Ihr Unternehmen?

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EUREF 
AG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Schwierige Situation

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei EUREF AG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Campus ist ein beeindruckendes Reallabor und ein echtes Zukunftsquartier für die Energiewende. Die Vision eines Innovationscampus wurde konsequent und sichtbar umgesetzt. Über 150 Unternehmen auf engem Raum sorgen für hervorragende Vernetzungsmöglichkeiten, interdisziplinären Austausch und spannende Kooperationen. Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg wird aktiv gelebt.

Es ist immer etwas los: Begegnungen, Austausch, Veranstaltungen. Es gibt ein echtes Community-Gefühl.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der größte und kritischste Punkt ist das Verhalten des Eigentümers. Dieses wird von vielen Mitarbeitenden als extrem respektlos, cholerisch, und grenzüberschreitend wahrgenommen. Wutausbrüche, Anschreien, fehlende Distanz sowie ein Umgangston, der nicht ansatzweise professionellen Standards entspricht, sind keine Einzelfälle. Es gibt klare „Überlebensregeln“: ruhig bleiben, nicht reagieren, sonst eskaliert es weiter. Das ist kein Arbeitsumfeld, sondern psychischer Ausnahmezustand.

Besonders verstörend ist, dass es zwar offizielle Verhaltensrichtlinien und einen Code of Conduct gibt, diese jedoch ausgerechnet von der höchsten Instanz regelmäßig ignoriert werden. Das untergräbt jede Glaubwürdigkeit von Compliance, Feedback-Systemen und HR-Maßnahmen. Es braucht dringend klare Grenzen, echte Konsequenzen und unabhängige Kontrollmechanismen – ansonsten bleiben Werte und Policies reine Fassade.

Überstunden, permanente Erreichbarkeit und totale Priorisierung seiner Wünsche werden erwartet. Arbeit steht über allem. Grenzen existieren kaum. Viele Mitarbeitende fühlen sich nicht wertgeschätzt, sind gekränkt und orientieren sich neu. Der Campus verliert dadurch kontinuierlich Know-how – was besonders tragisch ist, da der Campus weiterhin enormes Potenzial hat.

Arbeitsatmosphäre

Der EUREF-Campus ist fachlich, räumlich und visionär ein außergewöhnlicher Ort. Leider wird dieses Potenzial durch eine toxische Führungsspitze massiv beschädigt. Wer hier arbeitet, muss weniger fachlich überzeugen als psychisch belastbar sein. Das ist schade – und vermeidbar.

Kommunikation

Trotz interner Newsletter und Town Halls werden wichtige Informationen häufig nicht offen kommuniziert. Kündigungen oder personelle Veränderungen „verschwinden unter dem Tisch“, was Misstrauen fördert und Gerüchte begünstigt.

Kollegenzusammenhalt

Von Team zu Team abhängig, meines Erachtens halten aber die Kollegen zusammen und supporten sich gegenseitig.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsplätze sind sehr gut ausgestattet, technisch auf dem neuesten Stand und man merkt, dass in den letzten Jahren stark modernisiert wurde.

Zwar gibt es höhenverstellbare Tische, jedoch sind viele Bürostühle nicht ergonomisch. Rückenprobleme sind weit verbreitet. Eine systematische ergonomische Überprüfung wäre sinnvoll.

Gastronomie-Zuschüsse könnten auch erhöht werden: Die Preise auf dem Campus sind sehr hoch, die Qualität hat in den letzten Jahren spürbar nachgelassen. Der aktuelle Essenszuschuss ist im Vergleich zu anderen Unternehmen am Campus nicht konkurrenzfähig und sollte dringend angepasst werden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hier werden viele E-Mails ausgedruckt.

Gehalt/Benefits

Die Bezahlung erfolgt zuverlässig und pünktlich. Es gibt jedoch keine Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld, die jährlichen Tantiemen sind symbolisch und werden von vielen als enttäuschend empfunden. Gehaltsanpassungen fallen entweder sehr gering aus oder bleiben ganz aus. Das führt zu Frustration und einer hohen Wechselbereitschaft.
Hier sollte marktgerecht, transparent und leistungsbezogen nachjustiert werden.


Work-Life-Balance

Vorgesetztenverhalten

Interessante Aufgaben

Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Image

Karriere/Weiterbildung

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