4 von 23 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Stimmung untereinander ist super und das Arbeiten macht Spaß
Das Image hat sich in den letzten jahren stark zum positiven verändert.
Ist ausbaufähig, aber dafür ist auch jeder selbst ein Stück verantwortlich.
Es gibt Möglichkeiten sich zu entwickeln. Allerdings muss man zeigen das man es möchte. Es gibt auch immer international Möglichkeiten
Es kamen immer mehr Benefits dazu in den Jahren
Auch Abeilungsübergreifend super
Sehr fair
Höhenverstellbare Schreibtische, grilloptionen für den Sommer, große Küche mit allem was man braucht. Homeoffice Möglichkeiten sind vorhanden
wurde stetig verbessert
Frauen und Männer werden hier auf jeden Fall Gleichberechtigt. Auch für Wiedereinsteiger gibt es immer eine Lösung.
In meinem Bereich waren die Aufgaben sehr vielfältignund es wurden viele Themen gleichzeitig bewegt. Was man natürlich mögen muss.
Das Feedback der direkten Vorgesetzten ist in Ordnung und diese sind auch sehr bemüht, sich um "ihre" Abteilungen zu sorgen (hängt aber auch stark von der Abteilung ab!).
Allerdings sind innerhalb der Firma Fairness und Vertrauen nicht gegeben: einzelne Mitarbeiter werden offen bevorzugt und in nicht nachvollziehbarer Weise gefördert.
Leistungskriterien spielen da keine Rolle, was sich mittlerweile auch sehr deutlich auf die Gesamtstimmung auswirkt.
Die Stimmung ist durchwachsen, viele sind nicht wirklich zufrieden. Daher auch eher keine Weiterempfehlung von meiner Seite.
Überstunden dürfen gerne geleistet werden und sind auch die Regel, auf einen Ausgleich (Vergütung oder Freizeit) braucht man aber nicht hoffen.
Bezüglich Urlaub muss auf einige Faktoren Rücksicht genommen werden (Ferienzeit, Personalbesetzung in der Abteilung). Und es gibt teilweise Sonderregelungen für bestimmte Abteilungen.
Rücksicht auf bestimmte Familiensituationen ist nach Absprache aber machbar.
Aufstiegschancen sind hier kaum vorhanden, freie Positionen werden lieber mit externen Kräften besetzt.
Fort- und Weiterbildungen werden kaum angeboten oder sind (trotz großer Nachfrage!) sogar gestrichen worden.
Das Gehalt kann man allenfalls als ausreichend bezeichnen, mehr nicht. Einziger Lichtblick ist, dass es stets pünktlich gezahlt wird.
Ein kleiner Teil der Mitarbeiter wird in Form von Provisionen und Boni am Unternehmenserfolg beteiligt, für den Großteil gibt es noch nicht mal einen Ausgleich dafür, wie sonst in anderen Branchen üblich.
Sozialleistungen werden gar nicht erst angeboten.
Es erfolgt eine Mülltrennung, umwelt- und klimaschonende Spritsparmodelle sucht man bei den Firmenwagen aber vergeblich.
Es besteht eine Kooperation mit einem Sportstudio und es gibt die Möglichkeit, an einem Lauftreff teilzunehmen.
Der Zusammenhalt innerhalb einer Abteilung ist in der Regel gut, zwischen den Abteilungen jedoch oft nicht.
Durch gezielte Bevorzugung einzelner Bereiche auf Kosten der anderen wird das von der Geschäftsleitung sogar noch gefördert. Der Teamgedanke ist dadurch reines Wunschdenken.
Das Unternehmen "wirbt" in seinen Stellenangeboten gerne damit, ein junges und dynamisches Team zu bieten. Tatsächlich finden sich auch nicht viele Arbeitnehmer im Unternehmen, die vor 1960 geboren worden sind.
Warum wohl?
Die Abteilungsleiter sind sehr bemüht und unternehmen viel, um den Zusammenhalt innerhalb ihrer Abteilung zu stärken und zu fördern. Allerdings ist das von Abteilung zu Abteilung sehr unterschiedlich!
Die Geschäftsführung setzt keine eigenen Akzente, da diese zu sehr darauf bedacht ist, die Vorgaben des Mutterkonzerns zu erfüllen. Dadurch wirken deren Entscheidungen auch selten "eigen", da man sich immer wieder fragt, ob das wirklich durchdacht wurde oder ob hier wieder nur Vorgaben umgesetzt werden sollen (wie in einer Planwirtschaft).
Fehler und Fehlentscheidungen will man sich nicht eingestehen, auch wenn diese deutlich zu Lasten des Unternehmens gehen sollten.
Die Ausstattung der Räumlichkeiten kann man nur als peinlich bezeichnen; viele Räume bräuchten dringend einen neuen Anstrich, der Fußboden ist abgenutzt und etliche Möbel sind alt und mitgenommen.
Jedes drittklassige Smartphone verfügt bereits über mehr Leistung als die meisten der hier verwendeten Computer, aber dafür gibt es immerhin LCD-Monitore.
Die meisten Räume sind entweder recht dunkel (da kaum Fenster) oder werden im Sommer extrem warm (da große Fenster zur Sonnenseite bzw. Flachdach).
Trage- und Hebehilfen fehlen oft, Klimaanlage auch.
Es werden regelmässig Mitarbeiterversammlungen abgehalten oder Rundmails verschickt, um über Zahlen, neue Konzepte oder Ziele zu informieren.
Über neue Mitarbeiter oder personelle Veränderungen erfährt man dafür oft kaum was oder bestenfalls über den "Flurfunk".
Viele wichtige Dinge erfährt man auch nur nebenbei oder zwischen "Tür und Angel". Gerade über solche Angelegenheiten, die die eigene Arbeit betreffen, wird man oft spät bis gar nicht informiert.
Frauen, die aus dem Mutterschaftsurlaub zurück kommen, müssen damit rechnen, an anderen Stelle eingesetzt zu werden.
Da Trage- und Hebehilfen fehlen, können Frauen in einigen Bereichen benachteiligt sein. Allgemein ist der Frauenanteil im Unternehmen aber recht hoch.
Die meisten Aufgaben sind tägliche Routine. Viele Aufgaben bleiben liegen, da das tägliche Arbeitsaufkommen oft zu hoch ist. Die Gestaltung und Förderung von eigenen Zielen und Ideen ist nicht möglich. Die Aufgabenverteilung ist selten nachvollziehbar und es entsteht schnell der Eindruck, dass man eine Aufgabe nur deswegen bekommt, weil jemand anderes gerade keine Lust hat. Lästige Aufgaben werden gerne auf andere abgeschoben, um sich mit unwichtigen (aber angenehmeren) Aufgaben beschäftigen zu können. Für allgemeine Aufgaben fühlt sich selten jemand zuständig.
Die Arbeitsatmosphäre leidet unter der mangelnden Kommunikation. Zwar besteht die Mentalität, z.B. bei Email einen möglichst großen Verteiler zu wählen, die direkte Absprache kommt dabei leider zu kurz.
Es werden in allen Abteilungen Überstunden erwartet - ohne dass diese vergütet werden. So kommen im Durchschnitt 50h/ Woche zusammen.
Interner Aufstieg ist durch die fehlenden Hierarchien kaum möglich. Häufig werden Stellen nur mit Externen besetzt. Interne Übergaben gibt es nicht.
Das Gehalt ist befriedigend - Benefits wie VWL sind aber nicht zu erwarten.
Trotz oftmals hohem Druck und hohem Stress halten die Kollegen in den einzelnen Abteilungen zusammen, übergreifend jedoch nicht.
80% der Mitarbeiter sind jünger als 35 Jahre. Ältere werden konsequent ausgegrenzt und bei Bedarf durch jüngeres, kostengünstigeres Personal ausgetauscht.
Gemeinsam vereinbarte Ziele mit den Vorgesetzten werden nicht eingehalten. Die Förderung einzelner erfolgt nicht nach nachvollziehbaren Kriterien, sondern nach dem Aussehen der Person.
Die Arbeitsplätze im Office-Bereich sind hell und großzügig. Die Möbel jedoch teilweise sehr alt - diese entsprechen häufig nicht den gesetzlichen Anforderungen. In der Fertigung und im Lager fehlt natürliches Tageslicht sowie Hilfen für das Tragen schwerer Lasten.
Der Anteil der Frauen an der Belegschaft beträgt über 70%. Eine Rückkehr nach der Elternzeit ist in der Regel nicht möglich - hier werden den Rückkehrerinnen nur minderqualifizierte Stellen angeboten. Jüngere Mitarbeiter werden generell bevorzugt.
Durch die Zugehörigkeit zu einem Konzern sowie einem Finanzinvestor werden Ziele vornehmlich extern definiert und entsprechen häufig nicht den Erwartungen und Wünschen der Mitarbeiter.
Überstunden werden erwartet. Diese werden weder vergütet noch gutgeschrieben. Im Durchschnitt arbeiten die Mitarbeiter ca. 45 Stunden pro Woche, bei vertrag geregelten 40 Stunden. Leider gibt es auch keine flexiblen Arbeitszeiten. Freiräume für Sabbaticals oder Kinderbetreuung gibt es keine.
Es gibt keine Weiterbildungsangebote. Freistellung für Schulungen werden angeboten, sofern die Kosten für die Schulung privat gezahlt werden.
Das Gehalt ist zufriedenstellend.
Innerhalb der einzelnen Teams wird gut zusammen gearbeitet, übergreifend nimmt die Ellenbogenmentalität extrem zu.
Es gibt nur zwei Mitarbeiter über 45 Jahren. In den vergangenen Jahren wurden alle anderen über 45 gekündigt und durch jüngere (und billigere) Kräfte ersetzt.
Die Führung ist äußerst schwach. Zwar werden Ziele vereinbart, doch sind diese häufig kaum erreichbar, so dass der Bonus von Beginn an nicht erreichbar ist.
Die Technik ist modern. Überall sind moderne und große LCD-Displays im Einsatz, Mitarbeiter mit Handy können Ihr Modell frei wählen.
Die Büromöbel sind recht alt, das Gebäude sehr trist und wenig einladend.
Hier arbeiten mehr Frauen als Männer. Allerdings werden Frauen nach der Elternzeit in der Regel nur schlechtere Positionen angeboten, so dass diese häufig das Unternehmen verlassen.