Keine Weiterempfehlung & Führung stark verbesserungswürdig
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Work-Life-Balance
- Home Office
- Arbeitskollegen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Verhalten der Führungsebene im Marketingbereich
- Geringes Vertrauen in die fachliche Expertise der Mitarbeitenden
- Stark kontrollierender Führungsstil / Mikromanagement
- Kommunikation auf Führungsebene
- Umgang mit Mitarbeitenden
- Eingeschränkte Kritikfähigkeit der Führungskraft
- Fehlende Reflexion der eigenen Führungstätigkeit
Verbesserungsvorschläge
- Die Kommunikation auf Führungsebene transparenter und wertschätzender gestalten (ggf. Weiterbildung im Bereich Kommunikation )
- Mehr Vertrauen in die fachliche Expertise der Mitarbeitenden zeigen und eigenständiges Arbeiten fördern.
- Mikromanagement reduzieren und Mitarbeitenden mehr Verantwortung übertragen.
- Feedback und Kritik konstruktiv aufnehmen und ernsthaft berücksichtigen.
- Regelmäßige Reflexion der eigenen Führungsweise und Anpassung des Führungsstils (z. B. auch anonyme Mitarbeiterumfragen)
Arbeitsatmosphäre
Unter den Kolleginnen und Kollegen ist die Arbeitsatmosphäre sehr angenehm. Es herrscht ein offener Austausch, man kann miteinander lachen und unterstützt sich gegenseitig. Sobald jedoch bestimmte Personen mit Führungsverantwortung anwesend sind, verändert sich die Stimmung spürbar. Die Kommunikation wird zurückhaltender und man überlegt genauer, was man sagt.
Kommunikation
Die Kommunikation im Team habe ich als sehr gut empfunden. Man hat sich gegenseitig auf dem Laufenden gehalten und transparent gearbeitet.
Herausfordernd war aus meiner Sicht hingegen die Kommunikation einzelner Führungskräfte. Briefings waren teilweise nicht ausreichend konkret, was sich später im Endergebnis bemerkbar gemacht hat. Mit klareren und präziseren Vorgaben hätten Ergebnisse gezielter erarbeitet werden können. Die Kommunikation auf Führungsebene im Marketingbereich empfand ich insgesamt als eher knapp und in der Tonalität stellenweise wenig wertschätzend.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war sehr gut. Allerdings haben im Laufe der Zeit mehrere geschätzte Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen verlassen. Diese Entscheidungen standen oft im Zusammenhang mit der Führungssituation, was die Teamdynamik spürbar verändert und die Stimmung zeitweise belastet hat.
Work-Life-Balance
Das Gleitzeitmodell hat mir eine gute Work-Life-Balance ermöglicht und zur Flexibilität im Arbeitsalltag beigetragen.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten habe ich als herausfordernd erlebt. Es fehlt häufig an professioneller Kommunikation, Empathie und Offenheit für Feedback. Kritik wurde kaum konstruktiv aufgenommen.
Der Führungsstil war stark kontrollierend geprägt. Häufig wurden auch kleinere Details intensiv hinterfragt, was Arbeitsprozesse verlangsamt und die eigenständige Arbeit erschwert hat. Meine fachliche Expertise wurde dabei selten berücksichtigt.
Die Stimmung auf Führungsebene wirkte auf mich teilweise angespannt, was sich aus meiner Sicht auch auf das Team übertragen hat. Einzelne Aussagen empfand ich als unangemessen und nicht akzeptabel.
Insgesamt war das Führungsverhalten für mich der Hauptgrund, weshalb ich das Unternehmen verlassen habe.
Interessante Aufgaben
Zu Beginn war mein Aufgabengebiet sehr vielseitig und bot Gestaltungsspielraum. Im Laufe der Zeit hat sich der Verantwortungsbereich jedoch deutlich verändert. Der Fokus lag zunehmend auf der reinen Umsetzung vorgegebener Aufgaben. Eigene Ideen und kreative Ansätze fanden nach meinem Eindruck nur begrenzt Berücksichtigung.
Auch Bedenken oder Verbesserungsvorschläge wurden aus meiner Sicht nicht immer ausreichend einbezogen. Dadurch bestand ein Großteil der Tätigkeit zuletzt vor allem aus der operativen Abarbeitung vorgegebener Inhalte.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen, insbesondere die technische Ausstattung und die Büroräumlichkeiten, waren gut.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war grundsätzlich in Ordnung, es gab jedoch meiner Ansicht nach Potenzial nach oben. Da aus der Führungsebene häufig signalisiert wurde, dass keine Gehaltserhöhung im gesamten Unternehmen vorgesehen sei, empfand ich die Vergütung als wenig motivierend.
Image
Das Unternehmensimage unter aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden empfand ich als eher kritisch. Aus verschiedenen Bereichen bekam ich wiederholt Rückmeldungen, die Unzufriedenheit und negative Stimmung widerspiegelten. Da rettet auch ein Schiffs-Jargon und KI Lieder nichts.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen standen mir sowohl intern als auch extern offen. Für größere Karriereschritte sah ich dabei jedoch nur begrenzte Möglichkeiten.