Wenn jeder seinen Job machen würde, hätten alle weniger zu tun.
Arbeitsatmosphäre
Wichtige Entscheidungen werden in einem Kreise auserwählter Personen getroffen und dann im Top-Down Verfahren ausgeführt. Eigene Meinung ist nur dann erwünscht, wenn diese mit der bereits feststehenden Entscheidung übereinstimmt.
Work-Life-Balance
Solange Termine eingehalten werden, kannst du arbeiten wann du willst. Später anfangen / früher gehen ist nie ein Problem gewesen.
Karriere/Weiterbildung
Fortbildungen wurden gerne gesehen, wenn diese privat gezahlt oder kostenfrei sind. Auserwählten Personen zahlt man jedoch Anteilig die Kosten für Weiterbildungen oder bietet es zumindest an. Durch selbstorganisierte Teams ist kein Aufstieg zur Führungskraft möglich. Interne Wechselmöglichkeiten bestehen. In 4 Jahren gab es eine Fachbezogene Schulung.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war unterhalb des Durchschnitts. Sozialleistungen werden viele angeboten.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen sind einfach die Besten!
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzte sind leider keine Führungskräfte wie ich jedes mal erneut mit Schrecken erfahren musste. Es war durchaus üblich das Mitarbeitergespräche genutzt wurden um mich klein zu halten "Du bist sowieso so unterbezahlt, das wir dich gehaltlich anheben mussten" "Erwarte jetzt aber bloß nicht, dass du jedes Jahr eine Erhöhung bekommst"
"Hättest du dir bei deiner Freundin mehr Mühe gegeben, wärt ihr bestimmt immernoch zusammen" sind einfach keine Sachen die ich, von einem Vorgesetzten, hören möchte. Ich fand es immer schwierig sich über eine Gehaltserhöhung zu freuen - wenn das Gespräch mich so runtergezogen hat, dass ich mich nicht darüber freuen konnte.
Arbeitsbedingungen
Technik und Technologien sind auf aktuellem Stand.
Kommunikation
Es gibt regelmäßige Meetings in denen über Aktuelles aus allen Abteilungen berichtet wird. Über verschiedene Kanäle werden Informationen zur Verfügung gestellt, die beim Arbeiten helfen.
Interessante Aufgaben
Es ist jederzeit möglich neue Aufgaben anzunehmen oder in interdisziplinären Teams zu unterstützen. Wem durch eintönige Aufgaben langweilig wird, ist selber Schuld.

