Tanzt ihr Narren, der König hat Laune
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ausblick auf die Bonner Straße.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dazu fallen mir zahlreiche Punkte ein, aber ich möchte hier noch nicht vorgreifen.
Verbesserungsvorschläge
Mein dringender Verbesserungsvorschlag betrifft die Unternehmenskultur, die dringend überdacht und verändert werden sollte – denn die Probleme beginnen immer an der Spitze. Statt negative Bewertungen juristisch entfernen zu lassen, wäre es nachhaltiger und zielführender, die Ursachen für die Kritik ernsthaft anzugehen und gezielt zu beheben.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist ein Schlüsselfaktor für die Mitarbeiterzufriedenheit und gewinnt zunehmend an Wichtigkeit. Ständiger Bewertungsdruck und das Gefühl der permanenten Überwachung, haben für mich eine Arbeitsatmosphäre voller Unbehagen geschaffen.
Image
Das Image des Unternehmens war sowohl nach außen als auch intern negativ geprägt. Weder die öffentliche Wahrnehmung noch die erlebte Unternehmenskultur konnten überzeugen oder ein Gefühl von Identifikation und Stolz vermitteln.
Work-Life-Balance
Eine ausgewogene Work-Life-Balance setzt aus meiner Sicht Fairness, gegenseitige Rücksichtnahme und realistische Erwartungen voraus. Leider habe ich all das vermisst. Hoher Druck, mangelnde Flexibilität und fehlende Wertschätzung haben dazu geführt, dass das Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben deutlich aus dem Gleichgewicht geraten ist. Aus diesen Gründen kann ich hier leider nur einen Stern vergeben.
Karriere/Weiterbildung
Die DR war stets bemüht, daher kann ich nur einen Stern vergeben und selbst ein Stern ist für den Bereich Karriere/Weiterbildung noch viel zu viel und völlig übertrieben. Flache Hierarchien, wie in einem Schlumpfdorf aber schlechter organisiert.
Gehalt/Benefits
Verhandlungssache
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wasser predigen und Wein trinken
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt im Vertrieb war von einer stark leistungsorientierten Kultur geprägt. Da individuelle Umsatzziele im Vordergrund standen, kam es seltener zu teamübergreifender Zusammenarbeit. Diskussionen über Zuständigkeiten waren nicht ungewöhnlich und wurden teilweise emotional geführt. In diesem Umfeld waren Durchsetzungsvermögen und Zielstrebigkeit besonders gefragt.
Umgang mit älteren Kollegen
Zu meiner Zeit gab es nur eine ältere Kollegin...
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten ist ein häufig unterschätzter Grund für die Unzufriedenheit in einem Unternehmen. Die Erwartungen der Mitarbeiter haben sich verändert, wir wollen in Entscheidungen eingezogen werden, Verantwortung übernehmen und unsere Stärken einbringen. Wir wünschen uns Vertrauen, Wertschätzung und Transparenz anstelle von Überwachung und der bloßen Anwesenheitskontrolle mit Stech- und Stoppuhr. Der liebe Gott sieht (hört und ließt) ohnehin alles ohne immer direkt vor Ort zu sein.
Arbeitsbedingungen
Zu den Arbeitsbedingungen gehören Vereinbarungen über Kündigungsfristen (1 Monat), Vergütung (Fixum plus variable Vergütung), Lohnzusatzleistungen (keine), Arbeitszeit (40 Stunden/Woche) und Urlaub (26 Tage). Überstunden, bis zu 40 im Monat, sind mit dem Gehalt abgegolten. Jeder Mitarbeiter hat seinen eignen Arbeitsplatz, ein Notebook, ein Telefon und natürlich den Zeiterfassungschip.
Kommunikation
Die interne Kommunikation war aus meiner Sicht stark von der Tagesform der Geschäftsführung abhängig. Einfache Höflichkeiten wie ein ‚Guten Morgen‘ oder ein ‚Schönen Feierabend‘ blieben regelmäßig unbeantwortet. Unter den Kolleginnen und Kollegen hingegen war der Umgang deutlich freundlicher, auch wenn dort gelegentlich ein etwas rauerer Ton herrschte.
Gleichberechtigung
Mach dir selbst ein Bild ;)
Interessante Aufgaben
Überwiegend Kaltakquise