7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
3 Mitarbeiter:innen haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 3 Bewertungen nicht weiterempfohlen.
Tolle Kollegen, aber dysfunktionale Führungskultur. Manipulation, Kontrolle und ständige Respektlosigkeit.
1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Beschaffung / Einkauf bei derTaler GmbH in Berlin gearbeitet.
Verbesserungsvorschläge
Coaching in emotionaler Intelligenz und professionellem Konfliktmanagement – die Fähigkeit, sachliche Kritik von persönlichen Angriffen zu unterscheiden, ist grundlegend für jede Führungsposition.
Führung bedeutet nicht, bewundert zu werden, sondern ein Umfeld zu schaffen, in dem kompetente Menschen ihr Bestes geben können. Das erfordert emotionale Reife statt der ständigen, fast verzweifelten Bedürftigkeit nach Bewunderung und Bestätigung.
Implementierung dokumentierter Performance-Review-Prozesse mit klaren, messbaren Kriterien und regelmäßigen, strukturierten Feedbackgesprächen.
Trennung von Person und Leistung – Beförderungen und Anerkennung sollten meiner Meinung nach auf Kompetenz und Ergebnissen basieren – nicht auf der Bereitschaft, das Ego der Führung übermäßig zu bestätigen.
Schaffung psychologischer Sicherheit – Mitarbeiter müssen unterschiedliche Perspektiven äußern können, ohne negative Konsequenzen fürchten zu müssen.
Professionelle HR-Strukturen aufbauen, die Objektivität und Fairness gewährleisten
Arbeitsatmosphäre
Die Kombination aus fehlendem emotionalen Kontrollvermögen eines der Geschäftsführer und willkürlichen Evaluationsprozessen schafft ein Klima, in dem Mitarbeiter ständig „auf Eierschalen laufen“. Konstruktive Kritik existiert faktisch nicht, da dieser Teil des Managements über ein derart fragiles Ego verfügt, dass jede Form von Feedback als persönlicher Angriff wahrgenommen wird. Zudem scheint außerhalb des Sales-Teams kaum wahrgenommen zu werden, dass auch andere Abteilungen zum Unternehmenserfolg beitragen. Im Alltag sind wir gezwungen, ein Spiel mitzuspielen, in dem wir Bewunderung vortäuschen, nur um die nächsten Wutausbrüche oder Kränkungen des Managements zu vermeiden.
Kollegenzusammenhalt
Viele Kollegen sind fachlich kompetent, hilfsbereit und engagiert. Die Zusammenarbeit im Team kann sehr gut sein, wenn die Führungsebene nicht involviert ist. Wir alle sind uns der schwierigen und teilweise peinlichen Situation im Umgang mit dem Management bewusst – paradoxerweise stärkt genau das unseren Zusammenhalt und unser gegenseitiges Vertrauen. Gleichzeitig geben wir unser Bestes, im Beisein eines bestimmten Managers möglichst unauffällig und zurückhaltend zu bleiben, da jedes Zeichen von Eigenständigkeit oder Selbstsicherheit schnell als Angriff interpretiert wird.
Vorgesetztenverhalten
Meiner Meinung nach zeigt einer der Geschäftsführer ein ausgeprägtes Bedürfnis nach ständiger Bestätigung und Bewunderung. Ich habe den Eindruck, dass Mitarbeiter, die bereit sind, kritiklos zuzustimmen, bevorzugt behandelt werden – scheinbar unabhängig von tatsächlicher Kompetenz oder Arbeitsleistung. Mitarbeiter werden ständig gegeneinander ausgespielt. Anstatt Zusammenarbeit zu fördern, versucht einer der Geschäftsführer fortlaufend, Konkurrenz unter uns zu erzeugen – etwas, das wir für eine Führungsperson als ziemlich peinlich und unprofessionell empfinden. Zudem werden manipulative Taktiken eingesetzt, um ein künstliches Gefühl von Nähe und Zugehörigkeit zu erzeugen. Statt Mitarbeiter zu fördern oder zu inspirieren, neigt das Management dazu, andere kleinzumachen. Wer eine abweichende Meinung äußert, wird häufig unterbrochen oder zum Schweigen gebracht, anstatt gehört zu werden.
Kommunikation
Die Führungsebene zeigt im professionellen Kontext eine mangelnde Reife. Abweichende Meinungen werden nicht als Teil eines gesunden fachlichen Austauschs wahrgenommen, sondern oft als Infragestellung der eigenen Autorität interpretiert. Dies führt zu impulsiven und teils verbal aggressiven Reaktionen anstelle eines sachlichen, lösungsorientierten Dialogs.
Die Projektleitung ist – wie bereits in anderen Bewertungen erwähnt – ausgesprochen chaotisch. Anweisungen werden oft spontan und ohne klare Überlegung gegeben, was zu widersprüchlichen oder unklaren Arbeitsaufträgen führt. Die daraus entstehenden Fehler werden jedoch nicht hinterfragt, sondern grundsätzlich den Mitarbeitern angelastet – selbst bei Entscheidungen, die sie gar nicht getroffen haben. Nichts wird klar dokumentiert, wodurch es dem Management leichtfällt, Verantwortung zu vermeiden und im Nachhinein die Fakten zu verdrehen.
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei derTaler GmbH in Berlin gearbeitet.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
So ziemlich alles, was Führung, Fairness und Unternehmenskultur betrifft, ist stark verbesserungswürdig. Besonders Mitarbeitende außerhalb des bevorzugten Sales-Bereichs werden oft übergangen, geringgeschätzt oder ausgenutzt. Für Menschen, die auf ein respektvolles, faires und professionelles Arbeitsumfeld Wert legen, ist dieses Unternehmen nicht zu empfehlen.
Verbesserungsvorschläge
Konsequente Aufarbeitung von übergriffigem Verhalten
Gleichberechtigung und Vielfalt ernst nehmen
Faire und vollständige Bezahlung
Transparente Kommunikation
Ressourcen gerecht verteilen (nicht alles ins Sales pumpen)
Externe Beratung zu Unternehmenskultur und Führung einholen
Arbeitsatmosphäre
Von Druck, Ungleichbehandlung und Misstrauen geprägt. Besonders außerhalb des Sales-Departments herrscht Frust und Überforderung. Lob oder Anerkennung? Fehlanzeige.
Image
Nach außen gepflegt – intern ganz anderes Bild. Ehemalige Mitarbeitende sprechen oft Klartext. Wer tiefer schaut, erkennt schnell die Fassade.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wird nach außen betont, intern aber kaum gelebt. Produkte werden in China produziert, Kund*innen wird jedoch suggeriert, dass sie lokal gefertigt sind.
Karriere/Weiterbildung
Karriere nur im Sales möglich. Andere Abteilungen bleiben auf der Strecke. Gehälter werden nicht vollständig oder verspätet gezahlt. Keine faire Entlohnung. Keine Förderung, kein Interesse an Entwicklung außerhalb des Sales-Bereichs.
Kollegenzusammenhalt
Zwischen Abteilungen herrscht oft Spannungen, besonders mit dem überbesetzten Sales-Team.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt kaum ältere Mitarbeitende – die wenigen, die es gab, haben oft das Unternehmen frühzeitig verlassen.
Vorgesetztenverhalten
Teilweise respektlos, manipulativ und grenzüberschreitend. Übergriffiges Verhalten auf Firmenfeiern bleibt folgenlos. Führung basiert eher auf Kontrolle und Einschüchterung als auf Kompetenz.
Arbeitsbedingungen
Schlecht. Hohe Arbeitslast, fehlende Ressourcen, unfaire Bezahlung. Versprechungen werden häufig nicht eingehalten
Kommunikation
Chaotisch, untransparent und stark von Machtpositionen abhängig. Entscheidungen werden über Köpfe hinweg getroffen, Kritik wird nicht toleriert.
Gehalt/Sozialleistungen
Gehalt unterdurchschnittlich, oft mit Verspätung oder unvollständig.
Gleichberechtigung
Führungspositionen gehen meist an Männer, unabhängig von der Eignung.
Feste Präsenzzeit ist von 9 bis 16:30 Uhr. Solange die Arbeit erledigt wird, kann man auch sehr früh anfangen und mittags gehen oder umgekehrt, oder auch mal die Mittagspause verlängern.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Viel Plastikmüll wegen der eingehenden Waren.
Kollegenzusammenhalt
Familiäre Atmosphäre mit vielen jungen Kollegen, aber auch die Älteren sind gut eingebunden.
Vorgesetztenverhalten
Mehr transparente und schnellere Kommunikation wäre wünschenswert.
Arbeitsbedingungen
- Helle Großraumbüros - Lärm: das kommt drauf an wer und wie viele gleichzeitig telefonieren - Modern ausgestattete Besprechungszimmer - Klimaanlage - Mittagessen sind von eine Köchin täglich frisch gekocht.
Kommunikation
Kommt auf die Bereiche an.
Gehalt/Sozialleistungen
Wir werden fair bezahlt.
Gleichberechtigung
Rücksicht auf junge Mütter/Väter, leistungsgerechte Bezahlung, gesunde Mischung.
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei derTaler GmbH in Berlin gearbeitet.
Arbeitsatmosphäre
Zwischen männlichen Vorgesetzten und weiblichen Angestellten sollte eine gewisse zwischenmenschliche als auch körperliche Distanz gewährt werden. Ich habe mich in vielen Situationen eingeengt, hilflos und überfordert gefühlt. Bei der Geschäftsführung habe ich trotz mehrmaliger Ansprache kein Gehör gefunden. Für mich war ein bestimmtes äußeres Erscheinungsbild bei den überwiegend weiblichen Angestellten zu erkennen.
Basierend auf 8 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird derTaler durchschnittlich mit 3,1 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Handel (3,4 Punkte). 33% der Bewertenden würden derTaler als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Ausgehend von 8 Bewertungen gefallen die Faktoren Work-Life-Balance, Interessante Aufgaben und Arbeitsbedingungen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 8 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich derTaler als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.