Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass Bemühungen bei Dozenten da waren, ein paar Dinge zu ändern, dass man mit dem Azubi-Ausweis günstiger in der Uni-Mensa essen kann
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
S.o.
Verbesserungsvorschläge
Alles! Angefangen vom fehlenden Qualitätsmanagement, Brandschutz, Mitarbeiterführung, Azubi-Betreuung über allg. Kommunikation (intransparent, chaotisch) und Orga. Der Fisch stinkt vom Kopf her und das ist einiges faul
Arbeitsatmosphäre
Unterschiedlich, teilweise humorlos, zu theoretisch, zu realitätsfern, zu überpädagogisiert, teilweise gut austariert
Karrierechancen
durchaus als ReFa außerhalb der Blista-Blase, doch dort arbeiten würde ich niemals
Arbeitszeiten
ab Praxisphase KATASTROPHAL! Arbeitsrechtlich gesehen mies, wenn verlangt wird, Nachtunterricht mit Klienten durchzuführen und am frühen nächsten Morgen wieder anzutanzen. Auch schlägt das bürokratische Arbeitspensum (Protokolle, Vorbereitungen, Dokumentationen, Debutate, Hausarbeit mit Exposé, Projektarbeit, Abschlussbericht) neben der 18stündigen Schülerbetreuung jede Freizeitgestaltung in den Wind)
Ausbildungsvergütung
niente! Kümmer dich erstmal darum, 23.500€ für die Ausbildung zusammen zu bekommen. Da das Arbeitsamt ja seit Jahren nix mehr bezuschusst, muss die Kniese-Stiftung herhalten, deren Unterstützung in den nächsten Jahren nicht gesichert ist..
Die Ausbilder
Teils sehr kompetent, teils Schaumschläger und Selbstdarsteller oder schlicht überfordert mit zu vielen Aufgaben
Spaßfaktor
Hierarchische Führung und Angstmentalität bei Ausbildern, alles recht steif, obrigkeitshörig, regelkonform
Variation
Ich ziele auf Variation bei Klientenbetreuung. Das war schlichtweg realitätsfern. Lediglich Schüler- oder Berufstätigenbetreuung. Die Alltagspraxis sieht jedoch zu 80% Sehbehinderte im Rentenalter vor und diese Klientel wurde in der Praxisausbildung KOMPLETT ignoriert!!
Respekt
Wenn man von der unangenehmen Ignoranz und Arroganz der Blista-Chefetage gegenüber uns Azubis absieht, war es ok