5 von 23 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen, die bei EWS ein Praktikum absolvieren oder absolviert haben, bewerten das Unternehmen im Durchschnitt mit 3,2 von 5 Punkten.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen, die bei EWS ein Praktikum absolvieren oder absolviert haben, bewerten das Unternehmen im Durchschnitt mit 3,2 von 5 Punkten.
Der Kollegenzusammenhalt und die Möglichkeit, eigenständig zu arbeiten.
Fehlende Verantwortlichkeiten, Abhängigkeit von einzelnen Entscheidungsträgern und mangelnde Struktur, was zu erheblichen Verzögerungen und Ineffizienzen führt.
Einführung eines professionellen Projektmanagements
Klare Verantwortlichkeiten und Vertretungsregelungen
Bessere abteilungsübergreifende Kommunikation
Weniger Abhängigkeit von Einzelpersonen bei Entscheidungen
Transparente Vision und Strategie seitens der Geschäftsführung
Die direkte Zusammenarbeit mit den Vorgesetzten ist überwiegend fair und freundlich, Feedback erfolgt ehrlich und respektvoll. Gleichzeitig gibt es abteilungsübergreifend deutliche Kommunikationsprobleme. Aussagen wie „Das ist nicht meine Aufgabe“ führen zu unnötigen Reibungen und Verzögerungen. Unter einigen Kollegen herrscht eher eine „Jeder für sich“-Mentalität. Insgesamt entsteht eine Atmosphäre, in der viele Mitarbeitende aus Angst vor Kritik keine Verantwortung übernehmen möchten, was Prozesse spürbar ausbremst.
Im Vertrieb gibt es deutliche Unzufriedenheit, unter anderem durch ein Dashboard, das die Arbeitsleistung sehr detailliert trackt. Auch in anderen Abteilungen ist die Stimmung gemischt, was sich negativ auf das Gesamtimage auswirkt.
Die Work‑Life‑Balance ist insgesamt positiv. Urlaubsplanung funktioniert gut, besonders außerhalb der Ferienzeiten. Mitarbeitende mit Familie werden bei der Planung berücksichtigt.
Karrierewege wirken wenig transparent. Positionen scheinen eher nach Betriebszugehörigkeit als nach Qualifikation vergeben zu werden. Weiterbildungsangebote sind mir nicht bekannt.
Für Praktikanten gibt es eine pauschale Aufwandsentschädigung von 650 € pro Monat bei 40 Stunden pro Woche im Büro, was im Verhältnis zur Arbeitszeit eher gering ist.
Es gibt einige positive Maßnahmen wie Bio‑Kaffee und Tee, PV‑Anlagen auf den Dächern, Ladeinfrastruktur für E‑Fahrzeuge und eine Fahrradprämie für Mitarbeitende.
Im direkten Arbeitsumfeld ist der Zusammenhalt sehr gut. Die Kolleginnen und Kollegen sind hilfsbereit, offen und sorgen für ein angenehmes Miteinander. Der Umgang ist freundlich und humorvoll, und unterschiedliche Meinungen werden respektiert.
Auch hier sind mir keine Probleme bekannt.
Einige Vorgesetzte sind menschlich sehr bemüht und schaffen ein angenehmes Umfeld. Gleichzeitig wirken Entscheidungsprozesse oft festgefahren. Gute Ideen von Mitarbeitenden bleiben liegen oder benötigen sehr lange, bis sie umgesetzt werden. Entscheidungswege sind häufig abhängig von einzelnen Personen, was Projekte verlangsamt.
Die Büros sind hell und modern, allerdings sorgen die Glaswände für ein Gefühl ständiger Sichtbarkeit. Die technische Ausstattung ist grundsätzlich in Ordnung, jedoch kommt es immer wieder zu Internetproblemen. Die Toiletten haben Milchglastüren, die Silhouette was rechtlich fragwürdig wirkt, ohne dass der Betriebsrat aktiv wird.
Die interne Kommunikation ist eine der größten Schwächen. Informationen zwischen Abteilungen fließen nur unzureichend, Status‑Updates fehlen häufig. Die Geschäftsführung kommuniziert kaum einen klaren Fahrplan oder eine Vision für die Zukunft, was zu Unsicherheit und Orientierungslosigkeit im Unternehmen führt.
Mir sind keine negativen Punkte aufgefallen.
Die Aufgaben sind abwechslungsreich, und eigenständiges Arbeiten ist möglich. In diesem Bereich gibt es wenig zu beanstanden.
Leider ist nichts besonders gut.
[Update 2024: EWS hat mehrere Teile in dieser mehr als fünf Jahre alten Rezension bei kununu als unwahr beanstandet. Geänderten Text habe ich mit eckigen Klammern gekennzeichnet. Ob die Situation bei EWS seit meinem damaligen Praktikum besser oder schlechter geworden ist, kann ich nicht beurteilen.]
Die Bezahlung für Praktikanten ist sehr schlecht. Tätigkeiten, die so eintönig und ohne Entwicklungsmöglichkeiten sind, sollten besser bezahlt werden. Hier verspielen junge Leute ihre berufliche Zukunft.
So brutal das klingt: EWS sollte sich überlegen, ob sie das richtige Geschäftsmodell haben, wenn das Unternehmen so stark auf Praktikanten [...] angewiesen ist.
[Aufgrund wiederholter Beanstandung habe ich meine ursprüngliches Fazit verkürzt.]
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr neutral. Als Praktikant ist man ohnehin nur vorübergehend da. Dementsprechend gibt es weder Lob noch Kritik.
Das Image ist nicht gut, insbesondere unter allen, die schon einmal dort waren. EWS weiß das mit Sicherheit.
Hier auf kununu gibt es mehrere positive Bewertungen für EWS, welche aussehen wie von EWS' eigener Personalabteilung geschrieben. Viele Formulierungen sind schwammig und beschönigend:
- "Ich bin auf viele fähige Mitarbeiter gestoßen die viele sehr nachvollziehbare Ideen und Anregungen haben" (Das ist so unspezifisch formuliert, wie es nur geht.)
- "Auch zu diesem Punkt kann ich nur Positives wiedergeben. Ich hatte viel Spaß mit meinen Kollegen und mein Eindruck ist der, dass auch die Festangestellten durchaus viel Spaß bei Ihrer Arbeit haben - wenn sie denn wollen" (Spaß ist es eher nicht, aber die Studenten können dort ihr Praktikum absolvieren und die Festangestellten kriegen ihr Gehalt.)
- "Mir wurden im laufe meines Praktikums verschiedene Aufgaben zugewiesen. Da waren durchaus spannende Themen dabei" (Es wurde nicht eine einzige konkrete Tätigkeit genannt.)
- "...guter Arbeitgeber. sehr innovativ!" (Innovativ als Großhandel, schon klar.)
- "helle freundliche Büroräume mit viel Holz" (Es gibt so wenige Pluspunkte, dass man Holzeinrichtung dazu zählen muss.)
Bei der Arbeitszeit ist EWS wenig flexibel. Als Praktikant leistet man sozusagen Schichtarbeit am Schreibtisch. Immerhin macht EWS keinen Hehl daraus und nennt die Arbeitszeiten in den Stellenanzeigen.
EWS stellt zudem gerne Studenten ein, die im Rahmen ihres Studiums ein Pflichtpraktikum erbringen müssen. Für den Pflichtanteil (ca. drei Monate) hat man keinen Urlaubsanspruch. Nur für eine anschließende, freiwillige Verlängerung erhält man 2,5 Tage pro Monat Urlaub. "30 Tage Urlaub bei klassischer 40 h Woche" aus der vorigen Bewertung lässt das natürlich super klingen. Passender ist "7,5 Tage Urlaub bei einem halbjährigen Praktikum mit 40 h pro Woche an eintöniger Büroarbeit".
Bei den Tätigkeiten gibt es nicht viel Raum, sich weiterzubilden. Selbst die Festangestellten (insbesondere mit Hochschulabschluss) erledigen Aufgaben, für die sie oftmals überqualifiziert sind, aber solange das Geld passt, juckt es keinen.
Festangestellte und Praktikanten sind separate Gruppen, die nicht viel miteinander interagieren. Praktikanten sind [meiner Meinung nach einfach nicht gut in das Kollegium integriert, da es sehr viele gibt und sie zudem nur kurz im Unternehmen verbleiben]. Die Festangestellten kennen bestenfalls die Praktikanten der eigenen Abteilung mit Namen.
Gegenüber der Geschäftsführung sind die meisten irgendwie gleichermaßen ängstlich und kritisch, aber dann wiederum doch nicht so doll, dass man sich zusammenschließen und füreinander eintreten würde.
Die meisten Mitarbeiter sehen die Geschäftsführung und deren Führungsverhalten kritisch, aber haben sich damit arrangiert. Die Führungsebene besteht nicht aus Wissenschaftlern, sondern aus Leuten, die schlicht lange dabei sind. Diese Leute haben eine Firma mit mehreren (angehenden) Hochschulabsolventen, wollen aber oft bis ins Detail nur die eigenen und teilweise veralteten Vorstellungen durchsetzen. Transparent und nachvollziehbar sind die Entscheidungen eher nicht.
Jeder erhält einen standardisierten Büroarbeitsplatz. Weder antik noch high-tech. Aufgrund der abgelegenen Lage ist es tatsächlich sehr leise im Gebäude und drum herum, was auch schon das Positivste an EWS ist.
Praktikanten erhalten keinerlei Information dazu, was sie mit ihrer Arbeit bewirken oder in welchem Maße sie zum Unternehmenserfolg beitragen. Der Großteil der Kommunikation zu anderen Abteilungen findet über die Festangestellten statt.
Praktikanten bekommen nur 450 Euro pro Monat, und das bei 40 Stunden und kaum Urlaubsanspruch. Die Festangestellten verdienen besser, was vermutlich auf die finanzielle Hebelwirkung der vielen billigen Praktikanten zurückzuführen ist.
Die Aufgaben für Praktikanten sind extrem langweilig. Im Wesentlichen ist man nach einer Woche eingearbeitet. Man ist die rechte Hand von einem oder mehreren Festangestellten und erledigt simple Aufgaben, für die auch ein Abitur reichen würde. Dazu gehören unter anderem: Formulare ausfüllen, zwei bis drei leicht erlernbare Programme bedienen (z.B. PVSOL), Rechnungen drucken, Werbeanrufe durchführen. Für nichts davon bräuchte man auch nur entfernt ein Studium.
[Hier war noch eine Aufzählung der nicht-fachlichen Tätigkeiten, deren Erledigung im Praktikum zu meinen Aufgaben gehörten. Trotz Verallgemeinerung bei der ersten Überarbeitung wurde der Absatz ein zweites Mal als unwahr beanstandet, weshalb ich ihn entfernt habe.]
Unkompliziertes Einstellungaverfahren
Autoritärer Führungsstil seitens der Geschäftsführung. Unternehmensführung der alten Schule.
Sehr familiär
Durch die Arbeit der Firma wird die Energiewende im Privatbereich stark vorrangetrieben und die Akzeptanz großflächig erhöht. Bitte weiter so!
Ich hatte hier ein super Praktikum in dem von mir angestrebten Bereich und fand nichts wirklich schlecht.
Fazit: Die vielen schlechten Bewertungen haben mich vor meinem Praktikum durchaus verunsichert. Für mich hat sich davon allerdings nichts bewahrheitet - ist wohl Abteilungsabhängig.
Macht Euch ein eigenes Bild!
Ich bin auf viele fähige Mitarbeiter gestoßen die viele sehr nachvollziehbare Ideen und Anregungen haben. Leider scheint es hier oft Probleme mit der Umsetzung zu geben. Diese Probleme würde ich versuchen zu lösen.
Das Websitedesign sollte dem Jahre 2020 entsprechend angepasst werden - weniger ist mehr. Hier ist meiner Meinung nach sehr viel Potential vorhanden -> siehe Punkt 1.
Ich habe mich hier sehr schnell wirklich wohl und akzeptiert gefühlt. Die Kollegen meiner Abteilung waren nett und sehr hilfsbereit. Der ein oder andere Witz macht den Arbeitsalltag sehr angenehm.
30 Tage Urlaub bei klassischer 40 h Woche. In meiner Abteilung dauert leider auch Freitags ein Arbeitstag bis 17 Uhr. Dafür können relativ problemlos Überstunden genommen werden.
Auch zu diesem Punkt kann ich nur Positives wiedergeben. Ich hatte viel Spaß mit meinen Kollegen und mein Eindruck ist der, dass auch die Festangestellten durchaus viel Spaß bei Ihrer Arbeit haben - wenn sie denn wollen.
Mein Abteilungsleiter war äußerst fair und fähig. Ich kann mich nicht beschweren.
Ich fand die Kommunikation sehr angenehm. Fragen dürfen und sollen gestellt werden. Es gibt Kollegen die beantworten diese ausführlicher, andere kürzer. Wie überall eben.
Extrabonus wer mit dem Rad oder dem Bus zur Arbeit kommt. Gut für jene welche dafür nah genug wohnen, schlecht für diejenigen die zu weit weg wohnen und über keine sinnvolle Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln verfügen. Die Idee gefällt mir sehr gut aber vlt. sollte man hier nachjustieren.
Mit meinem Praktikantengehalt war ich zufrieden.
Mir wurden im laufe meines Praktikums verschiedene Aufgaben zugewiesen. Da waren durchaus spannende Themen dabei. Ich denke das hängt ganz einfach davon ab wie man sich anstellt.