56 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
56 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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56 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Mein Profil passte exakt auf die Stelle, jedoch wurde mir im persönlichen Gespräch gesagt, dass es sehr viele Bewerber mit viel mehr Erfahrung gebe (was impliziert, dass ich als Berufseinsteigerin keine Chance habe). Ist halt so.
Aber warum ist die Stelle dann fast 2 Monate später immer noch auf der Website online, und wird auf Portalen wie Xing regelmäßig neu veröffentlicht?
Ist von den (angeblich) vielen starken Bewerbern doch niemand geeignet? Oder wird gar nicht beabsichtigt, überhaupt jemanden einzustellen?
Haupstächlich wurden Fakten zum Unternehmen abgefragt, wie bei einer Ausfrage in der Schule.
Aus meiner Sicht besteht deutlicher Verbesserungsbedarf im Bewerbungsprozess. Wenn konkrete Rückmeldefristen genannt werden, sollten diese eingehalten werden oder zumindest eine kurze Zwischenmeldung erfolgen. Rückfragen von Interessierten sollten zeitnah beantwortet werden, damit wichtige Informationen nicht erst dann vorliegen, wenn die Stellenanzeige bereits offline genommen wurde. Darüber hinaus sollten Stellenanzeigen entweder alle wesentlichen Informationen zur Position enthalten oder Bewerbenden sollte im Gespräch ausreichend Zeit für eigene Fragen eingeräumt werden, ohne dass dies auf Ungeduld stößt.
Auch der Umgang mit Absagen und Feedback lässt deutliches Verbesserungspotenzial erkennen: Ein Fragebogen zur Bewertung des Bewerbungsprozesses wurde bereits vor der eigentlichen Absage verschickt, während die Letztere nach einstündigem Vorstellungsgespräch erst verzögert und in standardisierter Form OHNE jegliches Feedback erfolgte. Auch auf explizite Bitte um eine kurze Rückmeldung zum Bewerbungsgespräch erhielt ich keinerlei Antwort mehr.
Insgesamt entsteht der Eindruck, dass zwar Feedback von Bewerbenden erwartet wird, eine transparente und wertschätzende Kommunikation zumindest im Moment der Absage scheint Dennree seinerseits jedoch nicht für nötig zu halten.
Wer als Bewerbender für die eigene Mühe wenigstens Wert auf einen transparenten und respektvollen Umgang legt, dürfte hier enttäuscht werden.
Die Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Geschwindigkeit im Bewerbungsprozess. Nach dem Eingang meiner Bewerbung vergingen 45 Tage, bis ich eine Standard-Absage erhalten habe.
In der heutigen Zeit ist eine solche Bearbeitungszeit leider nicht mehr zeitgemäß. Ein moderner und wertschätzender Bewerbungsprozess sollte deutlich schneller und transparenter ablaufen. Wenn bereits Standardentscheidungen im Recruiting so viel Zeit in Anspruch nehmen, wirft das leider kein gutes Licht auf die Entscheidungswege und die Agilität des Unternehmens im operativen Tagesgeschäft.
Wertschätzung und kurze Entscheidungswege sehen für mich anders aus.
1. Pünktlich zum Termin erscheinen. Ich saß mehrere Minuten alleine im Call und habe gewartet und dann die Ansprechpartnerin vom Recruiting angerufen, weil ich dachte der Termin wurde vergessen. Wie wäre es einer kurzen Info gewesen?
2. ich wurde im Gespräch nach meiner „untersten Schmerzgrenze“ für Gehalt gefragt, obwohl man vorher eine Gehaltsangabe machen musste. Diese Unterste Schmerzgrenze sollte dann scheinbar als Verhandlungsbasis beim Entscheidungsträger fungieren. Wertschätzung also von vornherein Fehlanzeige. Hier würde ich vorschlagen einfach vorher eine Gehaltsspanne angeben zu lassen und diese als Verhandlungsgrundlage zu nehmen. Ich denke die wenigsten von uns möchten für einen Arbeitgeber arbeiten, der einem so wenig wie nur möglich bezahlen will.
3. zum Ende des Gesprächs hin wurde mehrfach betont wie viele UNFASSBAR GUTE UND HERVORRAGENDE Bewerbungen noch vorliegen würden und dass somit die Entscheidung ja wirklich unglaublich schwer fallen würde. Was genau soll man als Bewerber:in mit dieser Information? Sich schon während des Gesprächs die Illusion aus dem Kopf schlagen, dass man den Job bekommen könnte? Ich habe das als extrem unprofessionell empfunden. Vielleicht sollte man es in Zukunft dabei belassen, einfach nur anzugeben, wann die Bewerber:in mit einer Rückmeldung rechnen kann.
Disclaimer: ich habe BEVOR ich die Absage von denree erhalten habe bereits einen Arbeitsvertrag unterschrieben. Hier geht es also nicht um die Absage, sondern viel mehr darum, dass ich selbst bei einer Zusage den Prozess nicht weitergeführt hätte oder einen möglichen Job nicht angetreten hätte.
Die Dame aus dem HR Bereich war nett und bemüht, hingehen die Dame aus dem Fachbereich leider äußerst unsympathisch. Alles in allem hat das Unternehmen schon im ersten Gespräch einen schlechten Eindruck hinterlassen und spiegelt sich absolut mit dem, was hier in den Bewertungen zu lesen ist. Schade!
Ich bin ehrlich gesagt ziemlich skeptisch, ob diese 906 Stellen auf der Website wirklich alle aktuell offen sind. Das wirkt nach außen schnell wie eine aufgeblähte Liste, die mit der Realität im Bewerbungsprozess nicht unbedingt Schritt hält. Das gleiche Problem sieht man bei den Jobanzeigen über Google: Da tauchen gefühlt unendlich viele Angebote auf, die in Wirklichkeit längst nicht mehr verfügbar sind. Für Bewerber ist das schlicht ein Chaos.
Am Ende ist das ein System, das eher Zeit frisst als hilft. Man klickt sich durch Stellen, bewirbt sich vielleicht sogar, und merkt dann im besten Fall viel zu spät, dass die Position längst weg ist oder nie wirklich vakant war.
Wenn man es ernst meint mit Transparenz gegenüber Bewerbern, müsste man solche Einträge konsequent bereinigen oder zumindest klar und ehrlich markieren, was tatsächlich noch offen ist. Alles andere ist aus Sicht eines Bewerbers ziemlich unbrauchbar und wirkt ehrlich gesagt wenig respektvoll gegenüber der Zeit der Leute.
Die Absage auf meine aus meiner Sicht sehr passgenaue Bewerbung erfolgte zügig, wirkte jedoch wenig wertschätzend. Es gab keinerlei Hinweis auf eine mögliche Aufnahme in einen Bewerberpool oder eine spätere Berücksichtigung – obwohl im gleichen Fachbereich weitere Stellen ausgeschrieben waren bzw. sind. Gerade in einer ländlichen Region und in einem sensiblen Fachgebiet wäre ein bewussterer und vorausschauender Umgang mit qualifizierten Bewerbungen wünschenswert.
Wenn man eine Rückmeldungsfrist von 2 Wochen angibt, wäre es gut, diese einzuhalten und nicht 5 Wochen später nach mehrmaliger Nachfrage eher unprofessionell zu antworten. Auch bei einer Absage gehört es zum guten Umgang mit dem Bewerber, dass man sich an Absprachen hält
Keine Verbesserungsvorschläge – der Bewerbungsprozess war angenehm und transparent.
Fristen wurden wiederholt nicht eingehalten, obwohl sie klar vereinbart waren. Zudem wurde mir mehrfach zugesagt, dass sich jemand perssönlich meldet - das ist jedoch nie passiert. Das zeigt fehlende Verlässlichkeit und mangelnden Respekt gegenüber Mitarbeitenden. Wer Wert auf eine professionelle und transparente Kommunikation legt, ist hier definitiv fehl am Platz.
In der zugesagten Rückmeldefrist auch rückmelden und nicht warten, bis der Bewerber danach nochmal nachfrägt. Unpersönliche Standardabsage nach Gespräch. Gute Mitarbeiter kosten halt Geld, das ist wie mit guten Lebensmitteln.
So verdient kununu Geld.