3 von 10 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Team und den Zusammenhalt (Führungsebene ausgenommen, die ich menschlich nicht okay finde), Team-events, Messe-Besuche, Zusammenarbeit mit den Autoren und Freelancern, das abwechslungsreiche Aufgabenfeld.
So gut wie alles. Entscheidungen, die einfach über die Köpfe des Teams hinweg getroffen werden, die aber alle im Team betreffen und für die am Ende das Team verantwortlich gemacht wird, wenn sie schiefgehen. Die Teamaufteilung, man ist immer in mehreren Teams, was ich persönlich schlecht finde, weil man sich nicht 100% in ein Team einarbeiten kann, sondern überall so ein bisschen Ahnung hat, aber eben nie so spezialisiert.
Zu viele Themen (s.o.), aber grundsätzlich ein Tipp an die Führungsebene: die Mitarbeiter sind auch Menschen, kein Verschleißwerkzeug und der Verleger sollte dringend an seinem Verhalten arbeiten.
Ich finde, man wird von der Führungsebene sehr unter Druck gesetzt und in Rollen/Positionen gezwängt, die man nicht ausfüllen kann/möchte. Da wird man auch nicht gefragt, es wird einfachso beschlossen. Das bezieht sich auch allgemein auf die Entscheidungen, bei denen das Team an sich nicht mit einbezogen wird. Die Stimmung im Team selbst ist gut und unterstützend, aber die Führungsebene geht meiner Meinung nach gar nicht. Menschlich und beruflich.
Nach außen ein gutes Image, aber hinter der Fassade sieht es ganz anders aus...
Durch viel Home Office (weil der Verlag sehr klein ist und die Räumlichkeiten an sich schon nicht zulassen, dass alle Mitarbeiter gleichzeitig vor Ort sind) und den Druck von oben wird oft viel mit in den Feierabend genommen. Ich hatte oft das Gefühl, ich gebe 200% und es ist trotzdem nie genug. Es wurde immer nur gesehen, was noch nicht gemacht oder gewusst wurde (obwohl sich auch niemand dafür zuständig gefühlt hat, mir das mal zu erklären, damit ich es eben weiß und machen kann), und es wurde nicht das gesehen, was schon alles getan wurde.
Wie gesagt, keinerlei Fortbildungen, die einen auf die Teamlead-Positionen vorbereiten (in die man teilweise unfreiwillig gesteckt wird) und auch sonst keine Fortbildungen, die vom Arbeitgeber initiiert/angestoßen werden.
Das Team ist super und hält zusammen. Man hilft und unterstützt sich gegenseitig und jeder hat immer ein offenes Ohr. Die Führungsebene ist dabei ausgenommen.
Dazu brauche ich nichts mehr sagen.. an Unprofessionalität nicht zu überbieten.
Man hat eine gute Ausrüstung fürs Home Office bekommen. Der Verlag an sich hat aber nicht genug Plätze für jeden Mitarbeiter. Man hat nur 25 Tage Urlaub (alle Mitarbeiter), Vertrauensarbeitszeit (Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten, man sollte selbst schauen, dass man an einem anderen Tag früher geht, wenn man mal länger geabreitet hat, was technisch nie umsetzbar war, wegen des zu hohen Workloads), wenige Benefits wie Ticket- und Internetkostenübernahme (das waren aber auch schon alle Benefits).
Es werden zwar Feedbackgespräche pro Quartal geführt, in diesen wird man aber teilweise nur runtergemacht. Konstruktive Anmerkungen werden nicht ernst genommen, meistens werden sie sogar auf einen selbst bezogen und man wird dafür verantwortlich gemacht, wenn etwas schief läuft, obwohl das Team ja kein Mitspracherecht hat... Der Verleger ist leider sehr unprofessionell in seinem Verhalten, sehr sprunghaft und nimmt Dinge schnell persönlich, was meiner Meinung nach nicht okay ist. Man merkt, dass der Verlag "sein Baby" ist und die Mitarbeiter nur Mittel zum Zweck, ohne Rücksicht auf Verluste.
Die Führungsebene macht keinerlei Fortbildungen als Führungskräfte, obwohl ich finde, dass Fortbildungen zum Thema "wie führe ich Mitarbeitergespräche", "wie motiviere ich meine Mitarbeiter" und "Mitarbeiterentwicklung" sehr sinnvoll und dringend notwendig wären. Hier wieder das Thema, dass man in Positionen gedrängt wird, die man nicht ausfüllen kann.
Unter aller Kanone..
Hier gab es immer einen Widerspruch, finde ich. Volontäre und Praktikanten wurden wie feste Mitarbeiter behandelt und sollten dementsprechend schon schnell viel wissen und können, andererseits wurden diese auch herabgesetzt und waren "nur" Volos/Praktis. Das Gehalt war eine krasse Ausbeute, wenn diese die gleichen Aufgaben hatte wie ein fester Mitarbeiter, der mehr verdient hat. Volos/Praktis wurden also ausgenutzt. Zudem geht ein Volo hier 2 Jahre, was eher unüblich ist und die Ausbeute meiner Meinung nach unterstreicht.
Die Aufgaben an sich, die Zusammenarbeit mit den Freelancern und den Autoren waren immer sehr spannend, vielfältig und angenehm. Leider war der Workload aber pro Person immer zu hoch.
- das "kleine" Team
- es werden einem Arbeitsgeräte gestellt
- Messe-Besuche
- alles am Verhalten der Führungsebene -> toxisch und manipulativ
- Gehalt
- Kommunikation
- extrem hoher Workload
Eine gesunde Work-Life-Balance gibt es hier nahezu nicht. Man hat zwar die Möglichkeit im Home-Office zu arbeiten, allerdings ist das keine Gewähr, dass man nicht doch spät abends noch am Laptop sitzt, weil um den viel zu hohen Workload abzuarbeiten, der sich jeden Tag anhäuft. Man muss dauerhaft und jederzeit 150 Prozent geben und Überstunden machen. Zudem wird von der Führungsebene erwartet, dass die Arbeit die oberste Priorität hat und der Arbeit dies so auch nach Feierabend und im Privatleben handhaben soll.
Das "kleine" Team, das unter der Führungsebene leidet, hält in vielen Situationen sehr gut zusammen. In sehr stressigen Zeiten, in denen viel Druck ausgeübt wird, kann das allerdings auch anders aussehen, was aber in der allgemeinen Situation im Unternehmen fast schon verständlich ist ...
Das ist für mich der schlimmste Punkt. Der Druck, der von der Führungseben ausgeführt wird, ist kaum auszuhalten. Es wird einem immer das Gefühl gegeben, dass man nicht genug tut und auch nicht genug ist. Leider wird es hier auch immer sehr persönlich und grenzüberschreitend, was für mich ein absolutes No Go war. Außerdem werden einem oft Sachen vorgeworfen, die nie so stattgefunden haben. Manipulativ und toxisch sind hier die Stichwörter.
Der Ton, der von der Führungsebene angeschlagen wird, ist oft sehr unprofessionell, grenzüberschreitend und emotional. Vor allem in den Mitarbeitergesprächen fokussiert man sich oft nur auf die "negativen" Aspekte und wird sehr persönlich, was oft dann die eigene Gesundheit und das private Leben angreift. Auch die Kommunikation der Führungsebene im großen Team ist leider super unangenehm. Die Kommunikation in Team-Meetings ist eher verletzend und und unprofessionell anstatt rational und konstruktiv.
Ein Albtraum.
Wenn man über die Frauenwitze von der Chef-Etage hinwegsieht … dann vermutlich ja.
An sich waren die Bereich sehr interessant und vielfältig. Allerdings wurde man oft in Bereiche gezwungen, für die man sich selbst nicht entschieden hätte. Es wird einem oft die Chance genommen, in Bereichen zu arbeiten, wo die eigenen Stärken liegen.
alles :)
nichts!