28 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
28 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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28 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Unternehmen sollte Bewerber:innen, die sich wiederholt und mit erkennbarem Interesse bewerben, zumindest ein kurzes persönliches Gespräch ermöglichen oder konkreteres Feedback geben. Gerade bei Neueröffnungen und in Zeiten von Fachkräftemangel sollte man nicht ausschließlich nach dem vermeintlich perfekten Profil suchen das in genau die perfekte Schablone reinpasst, sondern auch motivierten Menschen mit Entwicklungspotenzial eine faire Chance geben.
Ich habe mich zweimal beim Essential by Dorint Düsseldorf Deiker Höfe beworben, unter anderem bereits Monate vor der offiziellen Hoteleröffnung, als offensichtlich noch Personal für den neuen Standort gesucht wurde. Leider war meine Erfahrung mit dem Bewerbungsprozess sehr enttäuschend.
Gerade bei einem neu eröffnenden Hotel hätte ich erwartet, dass Bewerberinnen und Bewerber mit echtem Interesse, Motivation und Hotellerie-Erfahrung zumindest eine realistische Chance auf ein persönliches Gespräch erhalten. Stattdessen erhielt ich wiederholt lediglich eine standardisierte Absage mit der Begründung, dass andere Bewerbende das Anforderungsprofil „noch etwas besser“ erfüllen würden.
Natürlich ist es das gute Recht eines Unternehmens, passende Mitarbeitende auszuwählen. Dennoch wirkt es aus Bewerbersicht fragwürdig, wenn ein Hotel bereits Monate vor der Eröffnung Personal sucht, offenbar weiterhin Bedarf besteht und Bewerbungen dennoch ohne erkennbaren persönlichen Austausch aussortiert werden. In einer Branche, die seit Jahren über Fachkräftemangel, Personalmangel und schwierige Besetzungen klagt, empfinde ich eine solche Auswahlpraxis als wenig zeitgemäß.
Besonders kritisch sehe ich, dass motivierte Bewerber dadurch kaum die Möglichkeit bekommen, ihre Persönlichkeit, Lernbereitschaft und tatsächliche Eignung im Gespräch zu zeigen. Gerade in der Hotellerie zählen nicht nur perfekte Lebensläufe, sondern auch Auftreten, Gastorientierung, Motivation, Belastbarkeit und die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln. Diese Faktoren lassen sich meiner Meinung nach nur sehr begrenzt anhand von Unterlagen bewerten.
Hinzu kommt, dass man gerade auf Plattformen wie LinkedIn immer häufiger Diskussionen und Beiträge sieht, in denen moderne Recruiting-Prozesse der letzten Jahre kritisch hinterfragt werden. Viele Bewerberinnen und Bewerber berichten dort von standardisierten Absagen, fehlender Transparenz, unpersönlicher Kommunikation und KI genutztes automatisiertes Auswahlverfahren, bei denen Menschen eher wie Datensätze als wie potenzielle Mitarbeitende behandelt werden. Meine persönliche Erfahrung reiht sich leider genau in dieses Bild ein.
Die Absage war zwar höflich formuliert, wirkte aber sehr allgemein und wenig individuell. Ein konkretes Feedback, welche Anforderungen nicht erfüllt wurden oder welche Position eventuell besser passen könnte, blieb aus. Für Bewerbende ist das wenig hilfreich, besonders wenn man sich ernsthaft für das Unternehmen interessiert und sich sogar mehrfach bewirbt.
Der Bewerbungsprozess begann zunächst freundlich, wirkte insgesamt jedoch wenig transparent und teilweise widersprüchlich. Bereits im ersten Gespräch wurde betont, dass aufgrund fehlender direkter Hotelerfahrung sowie der Tarifbindung nur ein sehr niedriges Einstiegsgehalt möglich sei. Trotzdem wurde ich nach mehreren Gesprächen zusätzlich zu einem fünfstündigen Probearbeitstag eingeladen.
Der Probearbeitstag selbst verlief aus meiner Sicht sehr positiv. Ich erhielt viele Einblicke, lernte das Team kennen und auch das anschließende Gespräch mit der Teamleitung am selben Tag war durchweg positiv. Umso überraschender kam anschließend die standardisierte Absage per E-Mail mit der Begründung, dass fachliche Kompetenzen bzw. das Anforderungsprofil letztlich nicht vollständig gepasst hätten. Im Nachhinein schwer nachvollziehbar, da diese Punkte bereits vor dem Probearbeitstag bekannt waren.
Natürlich gehört es zu jedem Bewerbungsprozess dazu, dass sich am Ende nur für einen Bewerber entschieden wird. Die Art und Weise der Absage sowie die spätere Kommunikation haben den Gesamteindruck jedoch deutlich negativer wirken lassen. Auf meinen Wunsch nach persönlichem Feedback wirkte das Gespräch eher distanziert und wenig wertschätzend, obwohl zuvor mehrere Gespräche sowie ein Probearbeitstag stattgefunden hatten.
Ich hätte mir gewünscht das man auf mich häufiger zukommt und mich fragt ob alles in Ordnung sei und weitere Abläufe.
Freude am Kochen und die bestmögliche Ausbildung zu erhalten
Keine
Ich kann mich den anderen Bewerbern nur anschließen: Ghosting durch Dorint. Überhaupt eine Reaktion zur Bewerbung zu erhalten wäre das mindeste an Respekt. Habe leider trotz Nachfassen auch nach Monaten keine mehr erhalten.
mit Abstand das schlechteste und unprofessionellste Bewerbungsprozess:
Am 15.09. beworben, am 29.09. per Mail nach dem Stand der Bewerbung gefragt, und am 18.10. WOCHEN später meine Unzufriedenheit über den Prozess geäußert, die verantwortliche kann mein LinkedIn Profil aufrufen, ist aber nicht mal in der Lage mir auf die Mails zu antworten. Wenn man das recruiting im Jahr 2025 nennt dann herzlichen Glückwunsch, alles falsch gemacht . Schade.
(Hätte ich hier auf Kununu mir die Bewertungen zum Prozess angeschaut, hätte ich mich niemals beworben!)
Das Vorstellungsgespräch war angenehm und professionell, jedoch kam die Rückmeldung erst nach drei Wochen. Nachdem ich schließlich die Zusage erhalten habe, musste ich leider absagen, da der Prozess für mich einfach zu lange gedauert hat.
-2 Tage Probearbeiten hätten auch gereicht
-Keine überlangen Probezeiten ohne Bezahlung
-klare Absprache von Anfang an
Nicht erst Interesse bekunden und dann Anrufe ignorieren und dann per Mail eine Copy+Paste Absage schicken (Stelle war nach wie vor ausgeschrieben)
So verdient kununu Geld.