3 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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3 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Nach dem Einreichen der Bewerbung kam recht schnell ein Termin für ein Vorstellungsgespräch. Das fand online und mit der Personalabteilung und der Abteilungsleitung statt. Das Gespräch war sehr angenehm und locker. Etwas unangenehm waren manchmal die langen Sprechpausen, in denen man als Bewerber sich eine Führung des Gespräches seitens des Unternehmens gewünscht hat. Aber alles in allem sehr angenehm, wenn nicht ganz professionell. Wünschenswert wäre eine proaktive Vorstellung der Stelle, etc. Anscheinend machte ich einen guten Eindruck und konnte mit meiner Motivation und Antworten überzeugen. Kurze Zeit später wurde ich nach Darmstadt eingeladen. Das zweite Gespräch fand mit dem Kaufmännischen Leiter und der Abteilungsleitung statt. Ich empfand das Gespräch überhaupt nicht wertschätzend. Es begann schon damit, dass der Leiter unzufrieden war, da ich wohl seinen "Lieblingsplatz" belegte. Schön, dass die Abteilungsleitung mir zur Seite sprang und mich verteidigte, da mir schließlich freie Platzwahl angeboten wurde. Trotzdem, der Anfang war schon unangenehm. So überheblich ging es auch weiter. Die anwesende Abteilungsleitung war nur physisch anwesend und sagte KEIN Wort. Man merkte sofort, wer die "Hosen" anhat. Meine Vorstellung passte nicht, man erwartete eine "Geschichte" von mir. Die Fragen fand ich nicht nachvollziehbar. Es wurde von GuV gesprochen, aber letztendlich war es eine Deckungsbeitragsrechnung. Von Empathie hat man da auch nichts gehört. Als ich sagte, ich bin sehr nervös, lautete die Antwort ganz lapidar: "Das kann man lernen.". Das mag stimmen, war in der Situation nicht besonders hilfreich. Empathie zu lernen wohl nicht ganz so leicht.;-). Da ich eine Schwerbehinderung angeben habe, versuchte man krampfhaft rauszufinden, was es denn ist und man fragte nach, ob ich doch wirklich 100 Prozent arbeiten möchte. Ich empfand es als diskriminierend. Man machte mir dann den Job madig, in dem man die 70 km-Entfernung ansprach, so als wäre ich nicht mündig und hätte mich nicht im Vorfeld informiert. Auf meine Fragen am Schluss hatte der Leiter auch nicht wirklich Lust. Schließlich hätten wir ja schon über eine Stunde gesprochen. Am Schluss folgte der Höhepunkt: " Bis wann brauchen Sie eine Antwort? Bis Morgen, Ur?"Ich war völlig vor de Kopf gestoßen.. Eigentlich hätte ich sagen müssen, nein das brauchen Sie nicht. Ich möchte den Job nicht. Auch als Bewerber muss man sich dieses Verhalten nicht gefallen lassen, unabhängi von der Stellung im Unternehmen. Ich war froh um die anschließende Absage. Als Mitarbeiter wünsche ich mir eine wertschätzende Behandlung auf Augenhöhe. Trotz des sehr positiven ersten Gespräches fällt man Fazit sehr negativ aus. Das Verhalten des Leiters ist nicht akzeptabel. Von einem Unternehmen mit Bildungsauftrag habe ich mehr erwartet.
Erzählen Sie eine Geschichte....
- zuhören (!), oder es wenigstens versuchen
- wenn man überfordert ist von den ganzen infos, so dass man irgendwann offensichtlich abschaltet und nur noch nach bauchgefühl entscheidet, läuft etwas in der Planung schief
- vermutlich zu viele Bewerber pro Tag eingeladen