Super Arbeitgeber - Keiner ist perfekt!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kollegen, die Benefits, das Office.
Es wird wirklich sehr versucht, dem Mitarbeitenden die bestmögliche Arbeitsumgebung zu schaffen.
Es ist leicht sich hier sehr wohl zu fühlen.
Verbesserungsvorschläge
Es wäre wünschenswert, wenn lokale Teams mehr Entscheidungsspielraum erhielten. Aktuell laufen viele Entscheidungen zentral über Frankreich, was Prozesse verlangsamt und lokale Besonderheiten nicht immer ausreichend berücksichtigt. Mehr Vertrauen in die Eigenverantwortung der deutschen Organisation würde Agilität und Effizienz steigern.
Der Wunsch nach kontinuierlicher Verbesserung ist grundsätzlich positiv. Allerdings führen häufige Änderungen manchmal dazu, dass funktionierende Prozesse unnötig kompliziert oder verschlechtert werden. Eine bessere Abwägung zwischen Innovation und Stabilität, sowie mehr Einbindung der Mitarbeitenden bei Prozessänderungen, wäre hilfreich. Es wird vieles klassisch verschlimmbessert.
Arbeitsatmosphäre
Exzellente Atmosphäre mit starkem Teamzusammenhalt. Das Unternehmen investiert in ein angenehmes Office-Umfeld, was sich auszahlt. Ich komme sehr gerne ins Büro. Es gibt wöchentliches Frühstück, Softdrinks, hervorragenden Kaffee, den obligatorischen Obstkorb, Tischtennis, Kicker, Dart....uvm. wer sich hier beschwert, weiß gar nicht, wie gut es ihm eigentlich geht.
Image
Ich liebe es Teil von Doctolib und der "Mission" zu sein, denn es ist schön für jemanden zu arbeiten, hinter dessen Produkt man zu 100% steht. Ich weiß, bei Ärzten gibt es geteilte Meinungen, aber in meinem privaten Umfeld und auch bei meinen Kollegen hat Doctolib ein tolles Image.
Kritik am Arbeitgeber selber findet man wohl in jeder Firma.
Work-Life-Balance
Bei mir im Team ist die Work-Life-Balance sehr vorbildlich geregelt.
Gehalt/Benefits
Ich persönlich finde, dass Doctolib sehr faire Gehälter zahlt. Auch die Benefits wie, Urban Sports, Lunch-Zuschuss, betriebliche Krankenversicherung, zusätzliche Kinderkrankheitstage, Jobticket und mehr, sind wirklich toll.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Verbesserungspotenzial. Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit ist vorhanden, wird aber nicht konsequent umgesetzt. Insbesondere bei Geschäftsreisen gibt es Optimierungsbedarf: Viele Flüge wären durch virtuelle Meetings ersetzbar, regelmäßige Strecken könnten per Bahn zurückgelegt werden, anstatt mit dem Flugzeug. Besonders bei so tollen DB Verbindungen wie zwischen MUC-BER.
Eine klare Travel Policy mit Fokus auf Nachhaltigkeit würde helfen, die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu schließen.
Kollegenzusammenhalt
TOP! Die Kollegen sind wirklich ganz toll bei Doctolib.
Umgang mit älteren Kollegen
Die Belegschaft ist tendenziell eher jung, ältere Kollegen sind in der Minderheit. In meiner Wahrnehmung spielt das Alter aber keine negative Rolle. Ich habe keine Benachteiligung aufgrund des Alters beobachtet. Der Umgang ist professionell und wertschätzend, unabhängig vom Alter.
Vorgesetztenverhalten
Sehr positiv in meinem direkten Umfeld – mein Vorgesetzter verdient volle Punktzahl. Unternehmensweit zeigt sich allerdings ein gemischtes Bild. Während viele Führungskräfte einen guten Job machen, gibt es Ausreißer nach unten, bei denen man sich mehr Professionalität und emotionale Stabilität wünschen würde. Wie in vielen Unternehmen eine Frage der individuellen Führungsperson.
Arbeitsbedingungen
Sehr gut. Modern ausgestattet, angenehme Atmosphäre. Die Büroflächen könnten etwas größer sein, daran wird aber gearbeitet. Besonders positiv: Das Unternehmen geht aktiv auf individuelle Wünsche der Mitarbeitenden ein und setzt diese um, wo möglich.
Kommunikation
Sehr gute und transparente Kommunikationskultur. Durch monatliche Updates und vierteljährliche CEO-Ansprachen zu Goals, Targets und Zahlen ist man stets über die Unternehmensentwicklung im Bilde.
Jedoch muss man hier auch zugeben, dass vieles schöner dargestellt wird, als es der Realität entspricht.
Das Mitarbeiterbeteiligungsprogramm (Shares) wurde in der Kommunikation als attraktiver Benefit dargestellt, entpuppt sich in der Praxis aber als wenig wertvoll. Ohne erhebliche Eigeninvestition ist der Nutzen sehr begrenzt. Hier wäre mehr Transparenz und Ehrlichkeit in der Darstellung wünschenswert gewesen.
Gleichberechtigung
Hier sehe ich deutliches Verbesserungspotenzial. In den vergangenen Jahren habe ich beobachtet, dass Personalentscheidungen nicht immer nachvollziehbar getroffen wurden , insbesondere bei Umstrukturierungen im Peoples Team.
Die gelegentlich geäußerte Kritik an einer „Boys-Club"-Kultur kann ich nachvollziehen.
Hier wäre ein stärkerer Fokus auf Diversität und Inklusion wünschenswert.


