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d-fine 
GmbH
Bewertungen

56 von 213 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,6Weiterempfehlung: 65%
Score-Details

56 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Fairer Arbeitgeber

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei d-fine in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegen, Umgang mit Mitarbeitern allgemein, Energiecluster, Gehalt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Staffing Chaos und wenig Berücksichtigung von individuellen Entwicklungswünschen

Verbesserungsvorschläge

Mehr themenspezifische Weiterbildungen (ie data analytics Konzepte)

Arbeitsatmosphäre

D-fine ist eine Beratung - es gibt wie überall sehr schwierige Kunden und Projekte, da kann die Atmosphäre auch angespannt sein. Firmenintern und unter Kollegen ist die Atmosphäre jedoch sehr kollegial und entspannt. Der gemeinsame Hintergrund hilft.

Image

Die Kunden mit denen ich zusammengearbeitet haben schätzen D-fine enorm für die Qualität der Consultants.

Work-Life-Balance

Für den Paygrade ist die Balance meistens sehr gut. Natürlich ist aber die Erwartung da Extrameilen zu gehen, denn das gehört zum Job. Dadurch gibt es Phasen wo das Privatleben bei mir zumindest leidet. Es gibt aber auch Kunden und Bereiche wo das besser ist und wenn man thematisch flexibel ist, kann man auch bei D-fine eine Balance finden. Ich persönlich gehe lieber die Extrameile, weil mich meine Projekte bisher stets weitergebracht und interessiert haben.

Karriere/Weiterbildung

MBA Programme wurden kürzlich eingeschränkt, sind aber weiterhin möglich.
Auf Consultant Ebene gibt es kaum angebote für Weiterentwicklung die einem aktiv vorgeschlagen werden. Ich habe mich proaktiv gekümmert und dabei festgestellt dass die Firma das meistens unterstützt (Bücher kaufen, Kurse belegen, selbst etwas ausprobieren und die Kosten einreichen…)

Kollegenzusammenhalt

Wie oben beschrieben gut.

Vorgesetztenverhalten

Meine Manager und Partner waren bisher sehr angenehm.

Arbeitsbedingungen

Die Büros sind zentral und modern und die Reisekostenregelung ist sehr großzügig.
Reisekosten können mit der Firmenkarte bezahlt werden und werden noch vor Abbuchung zurückerstattet. Mein Gehalt kam noch nie zu spät, oft ein paar Tage zu früh.
Firmenhandy kann privat genutzt werden.
Wirklich sehr gut insgesamt.

Kommunikation

Überwiegend ist die Kommunikation sehr wertschätzend. Wenn man Infos benötigt findet man immer jemanden der einem weiterhilft. Insbesondere das Backoffice ist hier hervorzuheben. Die Firma könnte sich etwas mehr um die Kommunikation bezüglich Staffings und Beförderungen bemühen. Ich erfahre oft erst wenn das Projekt schon fast losgeht von meinem Staffing.

Gehalt/Benefits

Trotz kürzlicher Senkung der Gehaltsstruktur ist das Gehalt sehr gut.

Gleichberechtigung

Ich habe bisher keine Benachteiligung meinerseits festmachen können. Natürlich gibt es auch hier „unconscious bias“, wie überall. Leider ist der Frauenanteil nicht besonders hoch.

Interessante Aufgaben

Ich hatte bisher sehr interessante Projekte. Das ist aber nicht zu verallgemeinern, mir kommt schon vor, dass ich auch Glück hatte. Manche Kollegen die ich kenne hängen auch länger mal in Projekten fest, die sehr langweilig sind.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Naja, als erster Job ganz okay. Mehr aber auch nicht

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei d-fine in Frankfurt am Main gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Greifen ihnen ungenehme Bewertungen auf Kununu an.

... und jetzt lügen sie auch noch im Kommentar unter diesem Beitrag mit den folgenden Worten
"Wir möchten klarstellen, dass d-fine weder gerichtlich oder anwaltlich gegen kununu-Bewertungen vorgeht. Allerdings erinnern wir manchmal an die Einhaltung der kununu-Regeln, damit die Fairness gewahrt bleibt."

Arbeitsatmosphäre

Keine Betriebsräte, kein Aufsichtsrat [Stand 2025-01-10]


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

4Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Wir möchten klarstellen, dass d-fine weder gerichtlich oder anwaltlich gegen kununu-Bewertungen vorgeht. Allerdings erinnern wir manchmal an die Einhaltung der kununu-Regeln, damit die Fairness gewahrt bleibt.

An alle Autorinnen und Autoren von fairem Feedback: Wir sehen Kommentare bei kununu als wertvollen Input, diskutieren eure Kritik und nutzen diese, um d-fine noch besser zu machen. Danke für euer Feedback!

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

kann viel besser sein

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich IT bei d-fine GmbH (Frankfurt am Main / Deutschland) in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Gehalt war überdurchschnittlich. Flexible Standorte und Homeoffice Möglichkeit.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Arbeitgeber könnte durch eine faire Behandlung aller Mitarbeiter, eine freundlichere Kommunikation und die Förderung eines stärkeren Teamzusammenhalts verbessert werden. Es ist wichtig, dass alle Mitarbeiter gleichermaßen respektiert und fair behandelt werden. Eine freundliche Kommunikation trägt zu einem positiven Arbeitsumfeld bei, während eine Kultur des Teamzusammenhalts die Motivation und Produktivität steigern kann. Durch diese Maßnahmen kann das Unternehmen nicht nur die Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöhen, sondern auch langfristig von einer verbesserten Arbeitsleistung profitieren.

Verbesserungsvorschläge

Faire Umgang mit Arbeitnehmern. Freundliche Kommunikation. Teamzusammenhalt Kultur fehlt leider.

Arbeitsatmosphäre

Arbeitsatmosphäre war sehr gut. Man kann Homeoffice immer machen.

Work-Life-Balance

Arbeitsstunden waren passend.

Kollegenzusammenhalt

Der Mangel an Zusammenhalt innerhalb des Teams war bedauerlicherweise deutlich spürbar. Trotz gemeinsamer Ziele und Projekte fehlte es oft an einem Gefühl der Verbundenheit und des Zusammenhalts unter den Mitarbeitern. Dies äußerte sich in einem Mangel an Teamgeist und einer spürbaren Distanz zwischen den Kollegen. In einigen Fällen war die Atmosphäre sogar unangenehm und befremdlich, was das Arbeitsklima negativ beeinflusste. Es schien, als ob die zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb des Teams nicht ausreichend gepflegt wurden, was zu einer spürbaren Kluft zwischen den Mitarbeitern führte. Ein stärkerer Fokus auf Teamarbeit, Team Building-Aktivitäten und eine offene Kommunikation hätten dazu beitragen können, ein positives und unterstützendes Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich die Mitarbeiter gegenseitig unterstützen und motivieren können.

Vorgesetztenverhalten

Im Hinblick auf das Verhalten der Vorgesetzten möchte ich gerne spezifisch auf die Kommunikation eingehen. Es gab Situationen, in denen die Kommunikation seitens der Vorgesetzten als angespannt und unprofessionell empfunden wurde. Dies äußerte sich in einer Reihe von Faktoren, darunter ein Mangel an klarer und effektiver Kommunikation sowie eine gelegentliche Unberechenbarkeit im Umgang mit Mitarbeitern. Die Art und Weise, wie Anweisungen oder Feedback übermittelt wurden, war nicht immer konstruktiv und transparent, was zu Verwirrung und Unsicherheit innerhalb des Teams führte. Darüber hinaus war die Kommunikation zuweilen inkonsistent, was zu Missverständnissen und Fehlkommunikationen beitrug. Eine verbesserte Kommunikation seitens der Vorgesetzten hätte dazu beigetragen, ein positiveres und produktiveres Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem die Mitarbeiter sich unterstützt und respektiert fühlen.

Kommunikation

Die Kommunikation seitens meiner Vorgesetzten war gelegentlich von Spannungen und einem Mangel an Professionalität geprägt. Dies zeigte sich insbesondere in Situationen, in denen klare Anweisungen oder Erwartungen nicht angemessen kommuniziert wurden. Es gab Momente, in denen die Kommunikation unklar oder inkonsistent war, was zu Verwirrung und Frustration bei den Mitarbeitern führte. Darüber hinaus wurde in manchen Fällen Kritik oder Feedback in einer wenig konstruktiven Weise geäußert, was das Arbeitsumfeld belastete und das Vertrauen in die Führungsebene beeinträchtigte. Eine verbesserte Kommunikation von Seiten der Vorgesetzten hätte dazu beigetragen, Missverständnisse zu minimieren und ein produktiveres und harmonischeres Arbeitsumfeld zu schaffen.

Interessante Aufgaben

In meinem Projekt hatte ich einen Monat lang fast keine Aufgaben.

Im Rahmen meines Projekts gab es während eines Zeitraums von etwa einem Monat eine bemerkenswerte Unterbrechung in der Zuweisung von Aufgaben. Dies führte dazu, dass ich während dieser Zeit nur begrenzte oder gar keine Arbeitsaufgaben hatte. Diese Situation war herausfordernd, da ich meine Zeit und Fähigkeiten nicht optimal einsetzen konnte, um zum Projektziel beizutragen. Es war frustrierend, nicht aktiv am Fortschritt des Projekts beteiligt zu sein und meine Fähigkeiten nicht vollständig einzubringen. Eine kontinuierliche und angemessene Zuweisung von Aufgaben wäre wünschenswert gewesen, um sicherzustellen, dass ich mein Potenzial voll ausschöpfen und einen konstruktiven Beitrag zum Projekt leisten konnte.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

3Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

IT-Dienstleister mit Schwerpunkt im Finanzwesen

3,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei d-fine GmbH in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeitsatmosphäre für Consultants, die weitestgehend frei von Ellenbogen und meist auf Inhaltliches fokussiert ist
Die unkomplizierten Einstiegsmöglichkeiten für Naturwissenschaftler, auch wenn sie (zu) lange an der Uni waren

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

d-fine sieht sich selbst als quantitative Management-Beratung, tritt aber zu einem großen Teil als IT-Dienstleister für Risiko-Systeme auf. Meist werden die Mitarbeiter Vollzeit auf Kundenprojekte rund um solche Systeme verkauft, die sich teils jahrelang hinziehen und sehr schnell eintönig werden können. Ein Investment in berufsrelevante Hard oder Soft Skills der Mitarbeiter jenseits des aktuellen Projekts findet kaum statt. Dadurch versperrt sich d-fine selbst den Weg aus seiner Nische herauszuwachsen, selbst in Bereiche wie Data Science oder AI, obwohl jedes Jahr Dutzende geeignete Bewerber rekrutiert werden.

Verbesserungsvorschläge

Ausarbeitung klarer Leitlinien, wie sich die d-fine-DNA in Anforderungen an Führung und inhaltliche Arbeit übersetzt
Ausarbeitung klarer Bedingungen, die für eine Beförderung zum Senior Consultant oder Manager erfüllt werden müssen
Ein monatlicher Feedbackprozess, der Mitarbeitenden explizite Hinweise zur eigenen Weiterentwicklung gibt.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hängt sehr stark vom jeweiligen Kunden ab. Es gibt Kunden, die eine professionelle und produktive Arbeitsatmosphäre pflegen, die sich dann auch auf die Projekte überträgt. Genauso gibt es aber auch Projekte, die sich anfühlen wie zähe Teergruben oder die immer wieder in unproduktives Chaos verfallen.

Image

d-fine ist außerhalb seiner Nische praktisch unbekannt. Bei den bestehenden Kunden ist das Image positiv und man weiß zu schätzen, dass der typische d-fine-Berater starke analytische Fähigkeiten und IT-Affinität mitbringt. Allerdings beschränkt sich die Wertschätzung auch häufig genau darauf, sodass d-fine für die Implementierung von Risiko-IT-Projekten vielfach gesetzt aber bei fachlichen oder strategischen Fragen schnell außen vor ist.

Work-Life-Balance

d-fine ist eine Beratung. Dennoch bleibt für Consultants die Wochenarbeitszeit auf vielen Projekten absolut im Rahmen. Vor Corona kam in vielen Fällen jede Woche die Anreise am Montagmorgen, die Abreise am Freitagnachmittag und die Hotelaufenthalte dazwischen obendrauf. Was nach Corona die übliche Mischung aus Anwesenheit beim Kunden und Home Office ist, wird sich zeigen und vermutlich auch stark vom Kunden abhängen. Die Arbeitsbelastung für Manager ist mitunter sehr viel höher als 40 Stunden, wenn man weiter Karriere in der Firma machen will.

Karriere/Weiterbildung

Innerhalb der Firma ist die Karriere zunächst sehr gut und läuft praktisch automatisch bis zum Manager, auch ohne überdurchschnittliche Leistung. Die formalen Weiterbildungen, die d-fine anbietet, sind interessant und großzügig, ändern beim Absprung aber nichts daran, dass man durch langandauernde und eintönige Projekte wenig relevante Berufserfahrung gesammelt hat. Ein Wechsel zum Kunden, dessen IT-System man inzwischen auswendig kennt, ist in der Regel möglich. Als mögliche Führungskraft kommt man aber nicht in Frage. Die mangelnde Bekanntheit von d-fine macht einen Absprung außerhalb der d-fine-Kunden nicht einfacher.

Gehalt/Benefits

Das Einstiegsgehalt ist vergleichsweise gering, steigert sich aber über die Zeit in mehr oder weniger fixen Schritten und ist ab Senior Consultant sehr attraktiv.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

d-fine ist eine Beratung. Der einzig nennenswerte Umwelteinfluss der Firma ist die Reisetätigkeit. Hier sind Flüge zum Teil unvermeidbar. Wenn es eine Wahl zwischen Flug und Zug gibt, liegt diese im Wesentlichen beim betroffenen Mitarbeiter. Grundsätzlich werden alle Mitarbeiter fair behandelt und gut bezahlt.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Consultants ist meist okay, da man sich durch den gemeinsamen naturwissenschaftlichen Hintergrund nicht unähnlich ist und der Arbeitsalltag frei von Ellenbogen ist. Letzteres liegt auch daran, dass der Beförderungsprozess bis zum Manager fast ausschließlich von der Verweildauer in der Firma abhängt. Durch den mangelnden Druck stagnieren aber nicht wenige Kollegen professionell und können mitunter unzuverlässig sein. Manager geraten eher in Konfliktsituationen miteinander, wenn es z.B. um das Aufteilen von Umsätzen auf ihre jeweiligen Umsatzziele geht.

Umgang mit älteren Kollegen

d-fine ist eine Beratung. Das Prinzip Up-or-Out wird zwar nicht annähernd so hart gespielt wie in der Strategieberatung und die Mitarbeiterfluktuation ist auch geringer als bei den Big Four. Unterm Strich bleiben aber nur Partner über viele Jahre in der Firma, während der Rest sich bei Zeiten anderweitig umsieht. Eingestellt werden zum Großteil Uniabgänger nach Master oder Promotion. Aber auch langjährige Postdocs finden bei d-fine einen Berufseinstieg außerhalb der Universität.

Vorgesetztenverhalten

Der Umgangston bei d-fine ist allgemein freundlich und offene Konflikte mit Vorgesetzten selten. Allerdings investiert die Firma sehr wenig in die Führungskompetenz ihrer Mitarbeiter und befördert auch Mitarbeiter ohne jede Führungskompetenz zum Manager. Sehr viele Manager sind überfordert und lassen die Dinge einfach laufen, was für kleine Teams mit kompetenten Consultants und klarem Projektauftrag angenehm ist, aber unter anderen Umständen schnell im Chaos münden kann.

Arbeitsbedingungen

Der von d-fine gestellte Laptop und das Handy sind absolut angemessen. Im Home Office hat man es selbst in der Hand, beim Kunden vor Ort kann vom Einzelbüro bis zum lärmerfüllten Großraumbüro, das sich im Sommer mangels Klimaanlage auf über 30 Grad erhitzt, alles dabei sein. Dass man sich beim Kunden mit anderen Beratungen, um die Arbeitsplätze streiten muss oder der Kunde einem notwendige Software oder Zugänge vorenthält, kommt auch vor. Das Management von d-fine neigt bei solchen Problemen eher zu Durchhalteparolen als effektiver Unterstützung.

Kommunikation

Man arbeitet als Consultant in der Regel Vollzeit für einen einzigen Kunden und hat währenddessen meist keinen Kontakt zu Kollegen auf anderen Projekten oder im Office. Informationen aus der Geschäftsführung werden zwar regelmäßig geteilt, sind aber sehr oberflächlich. Da die Kontaktpunkte so wenige sind, identifiziert man sich mitunter stärker mit dem jeweiligen Kunden als mit d-fine. Für Feedback gibt es einen Regeltermin pro Jahr, der aber nicht immer produktiv ist.

Gleichberechtigung

Die Frauenquote bei d-fine ist sehr niedrig, weil fast ausschließlich naturwissenschaftliche Uni-Absolventen recruitet werden, die sich für Beratung interessieren. Daher bewerben sich sehr viel mehr Männer als Frauen. d-fine ist aber für Frauen definitiv offen und behandelt alle Mitarbeiter fair mit Fokus auf die Arbeitsleistung. Die Firma ist insgesamt vergleichsweise egalitär. So gilt zum Beispiel für alle Mitarbeiter vom Neueinsteiger bis zum Partner die gleiche Reisekostenlinie.

Interessante Aufgaben

Es gibt die Projekte zu AI, Data Science usw., mit denen d-fine um Bewerber wirbt, durchaus. Es sind aber vergleichsweise wenige. Ein üblicher d-fine-Projekteinsatz zieht sich über mehr als ein Jahr und dreht sich um Risiko-IT-Systeme, die es einzuführen, upzugraden, oder für irgendeine regulatorische Anforderung zu konfigurieren gilt. Die Projektaufgaben sind dabei eher technisch als fachlich. Monatelange Einsätze als Linienmitarbeiter beim Kunden sind nicht ausgeschlossen.

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Wie langweilig können Aufgaben und Projekte eigentlich sein?

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei d-fine GmbH (Frankfurt am Main / Deutschland) in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt, Sonderzahlungen, gesellschaftliche Verantwortung, Weiterbildungen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Projekte, Aufgaben, Führungsqualitäten, Kollegenzusammenhalt

Verbesserungsvorschläge

Zuteilung auf Projekte nach Interessen und weniger nach Verfügbarkeit. Es gibt nichts schlimmeres als monatelang auf Projekten festzuhängen, an denen man selber gar kein Interesse hat, weil das Thema langweilig oder uninteressant ist, oder die Aufgaben einseitig, repetitiv oder monoton sind.

Zwingt eure Projektmanager mehr dazu den Teamgedanken in den Fokus zu rücken. Gerade in der Anfangsphase von Projekten. In einem Team arbeitet es sich so viel angenehmer, als wenn es nur eine stumpfe Ansammlung von Kollegen ist, die keinerlei Verbindung zueinander haben und verspüren.

Arbeitsatmosphäre

Kaum/Kein Teambuilding, Pandemie-bedingt eigentlich nur aus dem eigenen Homeoffice. Entsprechend unkollegial ist das Arbeiten. All das sorgt für keine angenehme Arbeitsatmosphäre. Wenn man nicht an einem Bürostandort wohnt, hat man quasi auch wenig Möglichkeiten sich zu vernetzen oder mit Kollegen in Kontakt zu kommen.

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Man wird beim Kunden schon meist als Nerd wahrgenommen und teilweise belächelt, jedoch für die Qualität der Arbeit geschätzt und geachtet.

Work-Life-Balance

Es ist halt auch eine Beratung. Spontane Termine am frühen Morgen oder späten Abend. Wenn Dinge fertig werden müssen, dann geht’s auch bis spät in die Nacht. Man ist Dienstleister und hat sich nach dem Kunden zu richten, auch wenn das am eigenen Ende zu Kompromissen führt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man ist bemüht möglichst nachhaltig im Bezug auf die Umwelt zu sein. Trotzdem kenne ich Kollegen, die regelmäßig ins Flugzeug steigen für einzelne Tage beim Kunden.

Karriere/Weiterbildung

Sehr sehr striktes Beförderungssystem. Man hat das Gefühl durch gute Arbeit gar nicht so viel bewegen zu können an seiner eigenen Karriere. Das nimmt irgendwo auch die Motivation sich besonders hervorzutun, da das auch selten geschätzt wird, sondern schnell als „normal“ angesehen und abgetan wird.

Die angebotenen Weiterbildungsprogramme sind vielfältig und gut.

Kollegenzusammenhalt

Kommt immer drauf an, ob man mit den Kollegen warm wird. Hilfsbereit sind die meisten. Jedoch ist ohne wirkliches kennenlernen auch der Spirit unter den Kollegen extrem eingeschränkt. Es entsteht auch kein wirkliches Team Gefühl, jeder arbeitet für sich. Wenn es Probleme gibt hilft man sich gelegentlich, aber eigentlich auch nur als letzter Ausweg. Die wenigsten Kollegen wollen Schwächen vor anderen Kollegen preisgeben. Private Gespräche finden quasi nie statt, so dass man auch dort nie auf eine andere Ebene mit Kollegen kommt. Eine Verbesserung dieses Zustandes wird auch von kaum einem Manager gefördert oder angeregt.

Vorgesetztenverhalten

Fachlich waren alle Vorgesetzten sehr gut. Jedoch merkt man, dass viele kaum Zeit haben und sich auch selten Zeit nehmen für das Team und die alltägliche Arbeit. Man hat kaum Austausch mit seinen Vorgesetzten. Es gibt einmal jährlich Jahresgespräche. Die Bewertung der eigenen Arbeit findet meist auch nur einmal pro Jahr statt und das in einem eher nichtssagenden Gespräch. Teambuilding wurde bereits thematisiert und generell ist die soziale Komponente der Führungsarbeit bei vielen eher schwach ausgeprägt. Wenn etwas nicht nach Plan läuft, oder nicht nach den Vorstellungen des Managers, dann wird das auch gern lautstark und offen kommuniziert, gern auch Mitarbeiter bloß gestellt oder für Fehler verantwortlich gemacht.

Arbeitsbedingungen

Büros sind schick, wenn auch für Leute ohne Wohnsitz am Bürostandort meist nicht relevant. Die bereitgestellten Geräte sind absoluter Standard.

Kommunikation

Absolutes Minimum. Einmal im Monat kommuniziert das Top-Management. Projekt intern läuft die Kommunikation auch eher schwierig. Kommunikation außerhalb des Projektes findet eigentlich gar nicht statt.

Gehalt/Benefits

Gehalt und besonders die Gehaltsanpassungen sind wirklich grandios. Auch die Sonderzahlungen in Krisenzeiten gilt es zu loben.

Gleichberechtigung

Zumeist sehr gut. Schwarze Schafe mit gewissen Klischees und Rollenbildern hat man sicherlich überall.

Interessante Aufgaben

Man kann im wesentlichen das machen, wofür der Kunde gerade keine Leute hat oder abstellen möchte. Viel zu oft sind es langweilige und monotone Aufgaben. Ein ewiges Abarbeiten simpelster Aufgaben, bei denen man sich schon fragt, wofür man hier überhaupt studiert und am Ende sogar in einem quantitativen Fach promoviert hat.

Vor allem da es auch im kompletten Kontrast zu den beworbenen Tätigkeiten und Aufgaben steht.

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Kooperative und kompetente Beratung mit einendem (Ausbildungs)hintergrund

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei d-fine GmbH (Frankfurt am Main / Deutschland) in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Aufgaben
Kollegen
nicht vertraglich zu erwartende Leistungen (Corona-Zahlungen, Umgang mit Homeoffice, Arbeitsausstattung, Merch, Gesundheitsvorsorge, ...)
individuelle Vereinbarungen sind immer möglich

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fluktuation: Leider ist wie bei vielen Beratungen die Arbeit für viele nur eine Phase ("Beratung wollte ich 2-3 Jahre machen - und bin dann doch 10 geblieben"), so dass liebe Kollegen irgendwann Ex-Kollegen sind. Die Fluktuation ist geringer als bei anderen Beratungen aber trotzdem vorhanden.

Keine Kinderbetreuung: nur Kooperation mit pme Familienservice um bei Betreuungssuche oder Notfallbetreuung zu unterstützen jedoch keine Kooperation um eigene U3/Ü3-Plätze anbieten zu können.

Arbeitsatmosphäre

Durch den ähnlichen Hintergrund aller d-fine-ler besteht eine gemeinsame Basis mit Vertrauen in die Fähigkeiten des Anderen (Sonst wäre der/diejenige nicht dabei bzw. noch da). Diese Wertschätzung zieht sich durch alle Ebenen und sorgt für kollegialen Zusammenhalt, keine Scheu sich gegenseitig in persönlich noch unbekannten Gebieten zu unterstützen, zusammen zu lernen oder zu fördern.

Ausnahmen gibt es natürlich immer (und die können im Einzelfall bei Zusammentreffen mehrer unglücklicher Umstände leider auch mal dazu führen, dass von 30 Einsteigern eine Person wieder freiwillig geht) aber ich habe bisher nur gute Erfahrungen mit Vorgesetzten und Kollegen gemacht.
Durch ein Kollegennetzwerk (Mentoring-Programm für die ersten Jahre, einen schnellen Kontaktaufbau innerhalb der Firma durch die gemeinsame Anfangszeit einer Anfängerrunde, neue Kontakte auf gemeinsamen Projekten, Kunden, Veranstaltungen, Schulungen oder in der Kaffeeküche) sollten solche Einzelfälle aber der Vergangenheit angehören da genügend Ansprechpartner für eventuelle Probleme vorhanden sind.

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Wir sind kompetent und finden uns gut ;-)

Work-Life-Balance

Urlaub kann in Abhängigkeit von den Projekterfordernissen (hängt von Einschätzung und Standing des Projektmanagers ab) jederzeit genommen werden.
Die Arbeitszeiten bewegen sich für eine Beratung im normalen bis guten Rahmen: Überstunden werden je nach Projekt und Kunde und betreuendem Manager/Partner "erwartet mit Gruppendruck" oder "freiwillig und in Maßen" gearbeitet. Hier gilt: Anfangs Glück haben oder später die richtigen Weichen stellen damit das mittelfristig zu den eigenen Wünschen passt.
Auf die Familie wird soweit Rücksicht genommen wie das als Beratung möglich ist. Es werden verschiedene Arbeitsmodelle/-verträge angeboten um mobileren und weniger mobilen Kollegen gerecht zu werden.

Karriere/Weiterbildung

Persönlichkeitsentwicklung naja..
Weiterbildung top
Karriere gut
Entfaltungsmöglichkeiten mit eigenen Ideen gut

Gehalt/Benefits

pünktlich, gutes Gehalt, Sozialleistungen durchschnittlich
(Fitnessstudio, Dienstwagen, -fahrrad, BU-Versicherungen etc. als Angebot vorhanden aber i. A. nicht besonders empfehlenswert

Umwelt-/Sozialbewusstsein

zertifiziert klimaneutrale Firma.... und das als Beratung mit typischerweise viel Reisetätigkeit etc. Außerdem auch soziale Förderung und Bezug von ökologischem Essen, Papier etc.

Kollegenzusammenhalt

Kollegen neutral, objektiv, themenorientiert aber auch offen für persönliche Ebene und Austausch. Ehrliche und direkte Kommunikation möglich

Umgang mit älteren Kollegen

Es werden auch ältere Hochschulabsolventen (z.B. mit längerer Post-Doc-Phase oder aus einem Habilitations-Track) eingestellt und geschätzt. Menschen 55+ sind jedoch kaum/nicht? vorhanden

Vorgesetztenverhalten

persönliche Einschätzung zu meinen Vorgesetzten: bisher super, transparent, realistisch, nachvollziehbar, wenn auch nicht immer wie gewünscht entschieden wurde

Arbeitsbedingungen

Büros auf dem neusten Stand, gute Ausstattung, kein Verbesserungspotential bekannt

Kommunikation

Kommunikation innerhalb der Firma sehr gut durch regelmäßige Firmenveranstaltungen, Regeltermine, Monatsberichte. Benötigte Informationen können auch direkt angefordert werden: Ansprechpartner sind vorhanden und greifbar

Gleichberechtigung

Keine Benachteiligung von Frauen in der Firma aber
- keine Anerkennung von Elternzeit als "andere Tätigkeit mit Erfahrungsgewinn, die der Firma zu Gute kommt" - jede andere Tätigkeit außerhalb der Firma würde in einem Wiedereinstellungsgespräch bewertet und zu einer höheren Position als vor der zeitweisen Verlassen der Firma führen können.
- Aufstiegschancen sind deutlich von der Wochenstundenzahl abhängig. Personen, die familiär bedingt nicht Vollzeit oder 40/50-Stunden arbeiten können, stehen nicht alle Karrierepfade offen.
- Unbewusstes schlechtes Verhalten gegenüber Kolleginen kommt durchaus in Einzelfällen vor (Anbaggern, unangemessene Kommentare, etc.) Hier gibt es auch mal schlechte Wahrnehmung ("Ich bin ein Mann, mir ist es nicht aufgefallen") oder mangelndes aktives Ansprechen ("Ich bin ein Mann, mich hat es gestört wie derjenige über Frauen/dich gesprochen hat, aber ich wollte es nicht ansprechen, bin ja keine Frau" oder noch schlimmer "Schön dass du es gesagt hast, aber da kann man nichts machen, Augen zu und durch")
Alle wollen sich auf die Arbeit konzentrieren können, statt es zu thematisieren, auch die betroffenen Frauen.

Interessante Aufgaben

Eigener Bereich kann beeinflusst werden, Arbeitsbelastung kann in geringem Umfang beeinflusst werden (Stopp-Sagen muss man selbst)

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Arbeitgeber-Kommentar

Vielen Dank für dein insgesamt sehr positives Feedback. Danke auch, dass du unter dem Punkt „Gleichberechtigung“ einen kritischen Punkt ansprichst. Schlechtes Verhalten gegenüber Kolleginnen – bewusst oder unbewusst - ist für uns unakzeptabel. Diese Art von Erfahrungen soll keines unserer Teammitglieder machen müssen. Wir möchten unbedingt, dass hier auch Einzelfälle wahrgenommen, aktiv angesprochen und letztlich abgestellt werden.
Gerne würden wir deshalb direkt mit dir in Verbindung treten, um diesen Fall besser zu verstehen und dafür zu sorgen, dass solche Vorkommnisse sich nicht wiederholen. Bitte melde dich gerne direkt bei mir, der Frauen- bzw. Gleichstellungsbeauftragten oder beispielsweise auch der Diversity & Inclusion-Arbeitsgruppe (Adressen im Intranet) oder gerne auch indirekt über deine/n Mentor/-in oder eine andere Vertrauensperson, wenn du anonym bleiben möchtest.

Vielen Dank und liebe Grüße

Franziska Bartenwerfer

Sehr guter Einstieg für MINT Absolventen

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei d-fine GmbH in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Riesiges Reservoir an hoch intelligenten motivierten Mitarbeitern. Bisschen arrogant weil ich selber einer bin, ist aber so, ich schwör :).

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ist noch nicht so renommiert dass einem die Recruiter die Tür einlaufen wenn man d-fine im Lebenslauf stehen hat.

Arbeitsatmosphäre

Kann in Prinzip auf jedem Projekt anders sein. Bisher habe ich hier aber nur sehr gute Erfahrungen gemacht.

Image

Größte Schwäche meiner Meinung nach. In bestimmten Bereichen bei Banken schon bekannt, aber außerhalb davon praktisch überhaupt nicht. Obwohl wir ja eigentlich eine der größten deutschen Beratungen sind. Hier gibt es noch viel Potential nach oben.

Work-Life-Balance

Für eine Beratung echt okay. Ich komme auf zirka 43 Stunden wochenschnitt übers letzte Jahr gemittelt.

Karriere/Weiterbildung

Große, teilweise sehr teure Weiterbildungen (Master, MBA, CFA, FRM,...) werden komplett bezahlt inkl. Sonderurlaub. Da gibt's nix zu meckern.

Gehalt/Benefits

Auf Consultant Level ist es okay, aber nicht top. Ab Senior Consultant dann richtig stark. In Deutschland bei Beratungen zahlen dann eigentlich nur noch die großen Strategie Kitschen mehr.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wir haben so ein "Klima-Neutral-Zertifikats-Dingens". Kenn mich da nicht so aus, klingt aber gut :). Denke mehr kann man von einer Beratung nicht verlangen.

Kollegenzusammenhalt

Siehe Arbeitsatmosphäre. Ich habe bisher auf meinen Projekten sehr positive Erfahrungen mit den Kollegen gemacht.

Umgang mit älteren Kollegen

Lang gediente Kollegen sind meistens Partner, man hat also nicht wirklich eine Wahl ob man sie mit Respekt behandelt :)

Vorgesetztenverhalten

Bisher tadellos, gerade in schwierigen Situationen.

Arbeitsbedingungen

Im Moment sehr viel von zu Hause aus. Die Büros sind aber eigentlich sehr schön. Es könnte noch ein bisschen mehr Büros geben meiner Meinung nach, da wird aber gerade dran gearbeitet.

Kommunikation

Wird von einigen Kollegen gelegentlich kritisiert. Ich finde es aber okay.

Gleichberechtigung

Bisher ist mir hier nichts negatives aufgefallen. Ich bin allerdings auch ein Mann.

Interessante Aufgaben

Naja, was ist schon "interessant". Wer denkt er geht in die Beratung und macht ständig irgendwelche super spannenden Sachen, hat glaube ich, eine falsche Vorstellung von Beratung.

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Potenzial top - Realität eher eine herbe Enttäuschung

2,0
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei d-fine GmbH in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Potenzial wäre so groß. Ich kenne wenig Unternehmen mit einem solchen Pool an quantitativem und technischem Wissen. Viele meiner Kollegen sind die smartesten Menschen, die mir bisher begegnet sind ...

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

... ABER man vergeudet unglaublich viel des Potenzials. Erstaunlich, dass man mit rund 1.000 MINTlern immer noch ein "Hidden Champion" im Bereich Analytics und Data Science ist. Man müsste selber ein Vorreiter für diese Themen sein, gerade wenn man sich anschaut, wie alle Konzerne nach solchen Profilen suchen. Warum sind dann so viele Projekte so weit weg von der Firmenphilosophie? Warum hat man so wenig Einfluss auf die Projekteinsätze, die einen in der eigenen Entwicklung voran bringen? Warum legt man so wenig Wert auf das Netzwerken und den zwischenmenschlichen Kontakt der Angestellten?
Es gibt so wenig womit man sich identifizieren kann. Ein Abschied von d-fine fällt deshalb auch nicht wirklich schwer, da man kaum Bindung zum Unternehmen gewonnen hat.

Arbeitsatmosphäre

Es lastet ein unfassbarer, dauerhafter Druck auf den Angestellten. Man muss einfach permanent Leistung abliefern. Tut man dies aus welchen Gründen auch immer nicht, wird man recht schnell von anderen Kollegen oder der Projektleitung relativ direkt mit seinen Fehlern und Schwächen konfrontiert, teilweise auch bloß gestellt. Ein solches Verhalten führt oftmals zu Frust und teilweise auch zu Angst vor Fehlern und es raubt langfristig den Spaß an der Arbeit.

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Vermarktung und Realität passen einfach nicht zusammen. Das bemerken auch viele Kollegen relativ schnell. Mir sind wenige Kollegen begegnet, die wirklich positiv über die Firma gesprochen haben. Die meisten sind dann doch enttäuscht, weil sie mit anderen Erwartungen zu d-fine gekommen sind. Analytisch-quantitativ steht drauf, ist aber zu selten auch drin.

Work-Life-Balance

"Für eine Beratung ist es okay." ist das, was man von allen Kollegen häufig hört. Die Wochenenden sind meist tatsächlich arbeitsfrei, aber bis dahin nimmt die Arbeit fast die ganze Zeit in Anspruch, da man sowohl früh morgens, als auch spät abends noch Meetings und Telefonate führen muss.

Karriere/Weiterbildung

Ich rede nicht von den Weiterbildungsprogrammen, da man dafür recht lange in der Firma bleiben muss, um daran zu partizipieren. Vielmehr denke ich an die On-the-Job Weiterentwicklung und die individuelle Karriere innerhalb von d-fine. Da muss ich sagen, dass in meinen Projekten am Anfang viel zu lernen war, was auch klar ist, wenn man quasi ohne Vorwissen auf Projekteinsätze geschickt wird. Jedoch flacht die Lernkurve dann auch schnell ab, wenn man erstmal das Wesentliche gelernt hat, da über die Zeit wenig Neues kommt und mehr repetitive Aufgaben durchgeführt werden. Oftmals haben diese Aufgaben und Projekteinsätze auch gar nichts mit den eigenen Zielen und Vorstellungen zu tun, so dass man das Gefühl hat sich in einer Sackgasse zu befinden.

Kollegenzusammenhalt

Gering. Ich war in meiner Zeit bei d-fine, aufgrund der Corona Pandemie, nur selten mit Kollegen persönlich in Kontakt. Dadurch, dass alle kreuz und quer über Deutschlang hinweg verteilt wohnen, müsste man sich an zentralen Orten (z.B. den Offices) treffen. Auch wenn man es selber angeregt hat, wurden solche Vorschläge von anderen Kollegen oder Managern häufig blockiert. So habe ich manche meiner Kollegen nie persönlich getroffen. Auch der Austausch zwischen anderen Projekten ist sehr spärlich, gerade wenn man wenig Leute kennt und beschränkt sich auf die wenigen Conventions im Jahr, die dann ebenfalls ausschließlich online stattfanden.

Umgang mit älteren Kollegen

Es werden selten ältere Kollegen eingestellt - es sind doch fast ausschließlich direkte Absolventen der Universität (Master/Promotion). Ansonsten werden ältere Kollegen geschätzt, da es meist eben auch Manager oder sogar Partner sind. Ältere Kollegen auf Consultant Level kenne ich persönlich nicht.

Vorgesetztenverhalten

Fachlich sind alle Vorgesetzten wirklich top und zählen zur Spitze ihres Themas. Menschlich jedoch mangelt es einigen an einem gewissen Gespür und entsprechenden Fähigkeiten. Wie oben beschrieben, steht Teambuilding nicht im Fokus der Vorgesetzten. In meinen Augen tragen vor allem auch die Vorgesetzten die Verantwortung für die eher unangenehme Arbeitsatmosphäre. Man hat auch nicht das Gefühl, dass ein offenes Ohr für die Probleme und Sorgen, gerade von Neueinsteigern, vorhanden ist.

Arbeitsbedingungen

Meine Arbeitsbedingungen entsprechen genau dem, wie ich mir mein Homeoffice selber einrichte und meine Arbeitsbedingungen gestalte. Man bekommt ein Smartphone und einen Laptop - beides Standardgeräte für einen entsprechenden Einsatz.

Kommunikation

Alles virtuell, Kameras werden dabei typischerweise ausgeschaltet gelassen. So weiß ich bis heute nicht, wie manche Kollegen überhaupt aussehen und das obwohl man über Monate zusammen gearbeitet hat. Von der Firmenleitung wird in regelmäßigen Abständen "nach unten" kommuniziert. Die Kommunikation zwischen den Projekten, Themenbereichen, etc. ist aber absolut mangelhaft. Man hängt in der eigenen Projektblase, vielleicht hat man noch etwas Kontakt zu den Miteinsteigern, aber das Netzwerken in der Firma ist extrem schwer und wenig ausgeprägt. Wie soll man da effektiv die für einen interessanten Bereiche herausfinden und mögliche Kontakte knüpfen?

Gehalt/Benefits

Man möchte jetzt wohl nachbessern (habe ich gehört), aber in meiner Zeit war das Gehalt eher unterdurchschnittlich - gerade mit Promotion.

Gleichberechtigung

Bei der Karriere wird nicht unterschieden, ob man männlich oder weiblich ist. Zumindest ist mir nichts in diese Richtung aufgefallen. Jedoch muss auch angemerkt werden, dass die allgemeine Frauenquote bei d-fine sehr gering ist - gerade auch im Management und unter den Partnern. Woran das liegt und wie sich Frauen bei d-fine fühlen, kann ich nicht beurteilen.

Interessante Aufgaben

Für mich die größte Diskrepanz zwischen Außendarstellung und Realität. Ich habe mich z.B. sehr für Finanzmathematik und Data Science interessiert - damit wirbt man immerhin ja auch exzessiv. Die Realität war dann zumindest bei mir (und bei vielen meiner Miteinsteiger) soweit davon entfernt, dass ich einfach nur extrem enttäuscht wurde. Hinterlegt man dann intern seine Wünsche, dann muss man auf nächste Projekteinsätze warten - und das kann sich gut und gern mal mehrere Monate oder auch Jahre hinziehen, wenn ein Projektmanager, bzw. Kunde einen nicht gehen lassen möchte, oder aber zum Zeitpunkt des nächsten Staffings gerade kein entsprechendes Projekt verfügbar ist. So arbeitet man dann voller Frust an Aufgaben weiter, die einen gar nicht interessieren, was sowohl für die eigene Arbeitsleistung, als auch das Projektergebnis nicht gerade förderlich sein kann.

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Beratungstypische Überbelastung mit eingeschränkten Entwicklungsmöglichkeiten

1,9
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei d-fine GmbH in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Toller Bewerbungsprozess, unglaublich interessante und intelligente Kollegen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es ist d-Fine eigentlich relativ egal, was ein Einsteiger kann und was er gern machen möchte. Wichtig ist nur, dass der Consultant den entsprechenden quantitativen Background hat, so dass man ihn gemäß der Firmenphilosophie als exzellenten quantitativen Berater teuer verkaufen kann.

Dass man dann als promovierter Physiker/Mathematiker oftmals völlig überqualifiziert oder falsch qualifiziert ist für die Projektaufgaben ist der Firma dabei nicht so wichtig. So wird das erste Projekt (und auch die Folgeprojekte) meist willkürlich zugeteilt, ohne vorher auch nur einmal mit dem Einsteiger über die eigenen Ziele und Wünsche zu sprechen. Hauptsache verkauft gilt dann meist - der Einsteiger hat sich einfach anzupassen, ob es ihm gefällt oder nicht. Er kann ja sonst auch wieder gehen (und einige tun es auch direkt während der Probezeit). Wie viel Potenzial, wie viele gute Kandidaten hat man mit dieser Philosophie vielleicht über die Jahre hinweg schon verloren?

Ist das vielleicht der Grund, warum man gefühlt nur Uniabsolventen einstellt und wenig Leute mit Berufserfahrung? Kann man die vielleicht nicht mehr so gut formen und in eine bestimmte Rolle zwängen?

Kritikunfähigkeit: da werden eigene Erlebnisse und Erfahrungen mit der Firma gemeldet, um sie hier zu verstecken, anstatt diese Kritik anzunehmen und entsprechend darauf zu reagieren.

Verbesserungsvorschläge

Karrieregespräche sollten bereits zum Einstieg verpflichtend sein. Dazu sollten solche Gespräche auch wirklich einen Einfluss haben und nicht nur pro-forma durchgeführt werden.

Äußere Darstellung und die Realität sollten besser zusammen passen. So vermeidet man Enttäuschungen und Frustration.

Arbeitsatmosphäre

Viel Druck, hohe Belastung. Man muss permanent funktionieren, ansonsten wird einem von gewissen Stellen auch schnell gezeigt, dass man keine Perspektive in der Firma hat. Man geht selten mit Freude zur Arbeit und abschalten geht eigentlich nie so wirklich, da man immer auch noch Mails und Anrufe bekommen kann, die dann möglichst schnell zu bearbeiten sind.

Image

Unter Physiker und Mathematikern ist man einigermaßen bekannt, da es irgendwo immer einen Alumni gibt, der mal bei d-Fine gearbeitet hat. Darüber hinaus ist man für eine Beratung dieser Größe und mit diesem Anspruch häufig gänzlich unbekannt.

Möchte man sich nach draußen als hippe Beratung gemäß der Grundwerte analytisch, technologisch, quantitativ verkaufen und wahrgenommen werden, so sieht die erlebte Realität aber gänzlich anders aus. Man lebt hier mehr vom Ruf der Angestellten und deren akademischen Backgrounds, als von den tatsächlichen Inhalten.

Work-Life-Balance

Mails, Telefonate & Meetings früh am Morgen oder spät am Abend, nachdem der Kunde schon im Feierabend ist. Es ist und bleibt eine Beratung. Viel Work - wenig Life. Manche Manager sind bestrebt es gerade den Beratern noch angenehmer zu machen, aber vielen ist das auch völlig egal.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsprogramme mal außen vor gelassen - wichtiger ist die persönliche Entwicklung. Die meisten steigen als Berater direkt nach dem Master oder der Promotion ein. Somit ist d-Fine oftmals der erste Schritt auf dem Karriereweg. Kommt man eigentlich mit klaren Vorstellungen der Karrieregestaltung in die Firma, kommt es nicht selten vor, dass man erstmal monate- bzw. jahrelang auf den Projekten und Themen herumgereicht wird, die nicht mit den eigenen Vorstellungen zusammen passen. Rücksicht auf individuelle Interessen und Ziele wird dabei nur bedingt genommen. Sieht man dann irgendwann, dass d-Fine einem nicht die gewünschte Perspektive bietet, bleibt einem nur der Weg zur Kündigung, denn die Gespräche führen doch meistens zu nichts.

Kollegenzusammenhalt

Auf Consultant Ebene sehr gut, darüber hinaus merkt man auch den Konkurrenzkampf der Manager, der nicht zuletzt auch auf die Berater dann Einfluss hat. Teambuilding gibt es quasi nicht und wenn dann nur auf private Initiative. Aufgrund der wechselnden Projektteams und der allgemeinen Persönlichkeit wirken viele Kollegen sehr verschlossen.

Umgang mit älteren Kollegen

Intern werden ältere Kollegen geschätzt und respektiert, da es meist erfahrene Manager oder gar Partner sind.

Anmerkung:
Leider wird hier scheinbar von d-fine Seite mehrfach versucht durch melden unliebsamer Textpassagen und Erfahrungsberichte Einfluss auf diese Bewertung zu nehmen, nur weil man mehrfach erlebte negative Verhaltensmuster anderer Berater und Manager schildert. Hier wäre eine bessere Kritikfähigkeit von Vorteil.

Vorgesetztenverhalten

Manche verdienen 5 Sterne, andere wiederum nicht mal einen Stern. Eine unglaubliche Streuung, was Führungsqualitäten und vor allem soziale Kompetenzen angeht. Gefühlt wird es auch immer schlechter, umso höher der Rang in der Firma ist. Man merkt, dass man bei d-Fine nicht immer Manager oder Partner wird, weil man Teams führen kann, sondern weil man langjährig Sales Ziele erfüllt hat.

Arbeitsbedingungen

Absoluter Standard. Laptop und Handy werden gestellt. Ansonsten hängt es viel vom Kunden oder der eigenen Gestaltung des Homeoffices ab.

Kommunikation

Es gibt zwar Ansätze, aber trotz allem fühlte man sich im Homeoffice, während der Pandemie, oftmals auf sich alleine gestellt. Kaum zwischenmenschlicher Kontakt und Austausch.

Gehalt/Benefits

Man ist nicht mehr konkurrenzfähig, sowohl was die Arbeitsmodelle, die Flexibilität und die Bezahlung angeht. Gerade wenn man sieht, nach was für Profilen d-Fine sucht und was diese woanders verdienen können, ist das Einstiegsgehalt nicht mehr zeitgemäß.

Gleichberechtigung

Kann ich leider nicht viel zu sagen. Die Frauenquote liegt unter den Beratern schätzungsweise bei 15%, deshalb begegnet man kaum Frauen. Ich selber habe nie eine Frau in einem Projektteam getroffen. Kunden fragen auch manchmal spöttisch, ob wir denn überhaupt Frauen in der Firma haben. Diskriminierung ist mir allerdings auch nie aufgefallen.

Interessante Aufgaben

Die größte Enttäuschung! Ich war auf diversen Recruitingmessen und -Veranstaltungen. Immer wurde von Data Science, KI, Mobility, Predictive Analytics, Prozessautomatisierung, Blockchain etc. gesprochen. Realität ist das leider nicht, bzw. nur in Ausnahmefällen. Und wenn man sich in der Firma umhört, geht es vielen so, dass sie enttäuscht und ernüchtert sind, wie der reale Arbeitsalltag aussieht.

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Arbeitgeber-Kommentar

Es gibt faire und unfaire Bewertungen. Auch wenn wir generell die Bewertungen an dieser Stelle nicht kommentieren, nehmen wir sie alle zur Kenntnis und schätzen konstruktives Feedback.

Diese Bewertung allerdings ist grob unfair. Sie hat uns in ihrer ersten Version die Ausbeutung von Mitarbeitenden vorgeworfen. Solch eine Behauptung ist unwahr und verstößt gegen die kununu-Regeln. Und ja, selbstverständlich werden solche Bewertungen von uns bei kununu gemeldet.

An alle anderen Autorinnen und Autoren: Wir sehen Kommentare bei kununu als wertvolles Feedback, diskutieren darüber – nicht hier, aber intern – und nutzen diesen Input, um d-fine noch besser zu machen. Danke dafür!

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Wo Beratung draufsteht, ist zu oft leider nur IT-Dienstleister oder sogar Leiharbeitsfirma drin

3,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei d-fine GmbH in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Unkomplizierter Bewerbungsprozess, angenehme Atmosphäre, effizientes Backoffice

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Aufgaben und Projekte, Mitarbeitermitsprache/Feedbackkultur und Kommunikation

Verbesserungsvorschläge

Außendarstellung stärker der Realität anpassen: nachhaltige Mitarbeiterbindung funktioniert nicht dadurch, dass man durch geschicktes Marketing ein Bild von der Firma vermittelt, welches sich für viele bereits in den ersten Wochen als Luftschloss herausstellt. Was einerseits Bewerber von d-fine erwarten und was andererseits die späteren Mitarbeiter dann in der Projektarbeit erwartet, könnte unterschiedlicher nicht sein. Das propagierte Bild einer quantitativen, analytischen (Management-)Beratung deckt sich nicht mit dem Alltag als gewöhnlicher IT-Dienstleister.

Arbeitsatmosphäre

Allgemein produktive, entspannte Atmosphäre. Je nach Projekt kann diese aber auch durch zu wenig oder zu viel Arbeit getrübt werden.

Image

Außerhalb seiner Nische ist d-fine größtenteils unbekannt.

Die Kunden selbst haben in der Regel ein positives Bild von d-fine. Dieses Bild beschränkt sich aber leider zu häufig auf den reinen Implementierungsaspekt, und auch dort nur in angestammten Bereichen. So finden die Projekte in der Regel in der IT-Abteilung des Kunden oder bestenfalls als Schnittstelle zum Fachbereich statt. Für fachliche oder strategische Fragestellungen sieht man d-fine selten als den geeigneten Ansprechpartner.

Auch in neuen Geschäftsfeldern fällt es der Firma schwer, Fuß zu fassen. Beispiel: Während alle Welt seit Jahren über AI und Machine Learning spricht und etliche Kollegen mit Erfahrung sowie Interesse in diesen Bereichen jeden Monat neu einsteigen, braucht man wohl keine zwei Hände, um die Berater auf solchen Projekten zu zählen. All das während andere Beratungen großes Wachstum in diesem Bereich verzeichnen.

Work-Life-Balance

Vor Corona waren die 5 Tage beim Kunden/im Hotel eine starke Belastung, die auch nicht voll durch die im Vergleich zu anderen Beratungen geringere Arbeitszeit ausgeglichen wurde. Im Homeoffice ist natürlich vieles enstpannter.

Trotzdem dehnt sich der Arbeitstag zum Teil stark aus: Meetings vor eigentlichem Arbeitsbeginn oder nach eigentlichem Feierabend sind der Alltag. Planbare Zeit für Familie, Freunde und Hobbies ist dadurch wenig gegeben.

Karriere/Weiterbildung

Das Weiterbildungsprogramm mit Mastern, MBAs und Zertifizierungen hätte eigentlich 4-5 Sterne verdient.

Letztlich ist aber die tatsächliche Berufserfahrung, erworben durch die tägliche Projektarbeit, entscheidend für die zukünftige Karriere. Wer jahrelang nur Vendor Software einbaut, dem hilft auch kein MBA in eine Führungsposition. Wer jahrelang nur Datenbanken konfiguriert, dem hilft auch kein Quant Finance Master um später bei der Risikomodellierung in einer Großbank zu landen.

In diesem Sinne sind die Fortbildungen nice to have, aber sie ändern wenig am Gesamtbild. Und dieses ist, dass d-fine als Beratung nur selten eine Abkürzung für die Karriere bietet, aber stattdessen viel zu oft einen Umweg darstellt.

Gehalt/Benefits

Das Einstiegsgehalt liegt im Vergleich unter anderen Beratungen. In Relation zur Arbeitsbelastung und durch die überdurchschnittlichen Steigerungen bietet d-fine jedoch ein attraktives Gesamtpaket.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Als Beratung naturgemäß weniger nachhaltig als es andere Unternehmen sein können, dennoch ist man durch Corona-Homeoffice inzwischen CO2-neutral. Allgemein hat man das Gefühl, dass das Thema im Bewusstsein angekommen ist.

Kollegenzusammenhalt

Auf die reine Arbeit bezogen sind Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft zwischen den (Senior) Consultants stark ausgeprägt. Kontakt zu mittlerem und höherem Management ist seltener, aber allgemein positiv.

Aufgrund der Zielgruppe MINT-Absolventen trifft man aber auch häufiger auf verschlossene Kollegen. Manchmal verbringt man Monate auf dem gleichen Projekt und kennt die Kollegen doch nicht. Vor Corona noch mehrfach erlebt, dass nach Feierabend jeder in seinem Hotelzimmer verschwindet, ohne Interesse an gemeinsamem Teambuilding. Hier werden leider auch durch die Projektmanager häufig keine den Zusammenhalt steigernden Maßnahmen angestoßen.

Umgang mit älteren Kollegen

Mir ist kein negatives Verhalten in welcher Form auch immer aufgefallen.

Vorgesetztenverhalten

Bisher allgemein positive Erfahrungen. Ein Problem bleibt jedoch: wer lange genug bei d-fine ist, wird praktisch automatisch irgendwann in eine Managementposition befördert. Nicht jeder ist aber zur Mitarbeiterführung geeignet. Zu viel Mikromanagement, manchmal Planlosigkeit, ausweichendes Verhalten oder Untertauchen musste ich auch schon erleben.

Arbeitsbedingungen

Die Büros von d-fine selbst sind gut gelegen und top ausgestattet. Auch das gestellte Material (Smartphone, Laptop) sind auf hohem Niveau. Der Projektalltag wird jedoch häufig von den Bedingungen beim Kunden bestimmt, welche sehr unterschiedlich ausfallen können.

Kommunikation

Formal durch Monatsberichte, Jahresgespräche und Projektfeedback vorhanden. Man realisiert aber schnell, dass dahinter doch mehr Einbahnstraße steckt: Verbesserungsvorschläge und Wünsche der Mitarbeiter werden entweder gleich wegargumentiert oder später dann ignoriert. Aus welchen Gründen die Geschäftsführung oder der Vorgesetzte zu welchen Entscheidungen kam, ist häufig völlig unklar.

Paradebeispiel ist das Staffing. Welche Themen der Berater bearbeiten will und welche Entwicklung er sich wünscht wird zwar formal erfragt, spielt jedoch bei der späteren Entscheidung praktisch keine Rolle.

Gleichberechtigung

Habe in meiner Zeit bisher keine negative Diskriminierung erlebt. Neuerdings hat man sich aber selbst eine extra Diversitätskampagne verordnet. Ob das letztlich positive oder negative Auswirkungen hat, wird die Zukunft zeigen.

Interessante Aufgaben

Das wohl größte Problem von d-fine. Die Außendarstellung gegenüber Kandidaten stimmt mit dem Arbeitsalltag nicht überein.

Dass d-fine in den viel beworbenen Themen rund um Quant Finance, Machine Learning, FinTech, Mobility usw. wenig zu bieten hat und stattdessen größtenteils als IT-Dienstleister auftritt, wird den meisten Mitarbeitern sehr schnell bewusst, sobald sie noch während ihrer anfänglichen Schulungen die New-Project-Emails aufmerksam lesen oder erfahren, wo sie und ihre Kollegen auf den ersten Projekten eingesetzt werden. Einige sind dann bereits desillusioniert, andere haben noch Hoffnung, dass einige der thematischen Gruppen doch etwas in den Wunschthemen bieten könnte. Aber auch dort ist fachliche Arbeit nur Mangelware.

Die Projektarbeit wird durch IT-Dienstleistungen wie Releasewechsel, Datenbankkonfiguration, Einbau von Vendor Software und ähnliches dominiert. Teilweise werden Kollegen auch als Leiharbeiter jahrelang bei Kunden in Linienpositionen geparkt.

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