2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
In der Gastro wurde wenig Rücksicht auf das Alter und auf jugendschutzrechtliche Vorgaben genommen. Wochenendarbeit und Schichten waren an der Tagesordnung, ohne dass altersbedingte Grenzen immer beachtet wurden.
Wenn man einmal frei haben wollte, gab es häufig Probleme. Statt einer normalen Abstimmung musste man teilweise extra zum Chef und sich regelrecht rechtfertigen. Das hat schnell das Gefühl vermittelt, dass Freizeitwünsche eher als Störung denn als normaler Bestandteil eines Arbeitsverhältnisses betrachtet werden.
In der Wintersaison wurde die Zeit oft mit Arbeit im Büro überbrückt, allerdings ohne sinnvolle Aufgaben oder echte Projekte. Statt Lerneffekten entstand eher der Eindruck von „Beschäftigungstherapie“, um die Zeit zu füllen.
Man fungierte meist als günstige Arbeitskraft: an den Fahrgeschäften, beim Einlass, in den Shops oder in der Gastro. Das eigentlich kaufmännische Ausbildungsspektrum ist dadurch stark in den Hintergrund gerückt. Viele Tätigkeiten hatten wenig bis gar nichts mit dem Berufsbild zu tun, das man offiziell erlernen sollte.
Wenn Wintersaison war, standen häufig Inventuren oder ähnliche Tätigkeiten an. Auch hier war der Fokus eher auf körperlicher und einfacher Arbeit, statt auf strukturiertem Lernen und Aufbau von Fachwissen.
Die Arbeit in der Buchhaltung war erschwert, weil die zuständige:n Kolleg:innen vor Ort offenbar ungern Aufgaben abgaben. Dadurch gab es kaum Einarbeitung in komplexere Themen, wenig Verantwortung und wenig Lernchancen im eigentlich spannenden kaufmännischen Bereich.
Man wurde häufig wie ein „dümmlicher“ Azubi behandelt, statt als lernwillige Nachwuchskraft. Wertschätzung, konstruktives Feedback und wirkliche Förderung haben aus meiner Sicht gefehlt. Das wirkt sich sehr negativ auf Motivation und Selbstvertrauen aus.
Zwischen den Abteilungen fand kaum echte Kommunikation statt. Viele hatten den Eindruck, das eigene Team mache zu viel und die anderen zu wenig. Alle wirken überlastet, und es gibt wenig netten, freundlichen Austausch. Für Azubis, die regelmäßig die Abteilungen wechseln, ist diese Stimmung besonders schwer auszuhalten, weil man ständig in neue, teils konfliktreiche Konstellationen kommt und selten wirklich willkommen geheißen wird.
Wer eine Ausbildung mit echten fachlichen Inhalten, respektvollem Umgang und ordentlicher Beachtung von Arbeitszeit- und Jugendschutzregelungen sucht, sollte sich sehr genau überlegen, ob dieser Arbeitgeber der richtige Ort dafür ist.
Man ist eher vom Bereich Personal klein gehalten worden. Es sind auch viele langjährige Kolleg:innen gegangen.
In diesem Bereich und Unternehmen vor allem am Wochenende und Schichten.
Für den Bereich an sich ganz gut, trotzdem eher ein Witz. Viele Azubis mussten neben der Arbeit einen Nebenjob machen und der Personalabteilung war es egal.
Waren meistens nicht ansprechbar, weil sie selbst mir ihren Aufgaben zu tun hatten.
Meistens nur mit den Kolleg:innen, aber weder die Arbeit selbst noch die Aufgaben, haben Spaß gemacht.
Man hat viele verschiedene Abteilungen durchlaufen.
Eine weite verbreitete und alte Denkweise, weil man nur "Azubi" war.