Lieber arbeitslos bleiben und weiter bewerben, als nochmal hier zu arbeiten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass ich nicht mehr dahin muss.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
So gut wie alles.
Verbesserungsvorschläge
Eigentlich sollte das Unternehmen einfach nur zu machen. Der Gründer tut so, als wäre er einer der reichsten Menschen der Welt und ist absolut überheblich. Der Geschäftsführer ist ein Fähnchen im Wind, der heute so macht und morgen so und die Mitarbeiter sind falsch.
Arbeitsatmosphäre
Ich saß in der letzten Ecke an einem eigentlich improvisierten Arbeitsplatz, ohne Fenster und mit alten PC und mindestens genauso altem Equipment.
Kommunikation
Man muss wissen, dass die Firma einen Gründer hat, der aber wiederum einen Geschäftsführer eingestellt hat und um diesen zu kontrollieren, hat er seinen Vater als externe Person eingestellt. Mit dem Geschäftsführer bin ich relativ gut klargekommen, wenn sowohl der Gründer als auch die externe Person nicht da waren. Waren diese anwesend, war der Geschäftsführer nur ein Fähnchen im Wind.
Kollegenzusammenhalt
Gibt es nicht. Innerhalb der Firma herrschen Intrigen und ich wurde gekündigt, weil ich den Job meines anderen Kollegen nicht machen wollte, den sie eigentlich kündigen wollten.
Work-Life-Balance
Arbeitszeit ist strikt von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr mit 1 Stunde Pause, auch am Freitag.
Vorgesetztenverhalten
Geschäftsführer war ein Fähnchen im Wind, der permanent vom Gründer des Unternehmens herabgestuft wurde und das so auch an seinen Mitarbeitern ausließ.
Interessante Aufgaben
Aufgaben waren langweilig, System war absolut veraltet, es gab keine Einlernphase, sondern „Learning by doing“, daher konnte man von Anfang an eigentlich nur alles falsch machen. Ich musste ständig irgendwelche belanglosen Excel-Listen machen, die danach nie wieder verwendet wurden oder von Anfang an nichts gebracht haben.
Gleichberechtigung
Gibt es nicht. Jeder Mitarbeiter wird gleich wertlos behandelt.
Umgang mit älteren Kollegen
Egal ob jung oder alt, jeder ist gleich wertlos.
Arbeitsbedingungen
Ich saß an einem improvisierten Arbeitsplatz mit altem Equipment in einer dunklen Ecke. Das sagt eigentlich schon alles.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Gibt es nicht. Es werden schlichtweg Mülltonnen deutschlandweit eingesammelt, in denen verwendete Tintenpatronen und Tonerkartuschen sind. Diese werden einfach nur nach Funktionsfähigkeit und Marke im Lager sortiert und dann entweder neu befüllt oder geschreddert und zu etwas Anderem gemacht.
Gehalt/Benefits
Gehalt war okay. Hätte ich gewusst, wie das hier abläuft, hätte ich von Anfang an mehr verhandelt, da es sich weniger wie ein Gehalt, sondern mehr Schmerzensgeld angefüllt hat.
Image
Es gibt kaum einen Mitarbeiter, der länger als zwei Jahre dabei ist.
Karriere/Weiterbildung
So etwas gibt es nicht. Es gibt 1,2 oder 3 Mitarbeiter im Büro, 2-3 Mitarbeiter im Lager und die Geschäftsführung als auch den Unternehmensgründer.