Zuverlässig
Gut am Arbeitgeber finde ich
Zuverlässigkeit. Was gut läuft, läuft meist weiter gut.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zuverlässigkeit. Was schlecht läuft, läuft (leider) meist weiter schlecht.
Verbesserungsvorschläge
Mehr mit der Zeit gehen und im Punkto Umgang mit Mitarbeitern nachbessern.
Arbeitsatmosphäre
Hier müssen je nachdem wie man selbst aufgestellt ist auch mehr als zwei Sterne abgezogen werden. Ist man gefestigt und steht wie ein Fels in der Brandung, wird man über die sehr tagesformabhängige Art und Weise der Führung leicht hinwegsehen können, da es hier nichts "Gravierendes" zu bemängeln gibt. Wem aber mehr oder weniger häufige kleine Spitzen und Tratsch in der Führungsebene hinter dem Rücken an die Nieren gehen, sollte vorsichtig sein.
Das Loben der Mitarbeiter geschieht ausschließlich durch die (wirklich immer pünktliche) Überweisung des vereinbarten Gehalts.
Hier ist die Geschäftsleitung auch nicht desillusioniert und gibt zu, dafür kein Talent zu haben. Motivation muss man sich also selbst beschaffen.
Da es hier zwei Geschäftsführer gibt, muss man die Frage zu "Fairness und Vertrauen" mit "jain" beantworten. Kann es geben, gibt es nicht zwangsläufig. Selbstverschuldet, wenn es wenig Vertrauen gibt? Vielleicht.
Wird einem dabei geholfen, den Umstand zu verbessern? Kaum.
Work-Life-Balance
Nichts zu bemängeln. Ich denke in dem Berufsfeld kann ein Arbeitgeber kaum flexibler sein!
Karriere/Weiterbildung
Durch die Spezialisierung auf das Ärztemandat hat man natürlicherweise wenig Chancen ein "Bilanzprofi" zu werden.
Eine spezialisierte Kanzlei macht es natürlich schwieriger, sich allumfassend weiterzuentwickeln.
Weiterbildungen im Bereich Ärztebetreuung werden sehr unterstützt und jederzeit angeboten, man muss nur zugreifen!
Gehalt/Benefits
Durch die Kanzleigröße und die dadurch besser optimierbaren Prozesse und die Nutzung der "Spezialisierungen" der Mitarbeiter, besteht hier die Möglichkeit auch über dem Branchendurchschnitt zu verdienen.
Gehälter sind immer pünktlich auf dem Konto!
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Beide Geschäftsführer sind dem Klimaschutz sehr zugetan und es wird versucht alles dafür zu tun, dass es im Arbeitsalltag umgesetzt wird.
Kollegenzusammenhalt
Ein Abzug wäre hier unfair. Es gibt Kollegen die "ihr eigenes Ding" machen, aber unehrlich ist niemand. Zumindest nicht über das normale Maß an "für sich selbst alles rausholen" hinaus.
Umgang mit älteren Kollegen
Sind kaum noch ältere da. Bezweifle aber ganz stark, dass es hier etwas zu bemängeln gäbe.
Vorgesetztenverhalten
Ähnlich wie bei Punkt Arbeitsatmosphäre ist das Verhalten mitunter tagesformabhängig.
Realistisch sind die Ziele selten. Es herrscht wohl der Grundsatz, dass latente Überforderung immer besser ist, als zu riskieren, dass nicht genug Arbeit "wartet".
Hinweise und Bitten um Hilfe werden aber immer gehört und umgehend umgesetzt.
Arbeitsbedingungen
Computer vertragen mal ein Upgrade.
Im Sommer ist die Belüftung grenzwertig und an wirklich heißen Tagen mussten wir auch mal "Hitzefrei" machen, bzw. die Leute ins Homeoffice schicken.
Kommunikation
Kommuniziert wird in wöchentlichen Meetings. Über Erfolge wird man höchstens am Rande informiert. Türen sind aber immer offen und man kann jeden (auch die Geschäftsleitung), immer alles fragen.
Gleichberechtigung
100% Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Vom ersten Tag an kann man sich die Arbeit "nehmen", an der man interessiert ist. Es wird einem grundsätzlich nichts verboten und man darf dazulernen und wachsen. Was die Auswahl der Arbeit angeht, wird Interesse und Fleiß hier wirklich belohnt.