2 von 5 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Flache Hierarchien, Gehalt ist ok, Eigeninitiative wird meistens gewertschätzt,
Das Büro ist einfach zu klein und die Arbeitsplätze sind unergonomisch und furchtbar.
Bitte nicht so Abgeklärt von der eigenen Meinung sein. Geht mehr auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter ein. Gewehrt ihnen einen Vertrauensvorschuss wenn es um Homeoffice geht. Die persönliche Ebene ist angenehm aber kein Benefit für Mitarbeiter.
Büro ist klein und Arbeitsplätze eher unbequem.
Kunden sind meistens sehr zufrieden. Es werden keine highend Produkte angeboten. passt also alles zum Konzept.
es gibt quasi keine geregelten Arbeitszeiten. Man muss da sein wenn man gebraucht wird. Das war jedoch im Vorhinein kommuniziert worden.
passt
Es wird versucht eine persönliche Beziehung aufzubauen die jedoch keine Rolle mehr spielt wenn es zu Konflikten kommt. Die beiden Chefs sind meiner Meinung nach zwar gute Menschen, die jedoch ihre Wirkung auf andere Menschen falsch einschätzen. Druck auf die Geschäftsführung wird gerne nach unten weitergereicht.
Büro ist zu klein. Homeoffice zum cutten ist nicht gerne gesehen.
verbesserungswürdig
für den Start ist es ok.
ist ok
passt schon
Lob gibt es prinzipiell gar nicht und wenn, dann fühlt sich das eher erzwungen an. Das Klima wirkt insgesamt auch eher eisig. Entweder man wird 3 Wochen komplett ignoriert, oder es sind sehr hierarchische Meetings, in dem man seine eigene Meinung entweder gar nicht einbringen kann, oder wenn danach gefragt wird, kann das schon mal abgegrätscht werden, weil es nicht in den Kram der Führung passte. Alternativ konnte man sich aufgrund nicht vorhandener Möglichkeit sich vorzubereiten keine Meinung bilden, was dann natürlich auch falsch war.
Das Beste, was ich über die Unternehmensführung gehört habe war, dass es früher lauter in den Meetings war.
Wie gesagt, ich stehe noch in Kontakt mit meinen Kollegen, die während meiner Zeit da waren. Und die (kununu-tauglichen) Aussagen dazu waren: "Du bist noch da?" "Das hältst du aber lange aus!" "Warum?" "Alter!"
Stell dich auf Arbeit am Wochenende ein, auf Events am Abend bis spät in die Nacht und das alles ohne zeitlichen Ausgleich, oder unter Einhaltung der Arbeitsschutzgesetze. Ich habe bis zu 20 Stunden an einem Tag erlebt und etliche male eine Unterschreitung der Schutzzeiten, um rechtzeitig ein Projekt fertig zustellen. An sich nichts unerwartetes in einer Videoagentur, aber um endlich mal ein Danke und ein Lob zu hören, muss man schon die 29 Stunden innerhalb von 2 Tagen wegrocken.
Um zeitlichen Ausgleich muss man sich schon selbst kümmern. Allerdings ist das dann nicht selbstverständlich, dass man diesen Zeitlichen Ausgleich auch bekommt.
Auch Urlaubsanfragen, die man mehrere Monate vorher anfragt, werden teilweise weniger als eine Woche vorher erst zugesagt, auch wenn es sich um einen Brückentag handelt.
Home Office gibts eigentlich nicht.
Intern keine Chance, Fortbildende können kein Geld ins Unternehmen bringen und wenn man schon einiges an Videoschnitt beherrscht, lernt man auch nichts Neues dazu. Kommst du mit einem sehr geringen Skillset, bringen dir deine Kollegen alles Erdenkliche bei.
Gehalt okay und immer pünktlich.
Benefits? Was ist das? (Abgesehen von Wasser, Süßes und einer Kapsel-Kaffeemaschine, das sind für einige Unternehmen ja auch schon Benefits...Auch hier vorausgesetzt, dass Kapseln und Naschis gekauft werden.)
Das Team wurde schon gut zusammengestellt. Sonst wäre ich auch nicht so lange geblieben. Gemeinsam gegen Oben läuft halt. Kontakt wird auch nach der Flucht hochgehalten.
Gibt es nur bedingt. Der langjährigste Mitarbeiter kennt den Chef schon seit 20+ Jahren. Wertschätzung und Respekt sind aber auch ihm gegenüber nicht zu finden. Tatsächlich wird er in aller Regelmäßigkeit lautstark zurecht gewiesen, häufiger als die kürzer Beschäftigten. Das konnte man im ganzen Büro hören (wir sind eine 4 Mensch Klitsche gewesen mit einem großen Raum und einem Chef-Büro hinter einer nicht schalldämmenden Glastür)
Schau dir die anderen Texte an und setze es in das Verhältnis zu der Aussage der Geschäftsführung, "dass es völlig normal ist in der Medienbranche, alle 5 bis 6 Monate sich neu zu orientieren."
Außerdem läuft die Kommunikation primär per WhatsApp und gerne auch per ChatGPT erstellt. Das hilft zumindest in sofern, dass man sich dann nicht direkt anhören muss, keine Ahnung vom Job zu haben oder für den Burnout der CEO verantwortlich zu sein (Die Belegschaft, die sich das anhören durfte, war zu dem Zeitpunkt 3, 3,5 und 6 Monate im Unternehmen. Highperformer ^^). Zugegebener Maße wurde das so direkt zwar nicht gesagt, aber der Subtext war unmissverständlich.
Auch Nachrichten während einer Krankschreibung sind normal. Aber natürlich nicht mit irgendwelchen Genesungswünschen oder ähnlichen Floskeln, sondern um darauf hinzuweisen, dass am ersten Tag der Krankmeldung eine Bescheinigung zugeschickt werden muss (ist ja nicht so, dass das inzwischen elektronisch und automatisiert läuft), oder um sich anzuhören, wie viele Projekte noch offen stehen und wir ja nur 2 Videomaker sind, die beide krank sind, und wir das jetzt lösen sollen.
Der Apple Mac läuft solide, das eine MacBook Pro der Firma läuft super. Die Schreibtische sind Küchen-Arbeitsplatten mit 60cm tiefe, so sitzt man in einer konzentrierten Haltung gnadenlos zu dicht vorm Bildschirm. Die Stühle sind nicht darauf ausgelegt länger als 2 Stunden in ihnen zu sitzen. Du hast die Auswahl zwischen dem Kinderzimmer IKEA Ei Bürostuhl oder einem Wipp Konferenzstuhl (kann man beides so googlen, falls die Beschreibung nicht reicht ;) ). In der Chefetage stehen übrigens zwei richtige Zucker-Bürostühle und vernünftige Tische.
Das Videoequipment ist sehr gut (Cam und Gimbal top notch) bis solide. Wie bereits erwähnt, liegt die Ausrichtung auf kleine und schnelle Projekte für jeden, weswegen das Equipment sehr stringent runterreduziert auf das Notwendigste ist.
Da kann es schon mal passieren, dass dir ins Gesicht gesagt wird, dass es egal ist was man denkt, nur die Ansicht der GF zählt.
Auch der Ton ist eher die eines Hundes, den man auf die Rute getreten ist. Sehr blaffend, sehr vorwurfsvoll, gerne laut. Und das gerne auch vor der versammelten Mannschaft - in diesem Fall Freelancer, die wir dazu gebucht haben.
Wenn man dann aber mit guten Argumenten kommt, wird auch gerne das Thema ansatzlos gewechselt oder das Gespräch einfach beendet.
Zudem haben sich die Angestellten nach etwa 75% der sogenannten Meetings noch mal am Arbeitsplatz zusammengefunden, um die wichtigsten W Fragen zu erörtern. Was wird von uns gewollt? Wer soll das übernehmen? Wie machen wir das am schlausten? Dadurch ist es oft vorgekommen, dass man viele Stunden Arbeit investiert hat, nur um dann in einem Folgemeeting quasi an den Pranger gestellt zu werden. Da saßen wir dann zusammen vor dem Fernseher und haben uns die Ergebnisse angeschaut und nach Meinung gefragt. Grundsätzlich ist das schon legitim das so zu tun, aber die Moderation ist dann super entscheidend.
Wir wurden alle gleich respektlos behandelt.
Tolle Kunden, okaye Aufgaben. Die Unternehmensvorgabe ist halt auf Geschwindigkeit ausgelegt. Bloß nicht zu viel machen, nicht übertreiben, einfach bubb-bubb-bubb aneinander hauen. Dafür zahlt der Kunde nicht.