Der schlechteste Arbeitgeber den ich je hatte!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass er einigen Personen gegenüber schon zugegeben hat sich total verschätzt und übernommen zu haben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Arroganz, Ignoranz und das fehlende know-how wenn es um die Führung eines Campingplatzes mit Marina geht
Verbesserungsvorschläge
Verkaufen! Dieser Betreiber hat auf lange Sicht keine Erfolgschancen. Man kann nicht ohne Ahnung vom Camping sich einfach mal einen insolventen Campingplatz für einen völlig überhöhten Preis kaufen und meinen man bekommt es hin. So einfach ist Camping dann auch nicht.
Arbeitsatmosphäre
Geprägt von Misstrauen (Arbeitsbereiche werden kameraüberwacht), ausgeprägten Diskussionen über das richtige „wording“: Sagt man Putzfrau oder Reinigungskraft, trennt man eine Telefonnummer nach 2 oder 3 Ziffern...
Image
Das Image war vor der Insolvenz der alten Betreiber auf einem absoluten Tiefpunkt. Nach der Übernahme des aktuellen Betreibers ging es kurz bergauf, ist aber jetzt unter dem der Vorgänger. Viel mehr kann man nicht falsch machen um sein Image zu versauen!
Work-Life-Balance
Da Besprechungen immer während der Pausen oder nach Feierabend stattfinden, nur einen Stern.
Karriere/Weiterbildung
Wird immer versprochen, aber nie eingehalten. Zwei Mitarbeiter warten vergeblich auf einen Kettensägenschein, einer vergeblich auf den ihm versprochenen Führerschein, alle auf die versprochenen Bootsführerscheine (die vor Ort im Hause von einem externen angeboten werden). Kurzum: eine Katastrophe!
Gehalt/Benefits
Gehalt ist ein Witz! Nach 6 Monaten vertraglich eine Gehaltserhöhung vereinbart, nie bekomen. Aber, wie vorhin schon geschrieben, 2 Monate mit einem Wohnmobil durch Australien reisen ist kein Problem! Überstunden werden derart schlampig geführt, dass das Guthabenkonto einer Kollegin um mehr als 700 Stunden nach oben korrigiert werden musste!!! Es ist also höchste Vorsicht geboten!
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nicht vorhanden. Möchte ich mich hier auch nicht näher zu äußern...
Kollegenzusammenhalt
Das so oft gepriesene „Team“ gliedert sich in drei Teile, die untereinander zusammen halten, aber als Ganzes nicht kooperieren. Zum einen die Verwaltung, dann die Leute die sich um die Pflege des Platzes kümmern und zuletzt das Pärchen Klempner / Elektriker.
Umgang mit älteren Kollegen
Einer der wenigen Punkte bei denen man nichts negatives sagen kann!
Vorgesetztenverhalten
Von oben herab. Alles wird bemängelt, kritisiert oder stillschweigend hingenommen. Es ist in 18 Monaten nicht einmal danke gesagt oder etwas Anerkennung gezeigt worden. Aber in der Hochsaison in Urlaub fahren oder mal 2 Monate in Australien verbringen geht. Alles ohne die geringste Anerkennung den Angestellten gegenüber die den Laden in der Zeit am laufen halten.
Arbeitsbedingungen
Wie im Kaiserreich! Maschinen werden erst angeschafft wenn die Mitarbeiter kurz vor der Arbeitsverweigerung stehen. Und auch dann nur das, womit man sie so schnell wie möglich wieder beruhigt. Es gibt keinen Plan, keine Struktur, was angeschafft wird ist meistens Schrott, gebraucht oder wurde vom Chef in seinem Garten gefunden. Viele Werkzeuge müssen auch selber hergestellt werden, da es günstiger ist als eine Anschaffung und die Leute, die die Werkzeuge produzieren, auch gar keine Ahnung haben von dem was sie da eigentlich bauen. Deswegen wird es so gebaut wie der Chef meint es sei sinnvoll. Das die ganze Welt außer ihm das anders sieht interessiert nicht.
Kommunikation
Findet meistens in den Pausen oder nach Feierabend statt. Allerdings werden wichtige Themen oft übergangen oder ins endlose diskutiert, sodass man entweder keine Lösung bekommt oder erst nach mehreren Wochen!
Gleichberechtigung
Frauen werden grundsätzlich erstmal alle Kompetenzen angesprochen. Jeder weibliche Mitarbeiter muss sich täglich aufs Neue beweisen und zeigen was sie kann. Der Chef fällt dann immer aus allen Wolken wenn er feststellt, dass es doch Frauen gibt die etwas können. Zumindest spielt er das gerne so vor.
Interessante Aufgaben
Sind theoretisch genügend vorhanden, können mangels Arbeitsgeräten aber nicht umgesetzt werden