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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Gute Ausbildung mit Potenzial zur Verbesserung

4,3
Empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat 2024 eine Ausbildung zum/zur Mediengestalter Digital und Print der Fachrichtung Konzeption und Visualisierung im Bereich Design / Gestaltung in Karlsruhe abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die bekannten Kunden, für die man arbeitet, die tollen Mitarbeiter, die einen unterstützen, auch wenn man mal etwas nicht so gut gemacht hat. Das tolle Altbau-Office (klimatisiert) und die schöne Lage.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Gehalt war etwas schwach angesetzt. Zudem gab es das Weihnachtsgeld nur bei Erreichen bestimmter Ziele. Es kam auch oft vor, dass private Zeit für interne Präsentationen oder Weiterbildungen genutzt werden musste.

Verbesserungsvorschläge

Das Gehalt könnte etwas mehr aufgestockt werden. Dafür könnten im Gegenzug ein paar Events reduziert oder zumindest das Weihnachtsgeld unabhängiger von Umsatzzielen gewährt werden.

Arbeitsatmosphäre

Ich hatte das Glück, mit mehreren Azubis zusammen zu sein, mit denen ich mich bei Problemen austauschen konnte. Wir gaben uns gegenseitig wichtige Ratschläge und es war sehr angenehm, nicht alleine zu sein. Auch mit den "normalen" Angestellten war ich gerne im Büro, da wir zusammen einen guten Fokus schaffen konnten, ohne oft unterbrochen zu werden. Trotzdem konnten wir natürlich ab und zu Quatsch machen ;)

Karrierechancen

Allgemein kann man sich gut bei Explain entwickeln und gute Fähigkeiten aufbauen. Man kann sich nach einer gewissen Zeit gut hocharbeiten. Zu meiner Zeit sind viele zum Beispiel zum Lead Designer, Art Director oder Head of aufgestiegen. Die Möglichkeiten sind groß, wenn man es will und sich unter Beweis stellt.

Arbeitszeiten

Man konnte meist flexibel arbeiten und Überstunden abbauen, die jedoch schon mal mehr wurden. Die Ausbilder behielten dies im Auge und sorgten dafür, dass wir die Überstunden abbauten und nicht zu viele aufbauten. Aufgrund von Projekten konnte man oft nicht früh anfangen, da man auf Personen angewiesen war, die nicht so früh arbeiteten.

Ausbildungsvergütung

Die Vergütung ist leider ein Punkt, bei dem man den Agentur-Kontext berücksichtigen muss. Das Gehalt für uns Auszubildende lag eher im unterdurchschnittlichen Bereich, was uns in der Berufsschulklasse zu den Geringstverdienenden zählte. Der große Ausgleich dafür war die praktische Erfahrung. Wir waren von Anfang an in anspruchsvolle Projekte eingebunden und konnten so ein gutes Skill-Level aufbauen. Diese Experience ist meist Gold wert und kann uns auf dem potenziellen Arbeitsmarkt zugutekommen. Ein kleiner "Gehalts-Boost" wäre aber glaube ich trotzdem mal nötig gewesen.

Die Ausbilder

Menschlich absolut toll, sie hatten immer ein offenes Ohr und unterstützten bei schwierigen Entscheidungen, sowohl beruflich als auch privat. Strategisch war das Verhalten der Ausbilder jedoch manchmal seltsam. Sie versuchten krampfhaft, streng zu sein, und das Spielchen mit "böser Cop und guter Cop" zwischen den Ausbildern war manchmal etwas lächerlich. Die Ausbildung folgte keinem durchgeplanten Faden in der Skillentwicklung und war oft chaotisch. Am Anfang bemühte man sich wenig, eine gute Teamharmonie zu schaffen, oft war es vom Gefühl her ein Azubis gegen Ausbilder. Zum Ende meiner Ausbildung wurde es wesentlich besser, die Ausbilderin wurde lockerer und bemühte sich mehr, einen guten Draht zu den Azubis aufzubauen. Dadurch hat man einfach viel mehr Motivation zum Arbeiten. Feedbackbereitschaft war vorhanden, allerdings nahm sich der eine Ausbilder es mehr zu Herzen als der andere.

Spaßfaktor

Ich bin meist sehr gerne wegen der tollen Menschen hingegangen. Hier und da war es schon mal stressiger und die Tage länger, aber die guten Gespräche mit humorvollen Kollegen machten das wieder wett :)

Aufgaben/Tätigkeiten

Ich hatte meist interessante Aufgaben. Als Azubi konnte ich wirklich am Projektgeschehen teilnehmen und, wenn ich Eigeninitiative zeigte, die coolsten Aufgaben übernehmen. Zwar machte ich viele Fehler, aber die Erfahrenen fingen mich auf und es gab keine bösen Kommentare. Dadurch konnte ich unglaublich viel lernen, auch wenn es natürlich unangenehm war, Fehler zu machen.

Variation

Durch die verschiedenen Kunden gab es oft unterschiedliche Bedingungen und eine gute Abwechslung. Allerdings verbrachten wir Azubis viel Zeit in PowerPoint und arbeiteten selten mit anderen Programmen, was für unsere Ausbildung jedoch essentiell gewesen wäre.

Respekt

Menschlich immer sehr respektvoll, ich hatte nie das Gefühl, minderwertiger zu sein.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.