EWLW – Kritik an Arbeitsbedingungen und Projektstruktur, besonders in der Wasserwirtschaft**
Gut am Arbeitgeber finde ich
keine
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Aus meiner persönlichen Erfahrung wirkt es so, als verfüge EWLW nur begrenzt über eigene Tools, Methoden und Kompetenzen, um Projekte eigenständig im offenen Wettbewerb am Markt zu gewinnen. Stattdessen entsteht der Eindruck, dass Projekte insbesondere aufgrund der bestehenden Beziehungen zur Emschergenossenschaft und zum Lippeverband (EGLW) zustande kommen.
Besonders betroffen ist aus meiner Sicht die Abteilung Wasserwirtschaft. Teilweise werden Mitarbeiter für zeitlich begrenzte Projekte eingestellt und nach deren Abschluss nicht weiterbeschäftigt. Im Vorstellungsgespräch wird nach meiner Erfahrung teilweise eine langfristige bzw. unbefristete Beschäftigung in Aussicht gestellt, die später nicht zustande kommt.
Auch die Arbeitsorganisation empfinde ich als problematisch, insbesondere wenn Mitarbeiter unter hohen Zeitdruck gesetzt werden, um sich wiederholende und wenig abwechslungsreiche Aufgaben möglichst schnell abzuarbeiten.
Verbesserungsvorschläge
Projekte sollten durch offizielle Ausschreibungen und einen fairen Wettbewerb am Markt gewonnen werden und nicht aufgrund von Beziehungen direkt (kleine Aufgaben) von der Emschergenossenschaft und dem Lippeverband (EWLW) vergeben werden. Kleine Aufgaben sollten nicht auf diese Weise verteilt werden, während gleichzeitig Mitarbeiter unter Druck gesetzt werden, monotone und sich wiederholende Tätigkeiten möglichst schnell wie Roboter zu erledigen.