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2 von 5 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Kollegenzusammenhalt
kununu Score: 2,1Weiterempfehlung: 0%
Score-Details

2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Geht schlimmer, geht aber auch besser

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flache Hierarchien, Gehalt ist ok, Eigeninitiative wird meistens gewertschätzt,

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Büro ist einfach zu klein und die Arbeitsplätze sind unergonomisch und furchtbar.

Verbesserungsvorschläge

Bitte nicht so Abgeklärt von der eigenen Meinung sein. Geht mehr auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter ein. Gewehrt ihnen einen Vertrauensvorschuss wenn es um Homeoffice geht. Die persönliche Ebene ist angenehm aber kein Benefit für Mitarbeiter.

Arbeitsatmosphäre

Büro ist klein und Arbeitsplätze eher unbequem.

Image

Kunden sind meistens sehr zufrieden. Es werden keine highend Produkte angeboten. passt also alles zum Konzept.

Work-Life-Balance

es gibt quasi keine geregelten Arbeitszeiten. Man muss da sein wenn man gebraucht wird. Das war jedoch im Vorhinein kommuniziert worden.

Kollegenzusammenhalt

passt

Vorgesetztenverhalten

Es wird versucht eine persönliche Beziehung aufzubauen die jedoch keine Rolle mehr spielt wenn es zu Konflikten kommt. Die beiden Chefs sind meiner Meinung nach zwar gute Menschen, die jedoch ihre Wirkung auf andere Menschen falsch einschätzen. Druck auf die Geschäftsführung wird gerne nach unten weitergereicht.

Arbeitsbedingungen

Büro ist zu klein. Homeoffice zum cutten ist nicht gerne gesehen.

Kommunikation

verbesserungswürdig

Gehalt/Benefits

für den Start ist es ok.

Gleichberechtigung

ist ok

Interessante Aufgaben

passt schon


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

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Red-Flag-Festival zum Weglaufen!

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Design / Gestaltung in Hamburg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Lob gibt es prinzipiell gar nicht und wenn, dann fühlt sich das eher erzwungen an. Das Klima wirkt insgesamt auch eher eisig. Entweder man wird 3 Wochen komplett ignoriert, oder es sind sehr hierarchische Meetings, in dem man seine eigene Meinung entweder gar nicht einbringen kann, oder wenn danach gefragt wird, kann das schon mal abgegrätscht werden, weil es nicht in den Kram der Führung passte. Alternativ konnte man sich aufgrund nicht vorhandener Möglichkeit sich vorzubereiten keine Meinung bilden, was dann natürlich auch falsch war.
Das Beste, was ich über die Unternehmensführung gehört habe war, dass es früher lauter in den Meetings war.

Image

Wie gesagt, ich stehe noch in Kontakt mit meinen Kollegen, die während meiner Zeit da waren. Und die (kununu-tauglichen) Aussagen dazu waren: "Du bist noch da?" "Das hältst du aber lange aus!" "Warum?" "Alter!"

Work-Life-Balance

Stell dich auf Arbeit am Wochenende ein, auf Events am Abend bis spät in die Nacht und das alles ohne zeitlichen Ausgleich, oder unter Einhaltung der Arbeitsschutzgesetze. Ich habe bis zu 20 Stunden an einem Tag erlebt und etliche male eine Unterschreitung der Schutzzeiten, um rechtzeitig ein Projekt fertig zustellen. An sich nichts unerwartetes in einer Videoagentur, aber um endlich mal ein Danke und ein Lob zu hören, muss man schon die 29 Stunden innerhalb von 2 Tagen wegrocken.

Um zeitlichen Ausgleich muss man sich schon selbst kümmern. Allerdings ist das dann nicht selbstverständlich, dass man diesen Zeitlichen Ausgleich auch bekommt.

Auch Urlaubsanfragen, die man mehrere Monate vorher anfragt, werden teilweise weniger als eine Woche vorher erst zugesagt, auch wenn es sich um einen Brückentag handelt.

Home Office gibts eigentlich nicht.

Karriere/Weiterbildung

Intern keine Chance, Fortbildende können kein Geld ins Unternehmen bringen und wenn man schon einiges an Videoschnitt beherrscht, lernt man auch nichts Neues dazu. Kommst du mit einem sehr geringen Skillset, bringen dir deine Kollegen alles Erdenkliche bei.

Gehalt/Benefits

Gehalt okay und immer pünktlich.
Benefits? Was ist das? (Abgesehen von Wasser, Süßes und einer Kapsel-Kaffeemaschine, das sind für einige Unternehmen ja auch schon Benefits...Auch hier vorausgesetzt, dass Kapseln und Naschis gekauft werden.)

Kollegenzusammenhalt

Das Team wurde schon gut zusammengestellt. Sonst wäre ich auch nicht so lange geblieben. Gemeinsam gegen Oben läuft halt. Kontakt wird auch nach der Flucht hochgehalten.

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt es nur bedingt. Der langjährigste Mitarbeiter kennt den Chef schon seit 20+ Jahren. Wertschätzung und Respekt sind aber auch ihm gegenüber nicht zu finden. Tatsächlich wird er in aller Regelmäßigkeit lautstark zurecht gewiesen, häufiger als die kürzer Beschäftigten. Das konnte man im ganzen Büro hören (wir sind eine 4 Mensch Klitsche gewesen mit einem großen Raum und einem Chef-Büro hinter einer nicht schalldämmenden Glastür)

Vorgesetztenverhalten

Schau dir die anderen Texte an und setze es in das Verhältnis zu der Aussage der Geschäftsführung, "dass es völlig normal ist in der Medienbranche, alle 5 bis 6 Monate sich neu zu orientieren."

Außerdem läuft die Kommunikation primär per WhatsApp und gerne auch per ChatGPT erstellt. Das hilft zumindest in sofern, dass man sich dann nicht direkt anhören muss, keine Ahnung vom Job zu haben oder für den Burnout der CEO verantwortlich zu sein (Die Belegschaft, die sich das anhören durfte, war zu dem Zeitpunkt 3, 3,5 und 6 Monate im Unternehmen. Highperformer ^^). Zugegebener Maße wurde das so direkt zwar nicht gesagt, aber der Subtext war unmissverständlich.

Auch Nachrichten während einer Krankschreibung sind normal. Aber natürlich nicht mit irgendwelchen Genesungswünschen oder ähnlichen Floskeln, sondern um darauf hinzuweisen, dass am ersten Tag der Krankmeldung eine Bescheinigung zugeschickt werden muss (ist ja nicht so, dass das inzwischen elektronisch und automatisiert läuft), oder um sich anzuhören, wie viele Projekte noch offen stehen und wir ja nur 2 Videomaker sind, die beide krank sind, und wir das jetzt lösen sollen.

Arbeitsbedingungen

Der Apple Mac läuft solide, das eine MacBook Pro der Firma läuft super. Die Schreibtische sind Küchen-Arbeitsplatten mit 60cm tiefe, so sitzt man in einer konzentrierten Haltung gnadenlos zu dicht vorm Bildschirm. Die Stühle sind nicht darauf ausgelegt länger als 2 Stunden in ihnen zu sitzen. Du hast die Auswahl zwischen dem Kinderzimmer IKEA Ei Bürostuhl oder einem Wipp Konferenzstuhl (kann man beides so googlen, falls die Beschreibung nicht reicht ;) ). In der Chefetage stehen übrigens zwei richtige Zucker-Bürostühle und vernünftige Tische.

Das Videoequipment ist sehr gut (Cam und Gimbal top notch) bis solide. Wie bereits erwähnt, liegt die Ausrichtung auf kleine und schnelle Projekte für jeden, weswegen das Equipment sehr stringent runterreduziert auf das Notwendigste ist.

Kommunikation

Da kann es schon mal passieren, dass dir ins Gesicht gesagt wird, dass es egal ist was man denkt, nur die Ansicht der GF zählt.
Auch der Ton ist eher die eines Hundes, den man auf die Rute getreten ist. Sehr blaffend, sehr vorwurfsvoll, gerne laut. Und das gerne auch vor der versammelten Mannschaft - in diesem Fall Freelancer, die wir dazu gebucht haben.
Wenn man dann aber mit guten Argumenten kommt, wird auch gerne das Thema ansatzlos gewechselt oder das Gespräch einfach beendet.
Zudem haben sich die Angestellten nach etwa 75% der sogenannten Meetings noch mal am Arbeitsplatz zusammengefunden, um die wichtigsten W Fragen zu erörtern. Was wird von uns gewollt? Wer soll das übernehmen? Wie machen wir das am schlausten? Dadurch ist es oft vorgekommen, dass man viele Stunden Arbeit investiert hat, nur um dann in einem Folgemeeting quasi an den Pranger gestellt zu werden. Da saßen wir dann zusammen vor dem Fernseher und haben uns die Ergebnisse angeschaut und nach Meinung gefragt. Grundsätzlich ist das schon legitim das so zu tun, aber die Moderation ist dann super entscheidend.

Gleichberechtigung

Wir wurden alle gleich respektlos behandelt.

Interessante Aufgaben

Tolle Kunden, okaye Aufgaben. Die Unternehmensvorgabe ist halt auf Geschwindigkeit ausgelegt. Bloß nicht zu viel machen, nicht übertreiben, einfach bubb-bubb-bubb aneinander hauen. Dafür zahlt der Kunde nicht.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Oliver ZapelGeschäftsleitung

Es gibt Bewertungen, die weniger über ein Unternehmen aussagen als über die inneren Kämpfe, Erwartungen und Enttäuschungen eines Menschen. Wir möchten diese Rückmeldung daher nicht nur sachlich, sondern auch mit einem kleinen Blick auf die menschliche Ebene beantworten - denn Zusammenarbeit ist immer ein Beziehungsgeschehen, nie nur eine technische oder organisatorische Frage.

Wir wissen, dass Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Lebenssituationen und Belastungen zu uns kommen. Manche befinden sich auf dem Weg, Stabilität aufzubauen. Andere hoffen darauf, in einem neuen Umfeld die Bedeutung und Struktur zu finden, die ihnen zuvor gefehlt hat. Wir haben in der Vergangenheit oft bewusst Chancen gegeben. Auch dort, wo andere Arbeitgeber vielleicht vorsichtiger gewesen wären. Und wir stehen auch heute noch hinter dieser Grundhaltung.

Gleichzeitig erleben wir in solchen Fällen leider nicht selten ein ähnliches Muster:
Wenn Erwartungen, Selbstbild und Realität kollidieren, entsteht manchmal ein innerer Druck, der sich nach außen entlädt. Nicht aus Bosheit, sondern aus Überforderung. Und Menschen, die in sich selbst um Orientierung ringen, greifen dann gelegentlich zu Maßnahmen wie beispielsweise Nachkarten über öffentlichen Bewertungen, um ihre Sicht der Dinge zu stabilisieren oder innere Konflikte zu erklären.

Wir stellen in solchen Situationen fest:
Die Kritik richtet sich oft weniger gegen das Unternehmen als vielmehr gegen ein eigenes Empfinden von Überforderung, Enttäuschung oder Versagen. Gefühle, die wir als Arbeitgeber gar nicht bewerten, sondern nur versuchen können zu begleiten. Wir haben in der Vergangenheit viele Male versucht, unterstützend, geduldig und schützend einzuwirken, intern Konflikte abzufangen und Kolleginnen und Kollegen einzubeziehen, um Defizite gemeinschaftlich aufzufangen. Nicht alles davon ist für den Betroffenen direkt sichtbar, und vieles davon bleibt bewusst interne Fürsorgearbeit.
Dass aus diesen Bemühungen im Rückblick dennoch ein solch negatives Bild entsteht, bedauern wir. Ebenso bedauern wir, dass manche Menschen gerade dann nach außen ausholen, wenn sie innerlich nicht weiterwissen. Dieses Phänomen ist nicht neu. Es begleitet Arbeitgeber jeden Tag, und doch trifft es uns immer wieder persönlich, weil Vertrauen und Loyalität für uns keine leeren Begriffe sind.

Zu den konkreten Vorwürfen möchten wir lediglich festhalten, dass viele der dargestellten Abläufe nicht mit der tatsächlichen Dokumentation, den internen Gesprächen oder den gelebten Prozessen übereinstimmen. Wir werden aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes keine Details veröffentlichen. Aber wir widersprechen den zentralen Behauptungen klar und nachdrücklich.

Abschließend möchten wir etwas Grundsätzliches sagen:
Wir wünschen jedem Menschen, der bei uns gearbeitet hat und auch denen, die mit ihrer Zeit bei uns hadern die Kraft, ihren Weg zu finden. Manchmal ist Kritik der Versuch, mit sich selbst ins Reine zu kommen. Und manchmal ist sie ein Spiegel für etwas, das tiefer liegt als eine berufliche Situation.
Wir bleiben unseren Werten treu: faire Chancen, klare Strukturen, gegenseitiger Respekt.
Und wir behalten uns rechtliche Schritte vor, wenn Grenzen des Zulässigen überschritten werden.