7 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich war von Dezember 2022 bis Ende 2026 in dem Unternehmen beschäftigt. Mit dieser Rezension möchte ich zukünftigen Bewerberinnen und Bewerbern einen persönlichen Einblick in meine Erfahrungen mit dem Unternehmen geben und einige Aspekte schildern, die aus meiner Sicht für eine Entscheidung über eine mögliche Bewerbung hilfreich sein können.
Im Zusammenhang mit der Übernahme zusätzlicher Aufgaben wurde mir mehrfach eine Anpassung meiner Gehaltsstufe in Aussicht gestellt. Nach meiner Wahrnehmung entsprach die letztendlich erfolgte Anpassung jedoch nicht dem Umfang der zuvor angekündigten Veränderung. Trotz der zusätzlichen Verantwortung belief sich die tatsächliche Erhöhung für mich lediglich auf etwa 60 Euro netto monatlich. Dies habe ich als enttäuschend empfunden, insbesondere aufgrund der mehrfach erteilten Zusage einer Stufenanpassung für verschiedene Aufgabenbereiche.
Die Unternehmensstruktur wurde nach außen als sehr flach dargestellt. In der Praxis hatte ich jedoch den Eindruck, dass Vergütungs- und Entwicklungsmöglichkeiten nicht für alle Beschäftigten nach gleichermaßen transparenten und nachvollziehbaren Kriterien gehandhabt wurden. Ich habe beispielsweise erlebt, dass Beschäftigte mit unterschiedlichen formalen Qualifikationen auf Vergütungsniveaus eingesetzt wurden, deren Einordnung für mich nicht immer nachvollziehbar war. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass persönliche Verhandlungspositionen und die individuelle Nähe zu Entscheidungsträgern teilweise eine größere Rolle spielten als klar erkennbare, einheitliche Kriterien.
Auch beim mobilen Arbeiten habe ich deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Hierarchieebenen wahrgenommen. Während Führungskräfte, Abteilungsleitungen und die kaufmännische Direktorin teilweise zwei bis drei Tage pro Woche mobil arbeiten konnten, waren vergleichbare Möglichkeiten für andere Beschäftigte nach meiner Erfahrung nicht in gleichem Umfang gegeben. Diese unterschiedliche Handhabung empfand ich als wenig transparent und schwer nachvollziehbar. Gerade bei Leitungsfunktionen hätte ich mir zudem eine stärkere Präsenz und damit einen unmittelbareren Einblick in die täglichen Abläufe vor Ort gewünscht.
Hinzu kam, dass die Zusammenarbeit mit einzelnen Führungskräften im mobilen Arbeiten aus meiner Sicht nicht immer effizient organisiert war. Teilweise erhielt ich wiederholt telefonische Rückfragen zu Sachverhalten, deren Informationen auch eigenständig über die vorhandenen Systeme, beispielsweise die Warenwirtschaft, hätten nachvollzogen werden können. Gleichzeitig waren dieselben Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner anschließend zeitweise nur eingeschränkt erreichbar. Insgesamt entstand bei mir dadurch der Eindruck, dass mobiles Arbeiten nicht auf allen Führungsebenen mit denselben Anforderungen an Erreichbarkeit und eigenständige Arbeitsorganisation verbunden war.
Kritisch habe ich zudem die Verteilung von Verantwortung und Anerkennung erlebt. Nach meiner Wahrnehmung wurden Aufgaben und operative Arbeiten teilweise von Mitarbeitenden ausgeführt, während die damit verbundenen Erfolge oder Zielerreichungen auf Führungsebene angerechnet wurden. Besonders problematisch empfand ich dies in Fällen, in denen diese Zielerreichungen nach meinem Kenntnisstand auch Auswirkungen auf die variable Vergütung von Führungskräften hatten, ohne dass die tatsächlich ausführenden Mitarbeitenden in vergleichbarer Weise berücksichtigt wurden.
Auch einige Personalentscheidungen waren für mich nicht immer transparent nachvollziehbar. Nach meiner eigenen Wahrnehmung wurden im Laufe der Zeit mehrere Personen eingestellt, die bereits persönliche oder private Verbindungen zu Beschäftigten aus dem Personalbereich hatten. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass bei Personalentscheidungen neben fachlichen Kriterien möglicherweise auch bestehende persönliche Kontakte eine Rolle spielten.
Auch im Zusammenhang mit Ausschreibungs- und Auswahlverfahren wurden mir von Mitarbeitenden, die nach eigener Aussage an entsprechenden Verfahren beteiligt waren, unterschiedliche Einschätzungen zur Nachvollziehbarkeit einzelner Entscheidungen geschildert. Dabei entstand bei mir der Eindruck, dass die Entscheidungswege nicht in allen Fällen für Beteiligte gleichermaßen transparent waren. Da ich an diesen konkreten Verfahren selbst nicht beteiligt war, kann ich hierzu keine eigene Bewertung der jeweiligen Entscheidungen vornehmen, sondern lediglich wiedergeben, dass entsprechende Zweifel von Mitarbeitenden geäußert wurden.
Insgesamt überwiegen für mich rückblickend die kritischen Erfahrungen. Insbesondere die aus meiner Sicht mangelnde Transparenz bei Vergütungs- und Personalentscheidungen, die wahrgenommenen Unterschiede zwischen verschiedenen Hierarchieebenen sowie der Umgang mit Leistung und Anerkennung haben mein Bild des Arbeitgebers nachhaltig geprägt.
Keine Weiterbildungsmöglichkeit gegeben
Man schafft Aufgaben um bei anstehenen Evaluationen gut dazustehen. Aber entsprechend entlohnt werden diese Tätigkeiten nicht. Hauptsache man kann sagen, dass man einen ........beauftragten hat
Man muss vorsichtig sein, mit wem man über was spricht
Vorgesetzt nehmen sich alle Benefits raus und delegieren ihr Arbeit gekonnt.
Jeden Tag das gleiche
Sehr gute Leute
Gut
Top
Top
Sehr sympathisch, immer ejn offenes Ohr
Macht sehr viel Spaß
.
Meistens etwas stagnierend, bis man in ejn anderes Labor kommt
Man wird auch als Azubi sehr respektiert
Abwechslungsreiche interessante Arbeiten
Bezahlung
Faires Lohn-Konzept