10 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
10 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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10 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Montagmorgen, punkt 09:16 Uhr. Die Arbeitswoche beginnt und die HR-Maschine läuft bereits auf Hochtouren: Automatische Absage-Mail im Postfach. Kein Name, kein Ansprechpartner, stattdessen anonym gezeichnet vom gesichtslosen „Team Bewerbungsmanagement – Leistungsbereich Personalverwaltung“. Menschlichkeit? Wertschätzung? Fehlanzeige. Hauptsache, der Algorithmus hat wieder pünktlich vor dem ersten Kaffee abgearbeitet.
Ich habe mich auf eine Teilzeitstelle mit einer aus meiner Sicht perfekten Doppelqualifikation beworben: Als jahrelanger Marketing-Profi, ergänzt durch eine frische, zertifizierte Zusatzqualifikation als Betreuungskraft samt Praxiserfahrung in Pflegebereichen (u. a. Geriatrie und Intensivpflege) sowie im privaten Umfeld. Wer könnte sich besser in diese komplexe Materie eindenken, einarbeiten und einfühlen?
Doch statt eines kurzen Telefonats oder eines Blicks auf dieses Potenzial greift das eiskalte Schema F. Der Gipfel der Absurdität: Während man händeringend Personal sucht, fordert man mich in der Absage-Mail allen Ernstes auf, mich auf der Website selbst über Stellen zu informieren oder einen „Job-Alert“ einzurichten. Dass die Personalverwaltung meine eingereichten Zertifikate nicht einmal intern für den Pflegebereich abgleicht, zeigt nach meinem Eindruck reine Silo-Mentalität – die eine Hand weiß nicht, was die andere tut.
Der entlarvendste Punkt zum Schluss: Auf meine anschließende E-Mail, in der ich diese Anonymität und den unpersönlichen Umgang sachlich und konstruktiv hinterfragt habe, folgte nur eines: komplettes Schweigen. Wer nicht einmal die Größe besitzt, auf berechtigte Kritik zu antworten, unterstreicht nur, wie anonym und abgehoben dieser Apparat agiert.
Wer sich öffentlich über den Fachkräftemangel beklagt, aber qualifizierte Branchen-Insider im reiferen Erwerbsalter selbst für ein Teilzeit-Deputat per Knopfdruck abserviert und Feedback einfach aussitzt, hat in meinen Augen jegliche Glaubwürdigkeit verspielt. Ein Verband, der soziale Werte im Logo trägt, exekutiert hier ein Recruiting, das kälter und unpersönlicher kaum sein könnte.
Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber:
Treten Sie Bewerbern mit einem Gesicht und einem Namen gegenüber. Verstecken Sie sich nicht hinter anonymen Abteilungsbezeichnungen und schalten Sie die automatisierten Absage-Roboter ab. Wer mit Barmherzigkeit und Nächstenliebe wirbt, sollte Menschen nicht wie eine Aktennummer behandeln und auf konstruktives Feedback antworten, statt es stumm auszusitzen!
Es ist wenig wertschätzend dem Bewerber gegenüber im persönlichen Vorstellungsgespräch zu erzählen, dass man hofft, sich bei der ausgeschriebenen Position am Markt bedienen zu können, aber denkt, dass es eher schwierig wird. Vor allem, wenn man es danach nicht mals schafft, innerhalb von zwei Monaten nach dem Gespräch eine Rückmeldung zu geben. Für ein Unternehmen aus dem sozialen Bereich ist das besonders schade...
kommunikativ unterste Schublade
haben nicht verstanden, dass es nicht Aufgabe des Recruitings ist, dass abgesagte Bewerber einen schlechten Eindruck des Unternehmens bekommen
Die Mitarbeiter sollten beim Vorstellungsgespräch höflicher sein! Beim Probearbeiten erst recht. Ich hatte wenig später einen anderen Job gefunden der zu mir passt. Über einen Monat nach dem Probearbeiten kam dann auch eine 0815 Absage via Post...nach einem Vorstellungsgespräch kein guter Zug. Ich wollte Menschen helfen, nachdem ich gesehen habe wie unmenschlich und unhöflich dort alle waren, habe ich mich gegen Caritas entschieden
Bessere Vorbereitung, Wertschätzung und Professionalität zeigen
telefonierte für ein feedback ■ bekam die zusage eines anrufs ■ der kam natürlich nicht ■ stattdessen kam eine mail, die die absagemail nur unwesentlich variierte ■ bestätigte, dass weltanschaulich geprägte unternehmen (unternehmen kirchlicher, gewerkschaftlicher oder parteipolitischer träger) die schlechtesten arbeitgeber sind: sie zahlen am schlechtesten und haben den geringsten respekt vor mitarbeitern
Ein Bewerbungsgespräch per Video möglich machen
Der genannte Ansprechpartner sollte für Fragen auch telefonisch erreichbar sein, dies war aber nicht der Fall. Auch auf eine Mail wurde nicht geantwortet. Die Absage wurde dann über ein komplett andere/n Mitarbeiter/in versendet. Dies sorgt eher für Verwirrung und zeugt nicht von einem guten Recruitingvorgang und ist daher nicht empfehlenswert.
Zwischen Bestätigungsmail und Absage lagen 4 Wochen - alles gut, sehr freundlich.
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