Ein Ort für Workaholics
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider habe ich die Arbeitskultur als sehr belastend empfunden. Es herrschte aus meiner Sicht eine ausgeprägte Workaholic-Mentalität, wodurch eine gesunde Work-Life-Balance und auch der Aufbau einer vernünftigen Bindung innerhalb des Teams kaum möglich waren.
Das Arbeitsklima war teilweise sehr angespannt. Ein offener und ungezwungener Austausch miteinander war kaum möglich. Gleichzeitig gab es viele unausgesprochene Regeln und Erwartungen, die den Arbeitsalltag zusätzlich unangenehm gemacht haben. Dadurch entstand bei mir zunehmend das Gefühl, mich nicht frei bewegen oder äußern zu können, was letztlich auch die Motivation stark beeinflusst hat.
Auch Feedback und Anliegen aus dem Team und der Leitung wurden meiner Erfahrung nach nicht ausreichend gehört oder ernst genommen. Besonders schwierig empfand ich zudem den Umgang mit einer neuen Abteilungsleitung. Ich hatte den Eindruck, dass nicht nur meine Arbeitsleistung, sondern auch meine Persönlichkeit beurteilt wurde. Das Verhalten empfand ich teilweise als sehr persönlich, grenzwertig und unprofessionell.
Insgesamt hat diese Kombination aus Arbeitskultur, Kommunikation und Führungsverhalten dazu geführt, dass ich mich dort zunehmend unwohl gefühlt habe. Für mich persönlich hat sich dadurch sehr deutlich gezeigt, wie wichtig ein respektvoller Umgang, offene Kommunikation und psychologische Sicherheit am Arbeitsplatz sind.