Hohe Arbeitslast, schlechte Kommunikation und mangelnder Führungsstil erschweren langfristig gesundes Arbeiten.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorzuheben ist der starke Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich den problematischen Führungsstil und die mangelnde Transparenz. Zudem übt der Druck der Investoren einen hohen Stress auf die Mitarbeitenden aus, und das Unternehmen müsste sich dringend neu strukturieren, um die Arbeitslast zu reduzieren und ein gesünderes, nachhaltiges Arbeitsumfeld zu schaffen.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen sollte die Mitarbeitenden stärker wertschätzen und den Menschen wieder in den Mittelpunkt stellen. Zudem ist es dringend notwendig, die hohe Arbeitslast zu reduzieren, um langfristige Motivation, Gesundheit und Zufriedenheit zu sichern.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist derzeit sehr angespannt. Viele Kolleg:innen wurden gekündigt, wodurch eine spürbare Unsicherheit und Angst unter den verbleibenden Mitarbeitenden entstanden ist. Gleichzeitig ist die Arbeitsbelastung deutlich gestiegen, was den Druck erhöht und ein entspanntes, produktives Arbeiten erschwert.
Image
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen oft positiv und professionell, doch intern bröckelt das Image: Hoher Druck durch den Investor, Kommunikationsprobleme und keine Wertschätzung sorgen für eine andere, deutlich kritischere Realität
Work-Life-Balance
Eine ausgewogene Work-Life-Balance gibt es im Unternehmen nicht. Mitarbeitende arbeiten häufig täglich über 10 Stunden, Überstunden werden erwartet, und durch die zahlreichen Kündigungen ist die Arbeitslast weiter angestiegen, sodass sie kaum noch zu bewältigen ist.
Karriere/Weiterbildung
Nicht vorhanden.
Kollegenzusammenhalt
Trotz der Herausforderungen im Unternehmen ist der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen vorhanden, man unterstützt sich gegenseitig und versucht teamorientiert zu arbeiten.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Mitarbeitende werden im Unternehmen oft benachteiligt. Bei Kündigungen wird weder auf ihre Betriebszugehörigkeit noch auf die erschwerten Chancen auf dem Arbeitsmarkt Rücksicht genommen.
Vorgesetztenverhalten
Bei den Vorgesetzten zeigt sich eine klare Zwei-Klassen-Mentalität: Einige Mitarbeitende werden bevorzugt behandelt, während andere mit wenig Unterstützung und hohem Druck konfrontiert werden.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt in Ordnung, die Ausstattung entspricht dem Standard, bietet aber keine besonderen Vorteile oder moderne Extras. Grundlegende Arbeitsmittel sind vorhanden.
Kommunikation
Die Kommunikation im Unternehmen ist sehr eingeschränkt, wichtige Informationen werden selten geteilt, oder deutlich zu spät kommuniziert, was regelmäßig zu Missverständnissen führt. Zudem werden Termine, besonders von der Führungsebene, nur selten eingehalten, was eine klare und verlässliche Kommunikation zusätzlich erschwert.
Gehalt/Benefits
Die Gehälter liegen insgesamt unter dem Branchendurchschnitt. Gleichzeitig zeigt sich, dass bei dringendem Personalbedarf deutlich höhere Gehälter gezahlt werden, während langjährige Mitarbeitende trotz Bemühungen um eine Gehaltserhöhung keine Anerkennung erhalten und das Unternehmen hier wenig Einsicht zeigt.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung wird im Unternehmen nur unzureichend umgesetzt: Es gibt kaum Frauen in Führungspositionen, Aufstiegsmöglichkeiten werden nicht aktiv gefördert, und die bereits bestehende Zwei-Klassen-Mentalität verstärkt die Ungleichbehandlung zusätzlich.