Ihr Unternehmen?

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EDVA 
GmbH
Bewertung

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Mehr Schein als sein

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT in Leipzig gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ein gravierendes Problem ist, dass der Arbeitgeber oft nur auf sein eigenes Ego fokussiert ist und wenig Selbstreflexion zeigt. Er versäumt es, sich in die Lage der Mitarbeiter zu versetzen und ihre Perspektiven zu berücksichtigen. Der Chef verhält sich eher wie jemand aus einer vergangenen Ära und ignoriert die Tatsache, dass ausreichend qualifizierte Arbeitskräfte längst nicht mehr einfach vor der Tür stehen. Die Einstellung „Es gibt genug Auswahl“ und das egozentrische Denken sind in der heutigen Zeit, in der Mitarbeiter ein wertvolles Gut sind und direkt zum Erfolg des Unternehmens beitragen, völlig fehl am Platz. Leider erkennt der Chef diese Dynamik nicht und verkennt die Bedeutung einer wertschätzenden und modernen Führungskultur.

Verbesserungsvorschläge

Es ist dringend erforderlich, die bestehenden strukturellen Probleme im Unternehmen anzugehen und nicht weiterhin ignorant zu betrachten. Die Einstellung „Es geht schon alles so, wie es läuft“ sollte überdacht werden. Eine offene Auseinandersetzung mit den internen Herausforderungen und eine aktive Verbesserung der Arbeitsbedingungen, der Kommunikation und der Mitarbeiterförderung sind essenziell. Nur durch eine nachhaltige Veränderung kann das Unternehmen langfristig erfolgreich und für die Mitarbeiter attraktiv bleiben.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre im Unternehmen ist leider nicht besonders förderlich. Lob und Anerkennung sind eher Mangelware und werden nur dann geäußert, wenn der Chef sich in seinem Ego gestreichelt fühlt. Diese seltenen positiven Rückmeldungen wirken oft unpersönlich und sind nicht an die tatsächliche Leistung der Mitarbeiter geknüpft. Eine kontinuierliche, wertschätzende Kommunikation und echtes Feedback fehlen weitgehend. In einer Unternehmenskultur, in der Lob und Anerkennung selten sind, fehlt es an der nötigen Motivation und dem Gefühl, dass die Arbeit geschätzt wird.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen lässt stark zu wünschen übrig. Regelmäßigkeit bei Besprechungen besteht lediglich in der Absage geplanter Meetings. Wenn doch einmal ein Meeting stattfindet, steht eher das Privatleben des Chefs oder organisatorische Themen wie Bestellungen von Produkten im Vordergrund, anstatt zukunftsorientierte Diskussionen oder Innovationen im Bereich IT voranzutreiben. Wichtige Neuerungen und Entwicklungen werden selten besprochen, wodurch es an klaren, zukunftsgerichteten Zielen und einer effektiven Weiterentwicklung der Unternehmensstrategie mangelt. Diese Art der Kommunikation sorgt dafür, dass die Mitarbeiter wenig in Entscheidungen eingebunden werden und die Motivation für die aktive Mitgestaltung von Neuerungen sinkt.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist grundsätzlich sehr positiv. Die Mitarbeiter unterstützen sich, wo es nur möglich ist, und pflegen einen respektvollen und liebevollen Umgang miteinander. Leider ist das Arbeitsaufkommen so hoch, dass die Unterstützung untereinander aufgrund der vielen individuellen Aufgaben und des Zeitdrucks nur selten realisiert werden kann. Trotz dieser Hürden bleibt das Team stets bemüht, sich gegenseitig zu helfen, was zu einer insgesamt positiven Atmosphäre beiträgt. Es fehlt jedoch an ausreichend Kapazitäten, um den Zusammenhalt regelmäßig in der Praxis zu leben, was das Teamgefühl ein Stück weit einschränkt.

Work-Life-Balance

Die Work-Life Balance wird in diesem Unternehmen wenig unterstützt. Überstunden werden gerne gesehen, während es kaum Verständnis dafür gibt, früher von der Arbeit nach Hause zu gehen. Die Anwesenheit am Arbeitsplatz wird höher gewichtet als das tatsächliche Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben. Die Arbeitsweise wird stärker an der Produktivität gemessen als an der tatsächlichen Effektivität und dem Wohlbefinden der Mitarbeiter. Diese Fokussierung auf reine Produktivität, ohne Berücksichtigung der individuellen Arbeitsweise und des Wohlbefindens, hat einen negativen Einfluss auf das Arbeitsklima und die langfristige Zufriedenheit der Mitarbeiter.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist von einer mangelnden klaren Zielsetzung und Strategie geprägt. Zwar werden strukturelle Probleme im Team erkannt und angesprochen, doch nach der Identifikation wird wenig unternommen, um diese langfristig zu beheben. Die notwendige Arbeit an Verbesserungen wird häufig aus Zeitmangel nicht umgesetzt, da für solche Aufgaben oft die Mitarbeiterressourcen fehlen und die damit verbundene ‚unproduktive‘ Zeit als zu kostenintensiv angesehen wird. Diese Haltung führt dazu, dass strukturelle Probleme weiterhin ungelöst bleiben, was sich negativ auf die Arbeitsweise und das Betriebsklima auswirkt.

Gleichberechtigung

Leider spiegelt das Unternehmen ein rückständiges Frauenbild wider, das in der heutigen Arbeitswelt absolut unangebracht ist. Frauen scheinen hier weniger wertgeschätzt zu werden und werden eher als „untergeordnete Mitarbeiter“ betrachtet. Eigeninitiative oder konstruktive Kritik werden nicht gefördert, sondern sogar eher unerwünscht – vor allem, wenn es um den Vorgesetzten geht. Stattdessen wird erwartet, dass Frauen ausschließlich die Wünsche des Chefs „erahnen“ und diese ausführen, ohne hinterfragen zu dürfen. Ein respektvoller und gleichberechtigter Umgang mit weiblichen Angestellten fehlt hier völlig. Wer auf ein modernes, offenes Arbeitsklima setzt, ist hier fehl am Platz.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen in Bezug auf die technische Ausstattung sind für eine IT-Firma enttäuschend und veraltet. Statt in moderne Arbeitsmittel zu investieren, wird lieber versucht, bestehende PCs mit zusätzlichem Arbeitsspeicher aufzurüsten. Die Anschaffung von Laptops wird nur zögerlich und nach langen Diskussionen genehmigt – hier scheint der Fokus klar auf Kosteneinsparung statt auf Mitarbeiterzufriedenheit zu liegen. Auch die restliche technische Ausstattung ist altmodisch und dringend überholungsbedürftig. Falls neue Geräte angeschafft werden, landen sie in der Regel zuerst beim Chef, während die Mitarbeiter die ausgemusterten Geräte weiterverwenden müssen. Insgesamt spiegelt das nicht den Standard wider, den man von einem modernen IT-Unternehmen erwarten würde.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt eher am unteren Ende dessen, was in der Branche üblich ist. Anstatt echte Erhöhungen anzubieten, wird versucht, kleinere Extras wie Massagen als großzügige Zuwendungen zu verkaufen. Bei Gehaltsverhandlungen geht es vor allem darum, jegliche Erhöhungen zu vermeiden. Ein Provisionsmodell, das nur minimale Gehaltssteigerungen ermöglicht, wird als angeblich motivierender Anreiz präsentiert, hat jedoch kaum spürbare Vorteile für die Mitarbeiter. Vergünstigungen oder zusätzliche Leistungen, die die Mitarbeiter finanziell entlasten könnten, werden gar nicht in Betracht gezogen. Insgesamt bleibt das Gehaltsniveau enttäuschend und wenig attraktiv.

Image

Das nach außen hin präsentierte Image, unterstützt durch einen CI-Prozess und die interne Unternehmenskommunikation, steht in starkem Kontrast zu dem, was tatsächlich innerhalb des Unternehmens gelebt wird. Die Werte und das professionelle Bild, das nach außen getragen wird, entsprechen nicht der Realität im Arbeitsalltag. Intern fehlen oft Transparenz, echte Kommunikation und eine klare Vision, die das positive Image stützen könnten. Es entsteht der Eindruck, dass das Unternehmen eher darauf bedacht ist, ein gutes Bild zu vermitteln, als tatsächlich eine Unternehmenskultur zu etablieren, die mit den nach außen kommunizierten Werten übereinstimmt.

Karriere/Weiterbildung

Die Einstellung des Unternehmens zu Schulungen und Weiterbildung ist eher enttäuschend. Schulungen werden nur dann angeboten, wenn sie kostengünstig sind. Viele Mitarbeiter erhalten keine formale Schulung, da man davon ausgeht, dass sie sich das nötige Wissen selbst aneignen oder von ihren Kollegen abschauen können. Statt eine kontinuierliche Weiterbildung zu fördern, um das Wissen auf dem neuesten Stand zu halten, scheint es eher darum zu gehen, kostensparend zu agieren. Insgesamt fehlt es an Investitionen in die langfristige Mitarbeiterentwicklung und den Erwerb neuer Fähigkeiten.


Interessante Aufgaben

Umgang mit älteren Kollegen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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