richtung erkennen. Auch in der Kommunikation mit Kunden wurde kaum Aufklärungsarbeit geleistet, etwa zu umweltgerechter Anwendung oder Entsorgung der Produkte. Das Potenzial, hier einen positiven Beitrag zu leisten, blieb ungenutzt.
Das Team ist wirklich gut, dort sitzt auch sie Erfahrung. Meiner Meinung sollte man mehr auf diese hören.
Gibt es fast nicht und wenn sitzen diese selbst in der Führung.
Aus meiner Sicht mangelte es im Unternehmen an echter Führungskompetenz. Zwar gab es Personen mit entsprechenden Titeln, doch der Wille zur Weiterentwicklung, sowohl auf persönlicher als auch auf organisatorischer Ebene, war kaum erkennbar. Entscheidungen wirkten oft sprunghaft und wenig durchdacht: Was heute galt, konnte morgen schon wieder hinfällig sein. An Absprachen wurde sich häufig nicht erinnert, was zu Frustration und Unsicherheit führte.
Eine klare strategische Ausrichtung war für mich nicht erkennbar, gerade in herausfordernden Zeiten ein gravierender Mangel. Der vorgelegte Fünfjahresplan wirkte aus meiner Sicht wenig fundiert und erinnerte eher an ein Schulprojekt als an ein professionelles Zukunftskonzept. Insgesamt war das sehr ernüchternd und auf Dauer zermürbend.
Neuen Büros sind schön, aber auch laut. Kann sich schlecht konzentrieren.
In meiner Erfahrung war die interne Kommunikation leider sehr unstrukturiert. Wichtige Entscheidungen wurden oft nicht direkt von den Vorgesetzten kommuniziert, sondern eher über Umwege im Team bekannt. Statt klare Informationen in einem gemeinsamen Meeting zu vermitteln, wurden viele E-Mails verschickt, was häufig zu Missverständnissen und Verwirrung führte. Zudem hatte ich den Eindruck, dass sich an Absprachen später kaum noch jemand erinnerte, was die Zusammenarbeit zusätzlich erschwerte.
Meiner Meinung nicht vorhanden
Die Aufgaben waren meiner Meinung inhaltlich wenig spannend und boten kaum Entwicklungsmöglichkeiten. Besonders belastend war meiner Meinung jedoch die fehlende Struktur: Es gab keine klaren Rahmenvorgaben, sodass man viele Arbeitsschritte mehrfach mit der Führungskraft abstimmen musste. Selbst wenn man kurz vor dem Ziel stand, konnte es passieren, dass die Richtung am nächsten Tag wieder geändert wurde. Diese ständigen Kurswechsel ohne nachvollziehbare Begründung waren frustrierend und demotivierend. Insgesamt fehlte es nach meiner Meinung an klarer Führung und Verlässlichkeit im Arbeitsalltag.